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Warum KI auf Daten angewiesen ist

Warum KI auf Daten angewiesen ist

Uwe Müller
Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Unternehmen und ganze Branchen auf ein völlig neues technologisches Level zu bringen. Voraussetzung sind Daten mit hohem Reifegrad, mit dem Unternehmen komplexe Prozesse automatisieren, Prognosen berechnen oder Analysen erstellen können. Mit der richtigen Datenstrategie ist die Strukturierung und das Erreichen der notwendigen Datenqualität keine Zukunftsmusik mehr.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 63-66
Plattformökonomie ohne Plattform

Plattformökonomie ohne Plattform

Wie DAOs die Industrie 4.0 effizienter gestalten könnten
Andreas Wagener
Der Einsatz von Blockchain und Smart Contracts ermöglicht auch den Aufbau und Betrieb dezentraler autonomer Organisationen, sogenannter DAOs, die auf Grundlage eines zuvor fixierten Regelsystems automatisiert Entscheidungen treffen und an den Märkten als eigenständige Institution agieren können. Während DAOs in anderen Bereichen – in der Finanzwirtschaft und in der Creator-Economy – bereits regelmäßig zum Einsatz kommen, ist im industriellen Umfeld eine entsprechende Nutzbarmachung bislang kaum zu verzeichnen. Dabei bietet gerade die Vernetzung durch das „Internet der Dinge“ hierfür sinnvolle Anknüpfungspunkte. Der Beitrag befasst sich mit den möglichen wirtschaftlichen Adaptionsansätzen und lotet potenzielle Geschäftsmodelle aus, die sich aus der Errichtung von DAOs in der „Industrie 4.0“ ergeben könnten.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 51-53
Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Benedict Bender, Stefanie Lewandowski
Die Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 sind bisher nicht vollständig erschlossen. Ansatzpunkte für Plattformen und ökosystem-basierte Wertschöpfung variieren zwischen Industrien. Die Kunststoffindustrie ist dahingehend bisher weitestgehend unberücksichtigt. Aufgrund der Industriestruktur, insb. der einheitlichen Wertschöpfungsstrukturen eignet sich die Kunststoffindustrie für den Einsatz digitaler Plattformen. Neben Ansätzen für Plattformen in der Spritzgussindustrie bietet der Beitrag ein Vorgehensmodell für die Erweiterung etablierte Geschäftsmodelle. Somit kann der Einstieg in plattformbasierte Geschäftsmodelle für KMUs erleichtert werden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 14-18 | DOI 10.30844/IM_22-6_14-18
Sharing is caring? Von offener Software zu offener Hardware

Sharing is caring? Von offener Software zu offener Hardware

Chancen und Herausforderungen durch Open-Source-Geschäftsmodelle
Anna-Kristin Behnert, Melanie Kessler ORCID Icon, Julia Arlinghaus ORCID Icon
Open-Source Hardware befindet sich auf dem besten Weg von einer Graswurzelbewegung zu einer wichtigen sozialen und industriellen Entwicklung zu werden. Offene Produktentwicklungsprozesse und Produkte versprechen neue Innovationen für neue Märkte. OSH könnte die Antwort sein auf die Frage, wie die Umstellung auf eine lokale und nachhaltige Produktion der Zukunft aussehen könnte. Um dies zu ermöglichen müssen essenzielle Kernfragen beantwortet werden. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Möglichkeiten gibt es und inwieweit müssen diese in einem Geschäftsmodell Beachtung finden? Wie kann mit einem Geschäftsmodell, das auf Offenheit und Austausch basiert, überhaupt Geld verdient werden?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 24-28
Zukunfts- und Wertschöpfungslabor DataLab WestSax

Zukunfts- und Wertschöpfungslabor DataLab WestSax

Ein regionaler Katalysator für datenbasierte Wertschöpfungsprozesse
Christian Leyh, Wibke Kusturica ORCID Icon, Sarah Neuschl, Christoph Laroque ORCID Icon
Neue Wertschöpfungsprozesse und Geschäftsmodelle, die durch umfangrei- che Datennutzung und überbetriebliches Datenteilen geprägt sind, werden für Unternehmen immer wichtiger. Viele Barrieren und Hemmnisse verlang- samen jedoch vor allem für den Mittelstand den Weg zu einer datenbasierten Wertschöpfung. Den Unternehmen fehlt es an konkreten Datennutzungs- und Umsetzungsideen und/oder an Digitalisierungs- und Datenanalysekompe- tenzen. Dadurch bestehen ungenutzte Wertschöpfungspotenziale in Unter- nehmen - selbst wenn bereits Daten vorhanden sind. Mit diesem Beitrag werden durch die Beschreibung eines Reallabors mit Realexperimenten Un- terstützungsmöglichkeiten für Unternehmen aufgezeigt, um den eigenen „Datenschatz“ zu identifizieren und zu heben.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 37-41 | DOI 10.30844/IM_22-6_37-41
Bewertung der technischen Sauberkeit im Herstellungsprozess von Lithium-Ionen-Batteriezellen automobiler Anwendung

Bewertung der technischen Sauberkeit im Herstellungsprozess von Lithium-Ionen-Batteriezellen automobiler Anwendung

Laura Meusel, Bernd Rosemann, Michael Morawiec
Durch den Wandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität gewinnt das Qualitätsmerkmal technische Sauberkeit stetig an Bedeutung. An Batte- riezellen als Kosten- und Sicherheitsfaktor für E-Fahrzeuge werden hier hohe Anforderungen gestellt, die entlang der Wertschöpfungskette einzuhalten sind. Im Beitrag wird eine Bewertungsmethode vorgestellt, die hilft, die technische Sauberkeit im Herstellungsprozess von Lithium-Ionen-Zellen zu analysieren und Fehlerursachen aufzuzeigen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 19-23
Daten als Geschäftsmodellbasis

Daten als Geschäftsmodellbasis

Handlungsempfehlungen für kompetitive Predictive-Maintenance-Geschäftsmodelle
Sven Seidenstricker, Saskia Ramm, Barbara Dinter
Produkt-Service-Systeme (PSS) und Big Data bieten Wettbewerbsvorteile. Doch hierfür sind neue innovative Geschäftsmodelle und eine Neupositionierung der Unternehmen unabdingbar, was gerade für den mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbau häufig eine Herausforderung darstellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 33-36 | DOI 10.30844/IM_22-6_33-36
Demand Planning Falcon

Demand Planning Falcon

Zielgenaue, stochastische Bedarfsvorhersagen mit einer neu entwickelten digitalen Planungsmethode
Alexander Schmid, Thomas Sobottka, Samuel Luthe, Wilfried Sihn
Präzise Bedarfsprognosen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Materialdisposition. EntscheidungsträgerInnen stehen jedoch vor dem Dilemma, welches Prognoseverfahren sie verwenden sollen. Zumeist fehlt auch das Methodenwissen, um komplexe mathematische Prognoseverfahren anwenden zu können. Doch auch nach der Wahl des Prognoseverfahrens verbleibt noch die Hürde, die Prognoseverfahren optimal zu parametrisieren. Der vorliegende Beitrag untersucht das Optimierungspotenzial eines selbst entwickelten automatisch optimierenden Prognoseansatzes auf Basis zehn gängiger Prognoseverfahren. In die Praxis umgesetzt wurde die Methode im Forschungsprojekt DISPO 4.0 im digitalen Planungstool Demand Planning Falcon, das zielgenaue Bedarfsprognosen für die Investitionsgüterindustrie erstellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 47-50 | DOI 10.30844/IM_22-6_47-50
Digital Twins for Circular Economy

Digital Twins for Circular Economy

Enabling Decision Support for R-Strategies
Janine Mügge, Inka Rebekka Hahn, Theresa Riedelsheimer ORCID Icon, Johannes Chatzis
Als Teil des digitalen Datenökosystems bieten Digitale Zwillinge (DT) für die Kreislaufwirtschaft (CE) einen vielversprechenden Ansatz für eine nachhaltigere Wertschöpfung. Durch die Analyse und Aufbereitung von produkt-, bauteil- und materialspezifischen Daten entlang des Lebenszyklus ist es möglich, aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit zu adressieren. Im deutschen Forschungsprojekt Catena-X werden auf Basis dieser unternehmensübergreifend ausgetauschten Daten und Informationen konkrete Lösungen entwickelt. In diesem Rahmen wird der„R-Strategie Assistent" vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung, die auf Basis von DT-Daten die beste CE-Strategie am Ende des Lebenszyklus eines Fahrzeugs ermittelt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 42-46 | DOI 10.30844/IM_22-6_42-46
„Von Cyber-Physical Systems erzeugte Daten werden wichtiger“

„Von Cyber-Physical Systems erzeugte Daten werden wichtiger“

Interview mit Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, ehem. Herausgeber Industrie 4.0 Management
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Zusammen mit Professor Krallmann von der TU Berlin haben Sie 1984 die Fachzeitschrift CIM Management gegründet. Was war damals der Grund für diese Initiative? CIM, also Computer Integrated Manufacturing oder auf deutsch die Rechnerintegrierte Produktion, war in den 1980er Jahren das alles beherrschende Thema für die produzierende Industrie, die Software-Hersteller aber auch für die Hardware-Lieferanten. Es ging um die Durchgängigkeit der rechnergestützten Systeme ohne Medienbrüche von der Konstruktion (CAD Computer Aided Design) über die Arbeitsplanung (CAP Computer Aided Process Planning) bis zur Maschinensteuerung (CAM Computer Aided Manufacturing) und der quer dazu liegenden Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Bis dahin waren diese Systeme nicht miteinander verknüpft und wesentliche Rationalisierungseffekte waren deshalb nicht gegeben. Auf allen großen Messen und vielen Kongressen wurde CIM von den Hard- und Softwareherstellern massiv propagiert und der ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 6-8
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