Layouted

Digitale Transformation greifbar für den Mittelstand

Digitale Transformation greifbar für den Mittelstand

Entwicklung einer Roadmap für Industrie 4.0-Visionen in kleinen und mittleren Unternehmen
Robin Sutherland ORCID Icon, Nicolas Wittine ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen noch immer vor der Herausforderung des digitalen Wandels. Reifegradmodelle bieten eine Möglichkeit, die Ist-Situation innerhalb des Unternehmens zu erfassen, und unterstützen die Bildung einer Industrie 4.0-Vision. Um die Überführung dieser Vision in konkrete Entscheidungsschritte zu ermöglichen, wird in dem vorliegenden Beitrag eine Methodik vorgestellt, mit der Unternehmen sich eine Roadmap für die Gestaltung des digitalen Wandels erarbeiten können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 59-62 | DOI 10.30844/IM_23-4_59-62
Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Pragmatismus auf dem Weg zu resilienten Logistiknetzwerken
Michael Schröder
Die Welt, insbesondere die der Logistik, wird seit einigen Jahren als „VUCA-Welt“ deklariert. Warum auch nicht? Wer will denn leugnen, dass Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit - so das englische Akronym - die schwierigen Rahmenbedingungen der Entscheidungsfindung entlang der Wertschöpfungskette treffend charakterisieren? Das genau war und ist Logistik: Das Herstellen von Verfügbarkeiten in einer nicht-perfekten Welt. Was aber tatsächlich neu ist, das ist die wachsende Bedeutung der zweiten Ausprägung, der Unsicherheit: Covid, Suez, Ukraine - eine historisch einmalige Kombination aus unabhängigen Ereignissen, die die eingeschwungenen Systeme des Supply Chain Managements gefährden. Wie werden oder müssen Unternehmen reagieren? Wie werden sie ihre Güterflüsse und ihre damit einhergehenden Transporte neu ausrichten? Was sind bewährte Lösungen?
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 63-66
Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Ansätze zur Analyse der Resilienz in Lieferketten
Saskia Sardesai ORCID Icon, Lucas Schreiber
Unternehmen streben aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung von Risikoauswirkungen und steigenden Zwischenfällen eine resilientere Gestaltung ihrer Lieferketten an. Für die Steigerung der Resilienz können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden. Deren expliziter Beitrag zur Resilienz kann zwar über eine parallele Berechnung mehrerer Kennzahlen erfolgen. Um ein Benchmarking oder einen Vergleich von Lieferketten zu ermöglichen, werden numerische Indizes vorgestellt, welche die Kennzahlen zu einem Wert verdichten. Dies ermöglicht es, Potenziale zur Steigerung der Resilienz zu identifizieren oder unterschiedliche Maßnahmen in einer Lieferkette zu vergleichen. Dabei besitzen die Indizes unterschiedliche Zielsetzungen, da verschiedene Bewertungsverfahren und Quellen zur Quantifizierung verwendet werden. Um einen geeigneten Index zu finden, wird der jeweilige Anwendungskontext der Indizes diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 45-49 | DOI 10.30844/IM_23-4_45-49
Resiliente Produktion durch Pay-Per-Use-Modelle

Resiliente Produktion durch Pay-Per-Use-Modelle

Mit Pay-Per-Use und Asset-as-a-Service zu mehr Flexibilität in einem unsicheren Geschäftsumfeld
Anja Wiebusch
Das Internet der Dinge (IoT) und die Transformation zur Industrie 4.0 werden nicht nur die Arbeitsweise in den Unternehmen zukünftig stark verändern, sondern auch die Art und Weise, wie Maschinen genutzt und finanziert werden. Der Einsatz von Sensorik und Cloud-Technologien ermöglicht eine Echtzeit-Datenerfassung, sodass Maschinennutzungsdaten für neue Geschäftsmodelle analysiert und perspektivisch auch über Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und Smart Contracts automatisiert verarbeitet werden können [1].
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 55-58
Resilienz in Circular Economy Supply-Netzwerken

Resilienz in Circular Economy Supply-Netzwerken

Eine Untersuchung im Kontext kritischer mineralischer Rohstoffe
Tom Pettau
Disruptionen wie politische und soziale Konflikte in Beschaffungsländern, Blockaden, Lockdowns in Industriestandorten oder Handelskonflikte können die Versorgung heimischer Unternehmen mit Rohstoffen gefährden. Durch eine Verlagerung der Produktion in stabile Regionen lassen sich entsprechende Versorgungsrisiken reduzieren. Im Kontext des Abbaus seltener Erden (rare earth elements, REE) und weiterer mineralischer Rohstoffe ist dies jedoch geologisch bedingt nicht immer möglich [1]. Aufgrund hoher Importabhängigkeiten sind entsprechende Supply-Netzwerke besonders anfällig für Lieferengpässe.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 10-15
Resilienzanalyse in der Logistik

Resilienzanalyse in der Logistik

Best-Practice-Ansätze ausgewählter Akteure
Boris Zimmermann, Philipp Knauf
Im Folgenden soll die Verbesserung der Resilienz in der Logistik im Gegensatz zum Lean Management analysiert werden. Dabei werden zunächst mögliche Erfolgsfaktoren der Resilienz identifiziert, darunter Agilität, Redundanz in Form von Kapazitätsreserven, Prozesstransparenz, Management von Personal und Risiko, Supply Chain Management und die Bildung von Liquiditätsreserven. Durch acht persönliche Interviews bei marktführenden Logistikunternehmen sollen genannte Erfolgsfaktoren geprüft werden. Ziel ist folglich die Identifizierung von Best-Practice-Ansätze zur Verbesserung der Resilienz sowie die Untersuchung möglicher Konflikte mit den Zielen des Lean Managements.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 50-54 | DOI 10.30844/IM_23-4_50-54
Roboterbasierte Montageautomatisierung im Mittelstand

Roboterbasierte Montageautomatisierung im Mittelstand

Hemmnisse, Treiber und Implikationen
Aaron Zinßer, Fabian Diefenbach ORCID Icon, Arik Lämmle ORCID Icon
Durch Megatrends wie Mass Customization verkürzen sich die Produktlebenszyklen immer weiter, während die Variantenvielfalt stark ansteigt. Dadurch entstehen neue Herausforderungen für die Produktion, insbesondere in der Montage. Zur Lösung dieser Problemstellungen kann die Automatisierung der Montage ein wichtiges Hilfsmittel sein. Dieser Beitrag gibt Einblick in eine Studie, in der Experten aus mittelständischen Unternehmen zur genannten Thematik befragt wurden. Er zeigt die bestehenden Hemmnisse sowie Treiber der Automatisierung auf und leitet Handlungsmaßnahmen für KMU ab, wie diese eine zukunftsfähige Produktion in Deutschland aufrechterhalten können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/IM_23-4_21-24
Robuste Unternehmensprozesse

Robuste Unternehmensprozesse

Unternehmen brauchen nicht nur robuste Ressourcen
Annika Lange ORCID Icon, Thomas Knothe ORCID Icon
Ob Verfügbarkeiten und Kosten für Rohstoffe, Energie und Personal oder schlicht Markt- und Absatzoptionen, Disruptionen beeinflussen immer häufiger das Geschäft produzierender Unternehmen. Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Robustheit insbesondere gegenüber vielfältigen Disruptionen nicht nur mit dem Management kritischer Ressourcen begegnet werden kann. Zur umfassenden Betrachtung gehört aus Sicht der Autoren die Gestaltung robuster Unternehmensprozesse dazu. In diesem Beitrag wird die Bedeutung der Robustheit von Prozessen im Kontext von kritisch wechselnden Ressourcen und Infrastrukturen aufgezeigt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 36-39
Ökobilanzierungen bei Flugzeugherstellern

Ökobilanzierungen bei Flugzeugherstellern

Ein analytisches Entscheidungsmodell zur Potenzialbewertung
Dennis Keiser, Birte Pupkes, Jonas Wagner, Michael Freitag ORCID Icon, Rafael Mortensen Ernits, Matthias Reiß, Axel Becker
Damit die Luftfahrtindustrie ihren Umwelteinfluss reduzieren kann, muss sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette neue Lösungen entwickeln. Ein Werkzeug zur Operationalisierung der dafür notwendigen Investitionen und Entscheidungen ist die Methode der Ökobilanzierung. Dieser Beitrag stellt ein analytisches Entscheidungsmodell zur Potenzialbewertung von Ökobilanzierungen bei Flugzeugherstellern vor. Grundlage des Modells ist die Herleitung von Kriterien zur Bewertung sowie die Identifikation von Anwendungsfällen entlang des Wertschöpfungsprozesses. Auf Basis des Entscheidungsmodells werden erste konkrete Anwendungsszenarien spezifiziert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 62-66
Optimierungseffekte von IT-Sicherheitszertifizierungen

Optimierungseffekte von IT-Sicherheitszertifizierungen

Abwägung zwischen Aufwand und Nutzen von Optimierungsstrategien in aktuellen IT-Prüfschemata
Brian Niehöfer, Alexander Lawall ORCID Icon
Die Anzahl der erfolgreichen Cyberangriffe auf industrielle Fertigungen steigt durch den Zuwachs der Digitalisierung und Vernetzung mittels Mobilfunk stetig an. IT-Sicherheitszertifizierungen wirken diesen Angriffen entgegen und schaffen gleichzeitig Vertrauen in die Vergleichbarkeit von der IT-Sicherheit bzgl. Industrie 4.0 und von IT-Produkten. Dieser Beitrag vergleicht daher Zertifizierungsstandards wie ISO/IEC 15408 - Common Criteria (CC) und spezifische Standards für Mobilfunk (u. a. NESAS CCS-GI), von GSM Association (GSMA) und 3rd Generation Partnership Project (3GPP), auf die Prüftiefe und -effizienz.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 6-9
1 … 25 26 27 … 54