Industrie 4.0

Prädiktive Energieflussregelung von Versorgungssystemen

Prädiktive Energieflussregelung von Versorgungssystemen

Optimierung vernetzter Versorgungssysteme unter Berücksichtigung dynamischer Energiemärkte
Niklas Panten, Eberhard Abele
Vor dem Hintergrund der Energiewende bieten sich insbesondere auch mit Digitalisierungstechnologien für Produktions- und Versorgungssysteme erhebliche Potenziale, durch einen effizienten sowie flexiblen Energieeinsatz die energiebezogenen Kosten an den Produktionsstandorten zu reduzieren. Durch eine thermohydraulische Vernetzung von Maschinen, technischer Gebäudeausstattung und dem Gebäude selbst wird in der ETA-Modellfabrik am Campus der TU Darmstadt demonstriert, wie u. a. Abwärme aus dem Produktionsprozess effizient zurückgewonnen und als Nutzenergie zur Klimatisierung und Prozesswärmeversorgung bereitgestellt werden kann. Dieser Ansatz einer gesamtenergetischen Betrachtung industrieller Produktionsbetriebe erhöht erheblich das Einsparungspotenzial, führt jedoch unweigerlich zu einer gesteigerten Komplexität der interagierenden (Teil-)Systeme. Durch das in diesem Beitrag beschriebene Konzept einer vorausschauenden (prädiktiven) Energieflussregelung, können auch unter ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 19-23
Digitale Dokumentation

Digitale Dokumentation

Der Einfluss der Digitalisierung auf die technische Dokumentation in der Produktion
Martyna Bator, Alexander Fritze, Volker Lohweg
Im Kontext von Industrie 4.0 rückt die Veränderung und Digitalisierung der technischen Dokumentation mehr in den Fokus der Forschung. Während des gesamten Produktlebenszyklus entstehen relevante Informationen, die geeignet verarbeitet werden müssen. Deshalb benötigen zukünftige industrielle Applikationen ein adaptives Informationsmanagement. Dieses umfasst die individuelle und geeignete Bereitstellung von Daten, Vernetzung von Informationen, zielgerichtete Suche und Visualisierung von Informationen, um nur einige zu nennen. In diesem Beitrag werden bestehende Herausforderungen an die Digitalisierung der technischen Dokumentation in der Produktion im Industrie 4.0-Umfeld herausgearbeitet und die Handhabung über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 59-62
Produktivitätszuwachs durch Informationsmanagement

Produktivitätszuwachs durch Informationsmanagement

Nutzung der Digitalisierung zur Gestaltung von Arbeit, Geschäftsprozessen und -model
Marc-André Weber, Tim Jeske
Die Digitalisierung eröffnet umfangreiche Möglichkeiten, Informationen echtzeitnah aufzunehmen, auszutauschen und zu unterschiedlichsten Zwecken zu nutzen. Die dadurch ausgelösten Veränderungen werden im industriellen Umfeld als Wandel zur Industrie 4.0 bezeichnet. Sie betreffen die Gestaltung der Arbeit ebenso wie die Ausrichtung von Unternehmensstrategien und der zugrundeliegenden Geschäftsmodelle.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 31-33
Reifegradmodell Industrie 4.0

Reifegradmodell Industrie 4.0

Unternehmen durch Industrie 4.0 stärken
Manuel Brunner, Herbert Jodlbauer, Michael Schagerl
Zahlreiche Kongresse, Tagungen und Symposien werden unter dem Begriff „Industrie 4.0“ abgehalten. Für eine breite Anwendung in Unternehmen fehlt es jedoch an Umsetzungsideen mit entsprechenden Bewertungsmöglichkeiten. Das Reifegradmodell Industrie 4.0 ist ein strategiegeleitetes Vorgehensmodell, um den IST-Reifegrad eines Unternehmens festzustellen und um den SOLL-Reifegrad zu bestimmen. Konkrete Verbesserungsmaßnahmen sowie Projektvorschläge zur Erreichung des SOLL-Reifegrads werden für die teilnehmenden Unternehmen abgeleitet. Zusätzlich werden die Ergebnisse der einzelnen unternehmensbezogenen Reifegradanalysen in einer Industrie 4.0 Benchmark-Datenbank erfasst.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie Teil 1: Grundlegung

Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie Teil 1: Grundlegung

Holm Fischäder, Philipp Halbig, Herfried M. Schneider
Die Bedeutung einer funktionierenden und effizienten Logistik als ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen ist hinreichend bekannt. Effiziente Logistikprozesse können Unternehmen dabei unterstützen, Wettbewerbsvorteile zu erlangen und Marktpositionen zu sichern. Auch durch die fortschreitende informationelle Integration aller Produkte, Prozesse und Leistungen als Cyber-Physical Systems (CPS) - Stichwort Industrie 4.0 - wird sich das Gewicht der Logistik über die gesamte Wertschöpfungskette weiter erhöhen. Die Zulieferindustrie ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Zulieferer übernehmen mittlerweile vielfältige Tätigkeiten für Original Equipment Manufacturers (OEM) und versorgen diese auftragsspezifisch mit einbaufertigen Modulen und Systemen. Allerdings verursachen komplexe Supply Chains auch hohe Logistikkosten, die zu beherrschen und auf ein notwendiges Maß zu beschränken sind, ohne die Leistungsfähigkeit der Supply Chain zu gefährden. Für die auf ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 37-42
I4M 4/2016: Industrie 4.0 Forschungs- und Anwendungszentren

I4M 4/2016: Industrie 4.0 Forschungs- und Anwendungszentren

Im Übergang von der Theorie zur Praxis vereint – die Forschungsstandorte in Deutschland
Intelligente Produktions- und Logistiksysteme gewinnen an Bedeutung – ob Cyber-Physische Systeme, Internet of Things, Big Data, vernetzte Produktionsstätten oder die Kundenintegration in Wertschöpfungsprozesse. Wenn Sie in diesem Kontext mehr über die Vielfalt von Forschungs-, Demonstrations- und Anwendungszentren im Bereich Industrie 4.0 erfahren wollen, sollten Sie diese Sonderausgabe der Industrie 4.0 Management nicht verpassen.
Mitarbeiterbefähigung in der Industrie 4.0

Mitarbeiterbefähigung in der Industrie 4.0

Ganzheitlicher Ansatz zur Erfassung sowie zum Management von Mitarbeiter- und Prozesswissen
Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Wie kaum ein anderes Thema beherrscht das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ derzeit sowohl die Industrie als auch die Forschung. Der damit einhergehende Wandel von klassischen Produktionssystemen zu Cyber-Physischen Produktionssystemen (CPPS) bringt einen enormen Anstieg der System- und Aufgabenkomplexität auf Shopfloor-ebene mit sich. In Verbindung mit dem demografischen Wandel führt dies zu einem Befähigungsdefizit hinsichtlich der Handhabung von Maschinen und Anlagen, den es auszugleichen gilt. Hierzu bedarf es leistungsfähiger Methoden zur systematischen Identifikation der Befähigungsdefizite von Mitarbeitern in ihrem multiplen Aufgabenfeld sowie neuartiger Formen des Wissensmanagements zur Verwaltung von Mitarbeiter- und Prozesswissen. Beide Aspekte sind Inhalt des vorliegenden Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 31-34
Neue Lernformen in der industriellen Produktion

Neue Lernformen in der industriellen Produktion

Personelle, technische und organisatorische Anforderungen an arbeitsplatzintegriertes Lernen mit digitalen Medien
Stefan Welling, Sebastian Freith, Carsten Ullrich, Glenn Schütze
Die steigenden Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten und der Verlust wertvollen Erfahrungswissens durch den demografischen Wandel sind nur zwei Herausforderungen für die innerbetriebliche Mitarbeiterqualifizierung. Dieser Beitrag beschreibt einen technologiebasierten Ansatz, der Unternehmen unterstützt, diese Herausforderungen zu meistern. Im Zentrum steht ein intelligent-adaptives Lernsystem, mit dem die Beschäftigten Lernmaterialien für die Lösung betrieblicher Herausforderungen entwickeln und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst nutzen können. Der Beitrag skizziert die wesentlichen personellen, technischen und organisatorischen Anforderungen der Integration eines adaptiven digitalen Lern- und Assistenzsystems.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Situative Lernfabrik

Situative Lernfabrik

Ein soziotechnischer Aus- und Weiterbildungsansatz für Industriearbeit 4.0
Sabine T. Koeszegi, Georg Reischauer
Industriearbeit 4.0 steht für digitale und dezentrale Industriearbeit, die Facharbeiter durch Mehrdeutigkeit, Selbstorganisation und Vernetzung herausfordern wird. Der vorliegende Beitrag stellt mit der situativen Lernfabrik einen umfassenden Ansatz vor, der Facharbeiter für diese Herausforderungen qualifiziert. Die situative Lernfabrik simuliert softwarebasiert unterschiedlich komplexe Situationen auf dem Shopfloor. Analog zu einem Flugsimulator erwerben Facharbeiter durch die spielerische Absolvierung von herausfordernden und praxisnahen Situationen wertvolles Erfahrungswissen und verbessern zugleich ihre IT-Kompetenz. Dadurch bereitet die situative Lernfabrik Facharbeiter umfassend und punktgenau für Industriearbeit 4.0 vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 27-30
Führungskompetenzen für Industrie 4.0

Führungskompetenzen für Industrie 4.0

Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 verändert nicht nur Produkte, Prozesse und Arbeitsorganisation, sondern auch das Führungsverständnis. Gefragt sind Visionäre, Analytiker und Vordenker bei der Entwicklung der (digitalen) Strategie und neuer Geschäftsmodelle, Gestalter, Moderatoren und Konfliktmanager für virtuelle und interkulturelle Teams und Netzwerke, selbstreflektierende und lernfähige Persönlichkeiten.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 55-57
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