Elektromobilität

Potenziale und Hürden von Data Analytics in der Serienfertigung

Potenziale und Hürden von Data Analytics in der Serienfertigung

Studienergebnisse aus dem Bereich der Antriebsfertigung von Elektromobilkomponenten
Heiner Heimes, Achim Kampker, Ulrich Bührer, Stefan Krotil
In der Großserienfertigung von elektrifizierten Fahrzeugen stellt die zunehmende Komplexität eine große Herausforderung dar. Der hohe Prüfaufwand zur Sicherstellung der Qualität des elektrifizierten Antriebsstrangs muss reduziert werden, um auch künftig konkurrenzfähig zu sein. Ein beschleunigter Wissensaufbau bezüglich Fertigungstechnologien und Prozesse kann durch Industrie 4.0-Ansätze, insbesondere Data Analytics, unterstützt werden. Derzeit kann der gewünschte Nutzen von Data Analytics in der Großserienfertigung nicht erzielt werden. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Expertenstudie vorgestellt, die sich mit den Potenzialen und Hürden von Data Analytics in der Großserienfertigung, insbesondere bei der Antriebsfertigung für elektrifizierte Fahrzeuge, befasst.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S57-60
Elektromobilität im Fuhrparkmanagement

Elektromobilität im Fuhrparkmanagement

Neue Anforderungen und Stand von Technik und Forschung
Christoph Englert, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die Anforderungen an das Fuhrparkmanagement sind im Lauf der letzten Jahre stark gewachsen. Dazu haben Telematiksysteme, Carsharing und die Elektromobilität erheblich beigetragen. Elektrofahrzeuge stellen ganz neue Anforderungen an das Management eines Fuhrparks. Daher muss das Fuhrparkmanagement angepasst, erweitert oder gar von Grund auf neu konzipiert werden. Ziel des Beitrags ist es, den Stand der Forschung zu beschreiben und Lücken in der praktischen Umsetzung aufzuzeigen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Neue Produkt-Service-Kombinationen

Neue Produkt-Service-Kombinationen

Steigerung der Attraktivität von Elektroautomobilen
Ingo Westphal, Jasmin Nehls, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Erweiterung von Produktangeboten um ergänzende Services kann die Attraktivität dieser Angebote steigern und dazu beitragen, neue Kundengruppen zu erschließen. Die Herausforderung liegt insbesondere darin, Services zu entwickeln und anzubieten, die von den Kunden als Mehrwert wahrgenommen werden und so den Ausschlag für die Entscheidung zu Gunsten des Produkts liefern. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgeschlagen, mit der die Generierung geeigneter Ideen für neue Kombinationen von Produkten und Services unterstützt wird, indem systematisch nach möglichen Optionen für solche Ansätze gesucht wird. Ein vielversprechendes Anwendungsfeld hierfür sind im Rahmen der Elektromobilität insbesondere Elek-troautomobile, kurz E-Automobile, die mit den bisherigen Geschäftsmodellen noch nicht den Schritt aus dem Nischendasein geschafft haben. Anhand des Beispiels E-Auto wird das Grundkonzept der Methode beschrieben und deren Anwendung erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 19-24
EO smart connecting car Innovative Technologien für die Mobilität der Zukunft

EO smart connecting car Innovative Technologien für die Mobilität der Zukunft

Thomas Vögele, Mehmed Yüksel
Mit dem Konzeptfahrzeug EO smart connecting car wurde am Robotics Innovation Center (RIC) des DFKI in Bremen eine Experimentalplattform für neue Technologien im Bereich des elektromobilen Individualverkehrs geschaffen. Durch die konsequente Umsetzung der technischen und gestalterischen Möglichkeiten eines vollelektrischen Antriebsstrangs verfügt EO smart connecting car über Funktionalitäten, die einen Übergang vom herkömmlichen Individualverkehr zu neuen, zukunftsweisenden Mobilitätskonzepten erleichtern werden. Exemplarisch dafür sei die Fähigkeit genannt, sich durch morphologische Anpassung und einen modularen Aufbau für spezifische Anwendungen zu optimieren. Ein erster Demonstrator von EO smart connecting car wurde im Frühjahr 2012 vorgestellt.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 37-40
Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Ergebnisse aus dem Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC)
Jens Eschenbächer, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Elektromobilität ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Immer neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskonzepte werden von der Forschung entwickelt und in der Praxis erprobt. In diesem Zusammenhang wurde in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg das Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC) durchgeführt, auf dessen Ergebnissen das derzeitige Nachfolgeprojekt „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ aufbaut. Auf Grundlage einer Lebenszyklusbetrachtung wurden im Rahmen von PMC erste Ansätze für produktbegleitende Dienstleistungen in den verschiedenen Phasen der Elektromobilität erarbeitet. Die Analyse dieser „Extended Products“ hat gezeigt, dass für einen Paradigmenwechsel durch neue Mobilitätsangebote im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Lebenszykluskosten für Elektrofahrzeuge

Lebenszykluskosten für Elektrofahrzeuge

Ein Vergleich des rein elektrisch und konventionell angetriebenen Smart Fortwo
Jens Kunath, Udo Buscher, Gerhard Golze
Der vorliegende Beitrag widmet sich der Frage, ob ein rein monetär orientierter Nutzer sich bereits heute für ein ausschließlich elektrisch angetriebenes Fahrzeug entscheiden würde. Für ein Fahrzeug, das sowohl mit Benzin- und Diesel- als auch mit Elektroantrieb erhältlich ist, wird eine Lebenszy-kluskostenanalyse durchgeführt. Hierzu werden sämtliche Ein- und Auszahlungen über den gesamten Lebens-zyklus erfasst, in einen Analyserahmen gesetzt und schließlich die Barwerte ermittelt, um die Alternativen zu bewerten. Da nicht auf begründete Prognosen verzichtet werden kann, bietet es sich schließlich an, bestimmte Eingangsparameter simulativ zu variieren, um die sich daraus ergebenden Kostenwirkungen zu bestimmen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 9-14
Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Konsequenzen der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge für automobile Wertschöpfungsketten
Florian Risch, Stefan Günther, Jörg Franke
Die Option der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge kann sich aufgrund ihrer charakteristischen Vorteile gegenüber konventionellen Ladetechnologien zum wesentlichen Markttreiber für Elektrofahrzeuge entwickeln. Neben den großen Potenzialen ergeben sich aber auch neue Anforderungen an die zugehörigen Produktionsnetzwerke in der Automobilindustrie, die frühzeitig zu adressieren sind. In diesem Beitrag werden die erforderlichen Wertschöpfungsprozesse für die neuen Komponenten von kontaktlos mit Energie versorgten Elek-trofahrzeugen bis hin zur Endmontage in Automobilwerken dargestellt. Die Möglichkeiten der Allokation der Fertigungsteilprozesse in der Wertschöpfungskette und die Gestaltung der Wertschöpfungsschnittstellen zwischen den Unternehmen werden diskutiert. Die Betrachtung der Logistikprozesse erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den erforderlichen Handhabungs- und Montagetechnologien.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
After Sales Service im Umbruch

After Sales Service im Umbruch

Neue Rahmenbedingungen und Anforderungen durch die Elektromobilität
Sven Schulze, Christian Engel
Die Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung und wird sich nach überwiegender Meinung in Industrie, Politik und Wissenschaft langfristig im Automobilsektor durchsetzen. Mit der daraus resultierenden Verdrängung der Verbrennungsmotoren ergeben sich neue Rahmenbedingungen für die Akteure in der Automobilindustrie. Der wertmäßige Anteil der Elektronik am Fahrzeug wird weiter steigen, neue Zulieferer und auch Konkurrenten werden auf den Markt treten. Aber nicht nur die Produktion ist neuen Rahmenbedingungen ausgesetzt, insbesondere auch der automobile Aftermarket ist betroffen. Die Nachfrage nach Dienstleistungen und Ersatzteilen wird sich erheblich verschieben, sodass sich alle Stakeholder in diesem Markt strategisch neu positionieren müssen. Gegenstand dieses Beitrags sind die neuen Marktbedingungen und die Folgen für die Stakeholder.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 15-19
IM 5/2012: Neuausrichtung der Automobilindustrie

IM 5/2012: Neuausrichtung der Automobilindustrie

Konzepte für die Mobilität der Zukunft – von Energieeffizienz bis Qualitätskontrolle
Diese Ausgabe behandelt die Zukunft der Automobilindustrie in Zeiten der E-Mobilität, steigender Energiepreise und Ressourcenverknappung. Weitere Themen sind die Optimierung von Logistiknetzwerken, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Herausforderungen neuer Mobilitätskonzepte. Fallstudien bieten Einblicke in Energieeffizienz, nachhaltige Produktionsstrategien und Bildverarbeitungsmethoden zur Qualitätsüberwachung.
Konfiguration einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Konfiguration einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Ein Ansatz zur modellgestützten Entscheidungsfindung
Michael Schenk, Holger Seidel, Ramon Ebert
Die Elektrifizierung des Antriebsstranges ist mit dem Ziel der „Sicherung einer nachhaltigen Mobilität“ verbunden mit der Suche nach Alternativen zum Erdöl inzwischen ein integraler Bestandteil der Strategie vieler Fahrzeughersteller. Innovationen im Bereich Elektromobilität werden sich langfristig jedoch nur durchsetzen, wenn sie einen echten Mehrwert für die Kunden generieren und ökonomisch im Einklang mit der Umwelt realisiert werden können. Die Bereitstellung einer flächendeckenden (öffentlichen, halb-öffentlichen) Infrastruktur zur Unterstützung der Nutzung und Marktaktivierung von Elektrofahrzeugen ist eine zentralen der künftigen Herausforderungen. Zur Standortplanung und Dimensionierung der Infrastruktur werden neue Planungsansätze und -methoden dringend benötigt.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 53-56