Produktentwicklung

Produktstrukturierung bei hoher Variantenvielfalt

Produktstrukturierung bei hoher Variantenvielfalt

Stefanie Grotkamp, Hans-Joachim Franke
Den Forderungen nach einem variantenreichen Produktspektrum kann sich heute kaum noch ein Unternehmen des Maschinenbaus entziehen. Die resultierende Komplexität lässt sich nur durch effektives und effizientes Variantenmanagement reduzieren und beherrschen. Dieser Beitrag stellt die optimierte Produktstrukturierung als eine der zentralen Aufgaben des Variantenmanagements in der Produktentwicklung vor.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 33-36
Strategisches Flexibilitätsmanagement

Strategisches Flexibilitätsmanagement

Ein Vorgehensmodell für Industrieunternehmen
Hans-Dietrich Haasis, Henning Juechter
Entscheidungen im Umgang mit strategischer Flexibilität sind qualitativ und komplex. Ziel dieses Artikels ist es, einen Versuch zur Operationalisierung des Konstrukts der strategischen Flexibilität vorzustellen. Als Instrument für ein strategisches Flexibilitätsmanagement - eines Managements des geplanten Wandels- wird ein methodisches Denkraster entwickelt, das dem Anwender ein differenziertes Verständnis für die wichtigen Gestaltungsparameter von strategischer Flexibilität seines Unternehmens vermittelt und diese in einem qualitativen Performance-Measurement-System zur Entscheidungsunterstützung in Zusammenhang stellt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 59-62
Mechatronische Standards in der Maschinenentwicklung

Mechatronische Standards in der Maschinenentwicklung

Frühzeitige Inbetriebnahme durch Systematik und konsistente Entwicklungsdaten
Michael F. Zäh, Alexander Lindworsky, Georg Wünsch, Thomas Hensel
Zunehmende Variantenvielfalt und kürzer werdende Lebenszyklen stellen die Maschinen- und Anlagenhersteller vor neue Herausforderungen. Dies führt dazu, dass Produktionsmaschinen in immer kürzerer Zeit entwickelt und in Betrieb genommen werden müssen. Zusätzlich hat der Entwicklungsprozess, aufgrund der Abhängigkeiten zwischen den mechatronischen Disziplinen Mechanik, Elektrik und Software, bei vielen Herstellern einen sequenziellen Charakter. Mangelnde Abstimmung zwischen diesen Bereichen führt zu Verzögerungen während der Inbetriebnahme. Durch systematische Wiederverwendung mechatronischer Module in Form mechatronischer Standards können Synergieeffekte mit Vorgängerprojekten erzielt werden. Dies spart Zeit und erhöht die Entwicklungsqualität.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Heinrich Kuhn, Thomas Schmaußer
Produktionswirtschaftliche Flexibilität zählt aktuell zu einem der Kerntrends in der Automobilindustrie. Die Bestimmung des optimalen Flexibilitätsgrads stellt dabei ein komplexes Entscheidungsproblem dar. Der Beitrag erläutert zunächst Chancen und Wirkungsweisen von Flexibilitäten in der Automobilproduktion. Produktionsflexibilität kann sowohl zur Begegnung von kurz- und mittelfristigen Marktschwankungen eingesetzt, als auch als strategischer Ansatz zur Realisierung langfristiger Kostenvorteile genutzt werden. Da-rauf aufbauend wird auf die verschiedenen Aspekte eingegangen, die im Rahmen der strategischen Planung berücksichtigt werden müssen. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Planung optimaler Flexibilitäten einen ganzheitlichen Planungsansatz erfordert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Peter Belener
Steigende Anforderungen im internationalen Wettbewerb erfordern von produzierenden Unternehmen neue Strategien im Umgang mit der daraus resultierenden Komplexität. Die Modularisierung komplexer Systeme ist eine dieser Strategien, die auf Produkte wie auch auf Prozesse angewendet werden kann. Viele Entscheidungen zur Entwicklung modularer Produkte müssen jedoch zu einem frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung und unter einem hohen Maß an Unsicherheit getroffen werden. Nachträgliche Änderungen sind dadurch vorprogrammiert. Der Gestaltung änderungsfreundlicher Modulstrukturen sowie der Analyse und Bewertung von Moduländerungen gilt daher der folgende Artikel.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Erfolgsfaktor Produktüberleitung

Erfolgsfaktor Produktüberleitung

Eine Bestandsaufnahme der österreichischen Elektronik-/Maschinenbaubranche
Joachim Althaler, Roland Peterseil
Der Serienanlauf von Produkten (ramp-up) ist zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal für die Wett-bewerbs-fähigkeit eines Unternehmens geworden. Hersteller von Serienprodukten stehen vor der Herausforderung, immer breitere Produktpaletten mit kürzeren Produktentwicklungszeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität und zunehmendem Kostendruck auf den Markt zu bringen. Damit einher geht eine Erhöhung der Zahl der Produktüberleitungen von der Entwicklung bis zur Serie. Die Beherrschung dieser Produktüberleitung stellt künftig einen signifikanten Wettbewerbsvorteil dar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Lebenszyklusorientierte Gestaltung von Produktionssystemen in KMU

Lebenszyklusorientierte Gestaltung von Produktionssystemen in KMU

Ein systemischer Ansatz für die Entwicklung schlanker Produktionssysteme
Christoph Herrmann, Lars Bergmann
Das Konzept schlanker Produktionssysteme hat sich in vielen Unternehmen als erfolgreicher Ansatz zur Optimierung der Produktion etabliert. Während bereits viele große Unternehmen schlanke Produktionssysteme eingeführt haben, erfolgt derzeit eine Übertragung des Konzepts auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Aufgrund struktureller Unterschiede zu großen Unternehmen stellt die Gestaltung schlanker Produktionssysteme für KMU eine ungleich größere Herausforderung dar. Auf Basis eines neuen Konzepts kann die Gestaltung schlanker Produktionssysteme in KMU durchgängig unterstützt werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Entwicklungsprojekte – Die Planung ihrer Organisation

Entwicklungsprojekte - Die Planung ihrer Organisation

Ein Ansatz zur frühzeitigen Aufwandsquantifizierung
Christopher M. Schlick, Bernhard Kausch
Die Nachfrage nach immer komplexeren und individuelleren Produkten erfordert eine stetige Verkürzung der Entwicklungszyklen. Gleichzeitig muss der Entwicklungsaufwand unter dem herrschenden Kostendruck weiter reduziert werden. Bei dieser vielschichtigen Aufgabe erhält der Projektplaner nur selten die notwendige Unterstützung. Das IAW hat hierzu eine Methode entwickelt, die es erlaubt, auch komplexe und vorab nicht exakt planbare Projekte zu modellieren und anschließend simulationsgestützt zu optimieren. Der Vergleich von alternativen Ressourcenmodellen spielt darin eine wichtige Rolle. Der in einem Forschungsszenario erstmals eingesetzte Ansatz wurde auch von der Industrie als aussichtsreich eingestuft und wird aktuell mit renommierten Unternehmen der Verfahrenstechnik und der Softwarebranche weiterentwickelt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
Variantenbeherrschung und Kernkompetenzsicherung

Variantenbeherrschung und Kernkompetenzsicherung

Zukunftsfähige Produktstruktur- und Prozesskettengestaltung
Steffen Reinsch, Max Reinecke, Wolfram Schünemann
Viele Unternehmen sehen sich in Folge der Globalisierung gezwungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine Internationalisierung der Produktionsstandorte zu sichern. Dies erfordert eine langfristige Planung der zukünftigen Produktstrukturen und Prozessketten, um die Variantenvielfalt beherrschen und Kernkompetenzen sichern zu können. Ziel der hier vorgestellten Methode ist eine marktnahe Variantenbildung und eine Bündelung von Kernkompetenzen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 39-42
Durchgängige Qualität von Unternehmenssoftware

Durchgängige Qualität von Unternehmenssoftware

Andrea Herrmann, Barbara Paech, Carsten Binnig, Timea Illes, Stefan Kirn, Daniel Weiß, Donald Kossmann, Günter Müller, Maike Gilliot, Lutz Lowis
IT-Systeme, die in einem dynamischen Umfeld betrieben werden, müssen sich ständig an neue betriebliche Anforderungen anpassen. Insbesondere im Rahmen neuer Compliance-Regularien wie Sarbanes-Oxley-Act oder BASEL II ist eine vollständige Transparenz der Geschäftsprozesse und der IT-Unterstützung auch nach den Änderungen gefordert. IT-Abteilungen und Software-Hersteller müssen deshalb die Qualität des IT-Systems klar definieren und durchgängig in der Entwicklung und im Betrieb gewährleisten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 59-61
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