Potenzial: Führung

Informationssicherheit durch eigenes Funknetz

Informationssicherheit durch eigenes Funknetz

Zusätzliche Schutzschicht vor dem Internet
Aurelius Wosylus
Sicherheit ist in einer zunehmend vernetzten Industrie eine zentrale Herausforderung, denn jedes IoT-angebundene Device ist potenziellen Fremdzugriffen und Manipulationen ausgesetzt. Unternehmen suchen deshalb Wege, diese Risiken für ihre Systeme zu minimieren. Sigfox bietet für die Device- und Sensor-to-Cloud-Kommunikation ein eigenes Netz, das sich wie eine Schutzschicht zwischen die Sigfox-Devices und die Cloud-App legt. Sigfox-Devices kommunizieren also nicht direkt über das Internet. Dennoch kommen ihre Daten in die Cloud. Das Sigfox-Netz gewährleistet damit auch für Maschinen- und Anlagenbauer eine sehr hohe systemimmanente Sicherheit, da Angriffe über das Internet quasi ausgeschlossen sind.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 51-54
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Applikationszentrum Industrie 4.0
Martin Landherr
Industrie 4.0 steht für Lösungen zur Steuerung und Organisation der gesamten Wertschöpfungskette durch eine intensive, informationstechnische Vernetzung von Menschen und Maschinen im Lebenszyklus personalisierter Produkte. Das „Applikationszentrum Industrie 4.0“ des Fraunhofer IPA stellt eine Umgebung dar, um gemeinsam mit der Industrie Cyber-Physische Systeme im Produktionsumfeld zu erforschen, weiterzuentwickeln und Demonstratoren auszuarbeiten. Gleichfalls treibt das Leuchtturmprojekt additive Produktions- und echtzeitnahe Simulationstechnologien voran und integriert sie in ein industrielles Produktionsumfeld.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 70-71
Starten statt Warten

Starten statt Warten

So nutzen Sie Ihren Innendienst zur Vertriebsunterstützung
Anne-Rose Raisch
Von wegen Sachbearbeiter. Mit gezielten Maßnahmen können hausinterne Mitarbeiter einen wertvollen Beitrag für den Vertrieb und damit für das gesamte Unternehmen leisten. Dafür bedarf es zunächst eines neuen Selbstverständnisses in den beteiligten Abteilungen und der zielgerichteten Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Mit den richtigen Schritten können Technologieunternehmen so einen Sprung nach vorn in Richtung Kundenorientierung, höherer Kundenzufriedenheit und mehr Umsatz machen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 58-60
Die Rehabilitation der Hierarchie

Die Rehabilitation der Hierarchie

Die Vorteile der Hierarchie erkennen
Rüdiger Maas
Die Hierarchie im Unternehmen ist in den letzten Jahren immer wieder in die Kritik geraten. Sie wurde als einengende und diktatorische Eigenschaft gesehen, welche die Mitarbeiter an der Entfaltung hindert. Dabei hat eine klare Struktur viele Vorteile. Es ist an der Zeit, sich von den festgefahrenen Meinungen zu verabschieden. Denn Hierarchie gibt nicht nur einer Führungskraft einen festgelegten Handlungsspielraum, sie gibt dem Mitarbeiter einen Ansporn und Sicherheit. Beides sind wichtige Faktoren für die erfolgreiche Motivation von Mitarbeitern.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 63-65
Lean erfolgreich zur Gewohnheit machen

Lean erfolgreich zur Gewohnheit machen

Lean-Prinzipien in Unternehmensphilosophie integrieren
Daniela Best, Albert Hurtz
Wer leane Strukturen und Prinzipien im Unternehmen verwirklichen will, muss dafür Sorge tragen, dass ein Kulturwandel stattfindet, durch den alle Beteiligten - alle Führungskräfte und Mitarbeiter - innerlich davon überzeugt sind, dass es richtig, sinnvoll und notwendig ist, Lean zu etablieren. Lean darf kein Fremdkörper in einer Umgebung bleiben, in der die alten Gewohnheiten weiter bestehen. Der Kulturwandel lässt sich herbeiführen, wenn die Lean-Gedanken von den Menschen im Unternehmen verinnerlicht und zum Bestandteil der Unternehmensphilosophie entwickelt werden. Der Beitrag zeigt Entscheidern im Management, mit welchen Maßnahmen es gelingt, Lean im Unternehmen zur Gewohnheit zu machen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Analyse der Kooperation im Bereich von Eco-Innovations
Ralf Elbert ORCID Icon, Lowis Seikowsky, Torsten Franzke
Der Großteil des internationalen Transports wird mittels maritimer Transportketten (MTK) abgewickelt, die damit signifikant zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen. Auf die steigenden Umweltbelastungen reagieren Unternehmen der MTK mittels Prozessoptimierung und der Einführung von umweltschonenden Technologien. Jedoch werden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen zumeist unilateral implementiert, was in einer vernetzten Transportkette ineffektiv sein kann. Dieser Beitrag untersucht Möglichkeiten zur erfolgreichen Einführung von ökologieorientierten Innovationen sowie ihre tatsächliche Verbreitung entlang der MTK. Als größter Stellhebel für die erfolgreiche Implementierung wurden unternehmensübergreifende Kooperationen mit „landseitig“ operierenden Akteuren identifiziert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Dem demografischen Wandel begegnen

Dem demografischen Wandel begegnen

sicher und flexibel
Regina Michalik, Katrin Schickhoff
Ist demografischer Wandel ein Schreckgespenst, dem Sie ausgeliefert sind - egal ob als Mitarbeiter, Unternehmer oder Freiberuflerin? Oder bietet der Wandel gleichzeitig Chancen? Demografische Veränderungen sind nur ein Einflussfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung in Unternehmen, Instituten und anderen Einrichtungen. Wie andere Herausforderungen auch, kann der demografische Wandel als Chance genutzt werden: mit Maßnahmen auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene, die mittel- und langfristig geplant und ergriffen werden und auch zu einer Veränderung der Führung führen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 63-65
Demografie in innovativen Arbeitswelten

Demografie in innovativen Arbeitswelten

Generationenheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme
Jens Mühlstedt, Christian Scherf, Claudia Roscher, Birgit Spanner-Ulmer, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon
In Deutschland und anderen Ländern Europas ist im Zuge der demografischen Entwicklung ein fundamentaler Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu erkennen. Die demografische Entwicklung verläuft dabei parallel zu der Anforderung an die Unternehmen, verstärkt Flexibilität und Innovationsfähigkeit zu zeigen. Die Forschung zu Demografie in innovativen Arbeitswelten zielt angesichts dieser Entwicklungen darauf, den Veränderungen aktiv zu begegnen und sie positiv zu gestalten. Im vorliegenden Beitrag werden exemplarisch zwei Werkzeuge dieser Gestaltung betrachtet: der modulare Alterssimulationsanzug MAX, der für junge Menschen den demografischen Wandel erlebbar macht, sowie flexible, generationenheterogene Organisationen, die Potenzial zur Innovation und Wertschöpfung bieten. Die beiden Werkzeuge ermöglichen generationsheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme für die Wissensarbeiter in allen Unternehmensbereichen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 34-38
Die Erosion der Produktivität

Die Erosion der Produktivität

Spurensuche nach Potenzialen höherer Wertschöpfung
Joachim Althaler, Roland Schmidt
Produktivitätswachstum ist ein Grundparadigma erfolgreichen Wirtschaftens. Wen wundert es also, dass sich die Herausforderungen des Managements und dessen Bemühen überwiegend um dieses „goldene Kalb“ der Marktwirtschaft drehen. Die wissenschaftlichen Publikationen dazu füllen Bibliotheken. Noch nie zuvor wurden so viele Studenten auf universitärem Niveau betriebswirtschaftlich ausgebildet. Trotz des umfassenden Wissens aller Tools, Verfahren und Methoden beschäftigen wir uns am Ort der Wertschöpfung aber doch immer wieder mit den gleichen Fragestellungen mit immer denselben Defiziten der Produktivität: Warum verlieren Unternehmen trotz aller Instrumente der Betriebswirtschaft immer wieder die Fähigkeit, „schlanke“, produktive Prozesse stabil zu erhalten? Warum lassen viele Unternehmen das Wachsen der unproduktiven Verrichtungen zu, obwohl sie gerade deshalb Con-trollinginstrumente aufgebaut haben, um dem entgegenzuwirken? Warum gelingt es vielerorts trotz des ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 52-55
Zeitmanagement

Zeitmanagement

Langfristig strukturiert mit der eigenen Zeit umgehen
Aurelia Drocur
Vorschläge, Techniken, Strategien und Ideen, wie das eigene Zeitmanagement optimiert werden kann, gibt es wie Sand am Meer. Doch nicht alle dieser 08/15 Methoden ändern langfristig etwas am strukturierten Umgang mit der Zeit. Vieles scheitert daran, dass die Methode nicht konsequent umgesetzt wird oder dass die Technik nicht auf den eigenen Alltag übertragbar ist. Um wirklich langfristig etwas zu ändern, bedarf es einigem Vorwissen und dem Zuschneiden der Methoden auf die eigenen Bedürfnisse. Das zeigen auch neue wissenschaftliche Ergebnisse. Die Quintessenz ist, dass es zwar einige wirklich hilfreiche Techniken beim Zeitmanagement gibt, dass aber nicht das Anfangen, sondern das Aufrechterhalten der Strategien kritisch ist.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 73.76
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