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Roboterbasierte Montageautomatisierung im Mittelstand

Roboterbasierte Montageautomatisierung im Mittelstand

Hemmnisse, Treiber und Implikationen
Aaron Zinßer, Fabian Diefenbach ORCID Icon, Arik Lämmle ORCID Icon
Durch Megatrends wie Mass Customization verkürzen sich die Produktlebenszyklen immer weiter, während die Variantenvielfalt stark ansteigt. Dadurch entstehen neue Herausforderungen für die Produktion, insbesondere in der Montage. Zur Lösung dieser Problemstellungen kann die Automatisierung der Montage ein wichtiges Hilfsmittel sein. Dieser Beitrag gibt Einblick in eine Studie, in der Experten aus mittelständischen Unternehmen zur genannten Thematik befragt wurden. Er zeigt die bestehenden Hemmnisse sowie Treiber der Automatisierung auf und leitet Handlungsmaßnahmen für KMU ab, wie diese eine zukunftsfähige Produktion in Deutschland aufrechterhalten können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/IM_23-4_21-24
Robuste Unternehmensprozesse

Robuste Unternehmensprozesse

Unternehmen brauchen nicht nur robuste Ressourcen
Annika Lange ORCID Icon, Thomas Knothe ORCID Icon
Ob Verfügbarkeiten und Kosten für Rohstoffe, Energie und Personal oder schlicht Markt- und Absatzoptionen, Disruptionen beeinflussen immer häufiger das Geschäft produzierender Unternehmen. Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Robustheit insbesondere gegenüber vielfältigen Disruptionen nicht nur mit dem Management kritischer Ressourcen begegnet werden kann. Zur umfassenden Betrachtung gehört aus Sicht der Autoren die Gestaltung robuster Unternehmensprozesse dazu. In diesem Beitrag wird die Bedeutung der Robustheit von Prozessen im Kontext von kritisch wechselnden Ressourcen und Infrastrukturen aufgezeigt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 36-39
Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Ein Vergleich lokal integrierter und global diversifizierter Alternativen
Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Globale Liefer- und Wertschöpfungsketten sind komplex und hochgradig vernetzt. Ein temporärer Ausfall eines einzelnen Lieferanten aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Konflikten oder Pandemien kann weitreichende Folgen für Wertschöpfungsprozesse an vielen anderen Standorten haben. Der Beitrag skizziert strategische Optionen für Unternehmen, um die Resilienz ihrer Wertschöpfungsketten zu verbessern. Mögliche Optionen sind die Ausweitung lokaler oder globaler Lieferketten, die regionale Konzentration oder globale Diversifizierung der eigenen Produktionskapazitäten von Unternehmen sowie das Insourcing oder Outsourcing von Wertschöpfungsaktivitäten. Anhand der Daten von 314 deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wird der Zusammenhang des Einsatzes verschiedener digitaler Technologien und Organisationskonzepte mit der Umsetzung der verschiedenen Wertschöpfungsoptionen untersucht.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 31-35 | DOI 10.30844/IM_23-4_31-35
Wertschöpfungsnetzwerke in der Gesundheitsindustrie

Wertschöpfungsnetzwerke in der Gesundheitsindustrie

Steigerung der Resilienz gegenüber krisenbedingten Störungen
Melanie Rieprich, Saskia Ramm
Jüngst zeigte die Corona-Pandemie zum Teil erhebliche Defizite in den Wertschöpfungsnetzwerken der Gesundheitsindustrie auf, da Bedarfe nicht schnell genug erfasst und Produktionssysteme sowie -prozesse nicht zeitnah adaptiert werden konnten. Märkte und Lieferketten brachen zusammen, sodass spontane Engpässe entstanden, die insbesondere im medizinischen Bereich fatale Auswirkungen hatten. Dem damit offengelegten Resilienzbedarf der Unternehmen muss adäquat begegnet werden, um diese auf weitere krisenbedingte Störungen vorzubereiten und deren Folgen abzumildern. Der Beitrag stellt daher ein Konzept vor, das auf die Steigerung der Resilienz von Unternehmen der Gesundheitsindustrie und deren Wertschöpfungsnetzwerk abzielt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 40-44 | DOI 10.30844/IM_23-4_40-44
Wirtschaftliche Resilienz durch Subventionen?

Wirtschaftliche Resilienz durch Subventionen?

Anmerkungen aus ökonomischer Perspektive
Manuel Rupprecht
Die Weltwirtschaft steht unter Spannung. Schon seit Jahren stockt die Globalisierung, Handel, Produktions- und Kapitalverflechtungen entwickelten sich bestenfalls seitwärts. In jüngster Zeit sorgten mit der Pandemie, den zunehmenden geopolitischen Spannungen - vor allem, aber nicht nur - zwischen den USA und China sowie dem Ukraine-Krieg gleich drei Entwicklungen für zusätzliche Verwerfungen. Lieferketten brachen, Vorprodukte fehlten, Produktion fiel aus. Entsprechend groß ist nun der Wunsch nach Unabhängigkeit. Den Weg dahin sollen vielerorts Subventionen bereiten. In einigen Bereichen ist diesbezüglich ein regelrechter Wettbewerb entbrannt. Wie dieser Wettbewerb aussieht, welche Vor- und Nachteile mit Subventionen einhergehen und wie der eingeschlagene Weg aus ökonomischer Sicht zu bewerten ist, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/IM_23-4_16-20
The Power of People in Pandemic Times

The Power of People in Pandemic Times

Driving Supply Chain Resilience through Corporate Culture
Nils-Ole Hohenstein
Fast alle Unternehmen erkennen ihre Mitarbeitenden als entscheidende, identitätsbildende Ressource an. Unternehmenskulturen, die Risikobewusstsein und das Lernen aus Erfahrungen in den Vordergrund stellen, haben nicht umsonst eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten gespielt - gerade inmitten der durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Wettbewerbsdynamik. Kommunikation und Zusammenarbeit als Dimensionen des Supply-Chain-Risikobewusstseins bestimmen die Effektivität von Firmenkulturen bei der robusten, agilen Störungsbewältigung. Darüber hinaus hatte die COVID-19-Krise einen positiven Einfluss auf den Lernprozess der Unternehmen. Die digitale Transformation der Supply Chain zur Verbesserung der SCRES unter Pandemiebedingungen hat die Notwendigkeit einer dynamischen Anpassung der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterfähigkeiten durch digitale Fortbildung weiter verstärkt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 25-30 | DOI 10.30844/IM_23-4_25-30
Digitale Transformation greifbar für den Mittelstand

Digitale Transformation greifbar für den Mittelstand

Entwicklung einer Roadmap für Industrie 4.0-Visionen in kleinen und mittleren Unternehmen
Robin Sutherland ORCID Icon, Nicolas Wittine ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen noch immer vor der Herausforderung des digitalen Wandels. Reifegradmodelle bieten eine Möglichkeit, die Ist-Situation innerhalb des Unternehmens zu erfassen, und unterstützen die Bildung einer Industrie 4.0-Vision. Um die Überführung dieser Vision in konkrete Entscheidungsschritte zu ermöglichen, wird in dem vorliegenden Beitrag eine Methodik vorgestellt, mit der Unternehmen sich eine Roadmap für die Gestaltung des digitalen Wandels erarbeiten können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 59-62 | DOI 10.30844/IM_23-4_59-62
Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Pragmatismus auf dem Weg zu resilienten Logistiknetzwerken
Michael Schröder
Die Welt, insbesondere die der Logistik, wird seit einigen Jahren als „VUCA-Welt“ deklariert. Warum auch nicht? Wer will denn leugnen, dass Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit - so das englische Akronym - die schwierigen Rahmenbedingungen der Entscheidungsfindung entlang der Wertschöpfungskette treffend charakterisieren? Das genau war und ist Logistik: Das Herstellen von Verfügbarkeiten in einer nicht-perfekten Welt. Was aber tatsächlich neu ist, das ist die wachsende Bedeutung der zweiten Ausprägung, der Unsicherheit: Covid, Suez, Ukraine - eine historisch einmalige Kombination aus unabhängigen Ereignissen, die die eingeschwungenen Systeme des Supply Chain Managements gefährden. Wie werden oder müssen Unternehmen reagieren? Wie werden sie ihre Güterflüsse und ihre damit einhergehenden Transporte neu ausrichten? Was sind bewährte Lösungen?
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 63-66
Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Ansätze zur Analyse der Resilienz in Lieferketten
Saskia Sardesai ORCID Icon, Lucas Schreiber
Unternehmen streben aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung von Risikoauswirkungen und steigenden Zwischenfällen eine resilientere Gestaltung ihrer Lieferketten an. Für die Steigerung der Resilienz können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden. Deren expliziter Beitrag zur Resilienz kann zwar über eine parallele Berechnung mehrerer Kennzahlen erfolgen. Um ein Benchmarking oder einen Vergleich von Lieferketten zu ermöglichen, werden numerische Indizes vorgestellt, welche die Kennzahlen zu einem Wert verdichten. Dies ermöglicht es, Potenziale zur Steigerung der Resilienz zu identifizieren oder unterschiedliche Maßnahmen in einer Lieferkette zu vergleichen. Dabei besitzen die Indizes unterschiedliche Zielsetzungen, da verschiedene Bewertungsverfahren und Quellen zur Quantifizierung verwendet werden. Um einen geeigneten Index zu finden, wird der jeweilige Anwendungskontext der Indizes diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 45-49 | DOI 10.30844/IM_23-4_45-49
Resiliente Produktion durch Pay-Per-Use-Modelle

Resiliente Produktion durch Pay-Per-Use-Modelle

Mit Pay-Per-Use und Asset-as-a-Service zu mehr Flexibilität in einem unsicheren Geschäftsumfeld
Anja Wiebusch
Das Internet der Dinge (IoT) und die Transformation zur Industrie 4.0 werden nicht nur die Arbeitsweise in den Unternehmen zukünftig stark verändern, sondern auch die Art und Weise, wie Maschinen genutzt und finanziert werden. Der Einsatz von Sensorik und Cloud-Technologien ermöglicht eine Echtzeit-Datenerfassung, sodass Maschinennutzungsdaten für neue Geschäftsmodelle analysiert und perspektivisch auch über Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und Smart Contracts automatisiert verarbeitet werden können [1].
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 55-58
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