Entwicklungsprozess

Datenqualität in der Entwicklung kreislauffähiger Produkte

Datenqualität in der Entwicklung kreislauffähiger Produkte

Entscheidungsunterstützung für die zirkuläre Wertschöpfung durch Datenökosysteme
Iris Gräßler ORCID Icon, Sven Rarbach, Jens Pottebaum ORCID Icon
Im Entwicklungsprozess werden Entscheidungen mit Wirkung auf die Nachhaltigkeit von Produkten getroffen. Mit zunehmendem Entwicklungsfortschritt können auch Aussagen zur Nachhaltigkeit konkretisiert werden. Während zunächst nur Abschätzungen anhand von verwandten Produkten und Prozessen möglich sind, können später etwa Betriebs- und Maschinendaten genutzt werden. Werden Metriken für Kennzahlen verwendet, sollte die Qualität der verwendeten Daten nachvollziehbar sein. Dazu werden relevante Datenqualitätskriterien und -indikatoren ausgewählt und in Bezug gesetzt. Die Verfügbarkeit von Daten kann gesteigert werden, indem die Produktentwicklung auf Partner in Datenökosystemen zurückgreift. Die Grundlage bilden Datenräume wie Gaia-X, Catena-X und Manufacturing-X.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 2 | Seite 12-19 | DOI 10.30844/I4SD.25.2.12
Verzahnte Produktentwicklung

Verzahnte Produktentwicklung

Wirksames Komplexitätsmanagement durch kohärente Entwicklungsorganisation und -prozesse
Frank Koppenhagen
Der adäquate Umgang mit Komplexität stellt heute einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar, der existenzielle Bedeutung für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen besitzt. Ein wirksames Komplexitätsmanagement darf dabei nicht nur die Gestaltung des Produkts fokussieren, sondern muss die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen der Produktarchitektur, der Entwicklungsorganisation und dem Entwicklungsprozess berücksichtigen. Die kohärente Gestaltung dieser drei Bereiche im Kontext des Komplexitätsmanagements ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Modularisierung mechatronischer Systeme

Modularisierung mechatronischer Systeme

Daniel Steffen, Jürgen Gausemeier
Heutige Systeme des Maschinenbaus und verwandter Branchen werden immer stärker von der Informationstechnik geprägt. Der damit einhergehenden Komplexitätssteigerung kann durch eine konsequente Modularisierung der Systeme entgegen getreten werden. Der vorliegende Beitrag beschreibt, welche Herausforderungen gerade bei der Modularisierung von modernen mechatronischen Bauteilen bestehen, wie die Produktstrukturierung durchgeführt werden kann und wie sich das auf den Produktentwicklungsprozess auswirkt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 9-12
Lean Innovation – Less Complexity

Lean Innovation – Less Complexity

Steigerung von Effektivität und Effizienz in der FuE
Günther Schuh ORCID Icon, Felix Canales, Andreas Kubosch, Leif Paulukuhn
Neben der Minimierung der Produktherstellkosten rücken aktuell die FuE-Kosten in den Vordergrund. Nicht nur weil der Anteil der FuE-Kosten an den Produktkosten ständig steigt sondern auch weil vielfach die FuE-Ressourcen knapp werden und somit zum Engpass der Innovationskraft eines Unternehmens werden können. Der Lean Innovation-Ansatz betrifft alle produktbezogenen Innovationsaktivitäten im Unternehmen mit dem Ziel, den Netto-Nutzen der FuE für das Unternehmen zu maximieren. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen in fünf Stufen Lean Innovation realisieren können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Produkteigenschaftssicherung

Produkteigenschaftssicherung

Absicherung kundenrelevanter Produkteigenschaften im Entwicklungsprozess
André Schimmel, Oliver Neumann
Obwohl auf Maßnahmen zur Produkteigenschaftssicherung (PES) zirka 50 Prozent der Entwicklungskosten entfallen, kommt es immer wieder zu Problemen bei der Umsetzung. Die Ursachen hierfür liegen vor allem in einer fehlenden frühzeitigen Gesamtsicht auf das Endprodukt sowie in der unzureichenden Koordination der Absicherungsmaßnahmen. Der im Beitrag vorgestellte Ansatz zur effektiven und effizienten Produkteigenschaftssicherung im Entwicklungsprozess basiert auf Erfahrungen aus Beratungsprojekten in der Automobilindustrie.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 53-56