E-Commerce

E-Commerce in der VR China

E-Commerce in der VR China

Eine Marktchance für deutsche Unternehmen?
Yingying Ke, Martin Braun
Deutschland ist größter europäischer Handelspartner der Volksrepublik China. Exportiert werden vor allem chemische Erzeugnisse, Maschinen, Kraftfahrzeuge und Elektrotechnik. Allerdings fällt deutschen Unternehmen der Zugang zum chinesischen Endkundenmarkt schwer. Der in den vergangenen Jahren ausgebaute E-Commerce kann deutschen Anbietern einen Eintritt in den chinesischen B2C-Markt ermöglichen. Der Beitrag vermittelt Einblicke die Situation des elektronischen Handels in China vor und zeigt einschlägige Unterstützungsangebote der Plattform-Betreiber auf, die allerdings in eine wirtschaftliche Abhängigkeit münden können. Für deutsche Unternehmen erscheint es vorteilhaft, sich mit den Erfolgsprinzipien des chinesischen E-Commerce auseinanderzusetzen, um diese auch auf ihren angestammten Kundenmärkten umzusetzen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 38-42
Userorientierter Prototyp einer Open-Source App für die Paketzustellung

Userorientierter Prototyp einer Open-Source App für die Paketzustellung

Maximilian Engelhardt, Birte Malzahn, Daniel Quiter, Stephan Seeck
AKWI-Tagungsband zur 35. AKWI-Jahrestagung. Jahrgang, 2022, Seite S. 335–343 Das stark ansteigende Paketvolumen in den letzten Jahren führt zu einer Verschlechterung der Services in der Paketzustellung und zu höherer Unzufriedenheit bei Empfänger*innen. Die Kund*innen fordern eine flexiblere Lieferung von Paketen, die sich an die individuellen Alltagsplanungen anpasst. Die Digitalisierung bietet hierfür zahlreiche Ansätze (z. B. Ankunftszeit voraussagen, Lieferzeitfenster anpassen), die jedoch in den Apps der großen Paketdienstleister nur unzureichend umgesetzt werden. In diesem Beitrag wird ein App-Prototyp vorgestellt, der eine kundenorientierte Paketzustellung auf der „letzten Meile“ ermöglicht. Der Prototyp richtet sich an Endkonsument*innen und legt den Fokus auf Funktionalitäten und Usability. Im Beitrag werden auf Basis von Personas und User Experience-Research User Flows und Auszüge des Prototyps vorgestellt. Zudem werden die Ergebnisse des ...
Industry 4.0 Science | 2022 | | DOI 10.30844/AKWI_2022_24
Auswirkungen des Onlinehandels auf Vertriebsmöglichkeiten von Reifenherstellern

Auswirkungen des Onlinehandels auf Vertriebsmöglichkeiten von Reifenherstellern

Stephan M. Wagner, Pan Theo Grosse-Ruyken, Ruben Jönke
Der E-Commerce wird im Reifenersatzgeschäft von Kunden als attraktiver Vertriebsweg zunehmend entdeckt und genutzt. Eine Befragung der ETH Zürich zeigt, dass Reifenhersteller bisher kaum mit eigenen Onlineplattformen im Markt agieren, obgleich die befragten Unternehmen das Wachstumspotenzial des Onlinevertriebs in den nächsten Jahren als zukunftsweisend einschätzen. Die Reifenhersteller sollten daher rasch und mit einem fundierten Vorgehen auf die spezifischen Herausforderungen des elektronischen Handels reagieren, um an dem lukrativen Geschäft dieser Vertriebsform partizipieren zu können. Eine enge Kooperation mit lokalen Reifenmonteuren ist für den Onlinevertrieb von Herstellern erfolgsentscheidend, da der Service einer professionellen Reifenmontage von Kunden als obligatorisch angesehen wird.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Lean Configuration

Lean Configuration

Interaktive Konfiguration für E-Commerce
Ioannis Fikouras, Frithjof Weber, Dieter H. Müller
In den letzten Jahren ist das Vermarkten von Produkten über das Internet für Kunden und Hersteller immer wichtiger geworden. Die meis-ten Produkte, die heutzutage über das Internet verkauft werden, sind jedoch nicht individuell anpassbar. Konfigurationsfunktionalität, so wie sie in aktuellen ERP-Systemen sowie in industrieller Produktprogrammentwick-lungssoftware vorkommt, beschäftigt sich bereits mit dem Problem des automatisierten Produktdesigns. Jedoch ist eine solch weitreichende Funktionalität in einer Internetumgebung schwierig umzusetzen. E-Commerce und das Internet stellen generell eine Anzahl von spezifischen Anforderungen: kompaktes, einfaches Design, gute Skalierbarkeit, Interaktivität, Benutzerfreundlichkeit etc. Um diese Anforderungen zu befriedigen, ist eine neue Methode der Konfiguration entwickelt worden. Diese Methode konzentriert sich auf interaktive, benutzerfreundliche Variantenkonfiguration.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 45-48