Bewertung

Eigenschaften wandlungsfähiger Systeme

Eigenschaften wandlungsfähiger Systeme

André Ullrich ORCID Icon
Wandlungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Systems, proaktiv oder reaktiv Maßnahmen für die Modifikation seiner Eigenschaften schnell und effizient zu entwickeln, umzusetzen und anzuwenden sowie sich proaktiv darauf vorzubereiten, inaktiv zu sein und passiv Einwirkungen aus der Umwelt zu tolerieren. Die Eigenschaften wandlungsfähiger Systeme werden häufig als Indikatoren (z.B. Modularität, Wissen) verwendet. Dabei existiert eine Vielzahl potenzieller Indikatoren, deren jeweilige Relevanz jedoch ungeklärt ist. Hier setzt die Zielstellung der vorliegenden Arbeit an. Das Erkenntnisziel ist die Erklärung der Wandlungsfähigkeit sozio-technischer Systeme. Zu diesem Zweck wird ein Erklärungsmodell der indikatorbasierten Wandlungsfähigkeit erstellt, das zum Nachweis von Wandlungsfähigkeit, zur Bewertung dieser sowie zur Systemanalyse genutzt werden kann. Weiterhin wird exemplarisch eine positive Korrelation von Wandlungsfähigkeit und Schnelligkeit sowie Effizienz bei ...
Industry 4.0 Science | 2018 | | DOI 10.30844/ullrich-a_2018
Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Ansätze zur Analyse der Resilienz in Lieferketten
Saskia Sardesai ORCID Icon, Lucas Schreiber
Unternehmen streben aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung von Risikoauswirkungen und steigenden Zwischenfällen eine resilientere Gestaltung ihrer Lieferketten an. Für die Steigerung der Resilienz können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden. Deren expliziter Beitrag zur Resilienz kann zwar über eine parallele Berechnung mehrerer Kennzahlen erfolgen. Um ein Benchmarking oder einen Vergleich von Lieferketten zu ermöglichen, werden numerische Indizes vorgestellt, welche die Kennzahlen zu einem Wert verdichten. Dies ermöglicht es, Potenziale zur Steigerung der Resilienz zu identifizieren oder unterschiedliche Maßnahmen in einer Lieferkette zu vergleichen. Dabei besitzen die Indizes unterschiedliche Zielsetzungen, da verschiedene Bewertungsverfahren und Quellen zur Quantifizierung verwendet werden. Um einen geeigneten Index zu finden, wird der jeweilige Anwendungskontext der Indizes diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 45-49 | DOI 10.30844/IM_23-4_45-49
Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Wie digitalisiert sehen sich die Unternehmen und wie digitalisiert sind diese tatsächlich?
Marko Ott, Christian Leyh
Eine Befragung ausgewählter Unternehmen auf Basis eines initialen Fragebogens sowie darauf aufbauender Interviews zeigt, dass sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (am Beispiel des Kammerbezirks Dresden) intensiv mit dem Thema der digitalen Transformation auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Studie stellen darüber hinaus dar, dass die korrekte Selbsteinschätzung des Digitalisierungsstands für die Unternehmen oftmals nicht einfach und mit Problemen verbunden ist. Die Divergenz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Ausprägung der eigenen Digitalisierung ist u. a. auf das stark unterschiedliche Verständnis des Digitalisierungsbegriffs an sich sowie die Grenzen der Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen zurückzuführen. In diesem Beitrag werden diese Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Studien-ergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 21-25
Lebenszyklusorientierte Bewertung der Ressourceneffizienz bei Investitionsgütern

Lebenszyklusorientierte Bewertung der Ressourceneffizienz bei Investitionsgütern

Jan C. Aurich, Monique Adam, René C. Malak
Um die Ressourceneffizienz von Investitionsgütern zu steigern, werden zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Material- und Energieeinsatzes umgesetzt. Um die Ressourceneffizienz über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu steigern, ist ein Ansatz erforderlich, der die Auswirkungen auf die Herstellung und die Nutzung des Produkts betrachtet.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 57-61
Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Gisela Lanza ORCID Icon, Raphael Moser, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Susanne Schukraft, Pamela Meil, Franziska Rasp
Erfolgreiche deutsche Produktionsunternehmen haben sich in Zusammenhang mit der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen und der Nutzung internationaler Standortvorteile in Form globaler Wertschöpfungsnetzwerke aufgestellt. Die fortschreitende globale Einbindung von unternehmensinternen Werken sowie externen Partnern und Zulieferern begünstigt jedoch komplexe Wirkungsmechanismen innerhalb der Netzwerke, die teilweise oder vollständig unbekannt und schwer prognostizierbar sind. Möchten deutsche Produktionsunternehmen auch zukünftig die positiven Effekte der Globalisierung nutzen, müssen sie in der Lage sein, die sich dramatisch ändernden Einflussfaktoren globaler Wertschöpfungsnetzwerke zu beherrschen. Diesbezüglich gewinnen wandlungsfähige Wertschöpfungsketten, die sich flexibel und reaktionsschnell an die dynamischen Herausforderungen anpassen, an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Bewertung des nachhaltigen Einsatzes von Logistikkonzepten in Unternehmensnetzwerken
Jan Helmig, Jerome Quick, Henrik Wienholdt, Kerem Oflazgil
Aufgrund einer zunehmenden Komplexität an Rahmenbedingungen sind viele Unternehmen gezwungen sich auf die Bildung von Netzwerken und die Sicherung von Liquidität zu konzentrieren. Darüber hinaus rücken ökologische Größen zunehmend in den Fokus des Betrachtungsbereichs. Diesen Anforderungen können Unternehmen durch eine Implementierung von SCM-Konzepten begegnen. Gleichzeitig spielt die Bestimmung des notwendigen Umfangs von Logistikdienstleistungen eine entscheidende Rolle. SCM-Konzepte bilden in Kombination mit Logistikdienstleistungen Logistikkonzepte ab. Als Unterstützung der Auswahl von Logistikkonzepten kann eine dynamische Bewertung genutzt werden. Nachfolgend wird solch ein Ansatz illustriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 58-60
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
Methoden zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion

Methoden zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion

Michael F. Zäh, Max von Bredow, Niklas Möller, Bernd Müssig
In den meisten Unternehmen wurde bereits ein Bedarf für Flexibilität in der Produktion identifiziert, aber die Bestimmung des optimalen Maßes an Flexibilität ist immer noch eine große Herausforderung. Modelle, welche Unsicherheiten in der Bewertung berücksichtigen, sind sehr zeitaufwändig und benötigen aufgrund der Komplexität der Aufgabe eine unterstützende Software, welche jedoch oft nur für spezifische Probleme anwendbar ist. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Siemens AG und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften wurde eine Methode zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion entwickelt, welche durch die Software PLANTCALC™ umgesetzt wird.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 29-32