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Potenziale und Hürden von Data Analytics in der Serienfertigung

Potenziale und Hürden von Data Analytics in der Serienfertigung

Studienergebnisse aus dem Bereich der Antriebsfertigung von Elektromobilkomponenten
Heiner Heimes, Achim Kampker, Ulrich Bührer, Stefan Krotil
In der Großserienfertigung von elektrifizierten Fahrzeugen stellt die zunehmende Komplexität eine große Herausforderung dar. Der hohe Prüfaufwand zur Sicherstellung der Qualität des elektrifizierten Antriebsstrangs muss reduziert werden, um auch künftig konkurrenzfähig zu sein. Ein beschleunigter Wissensaufbau bezüglich Fertigungstechnologien und Prozesse kann durch Industrie 4.0-Ansätze, insbesondere Data Analytics, unterstützt werden. Derzeit kann der gewünschte Nutzen von Data Analytics in der Großserienfertigung nicht erzielt werden. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Expertenstudie vorgestellt, die sich mit den Potenzialen und Hürden von Data Analytics in der Großserienfertigung, insbesondere bei der Antriebsfertigung für elektrifizierte Fahrzeuge, befasst.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S57-60
The Digital Twin Theory

The Digital Twin Theory

Eine neue Sicht auf ein Modewort
Andreas Deuter, Florian Pethig
Im digitalen Zwilling wird ein wesentliches Mittel für Produktivitätssteigerungen im Zeitalter der industriellen Digitalisierung gesehen. Daher beschäftigen sich zahlreiche Publikationen mit diesem Begriff. Dieser Beitrag zeigt zunächst die Ursprünge des Begriffs und setzt sich mit ausgewählten Definitionen auseinander. Diese unterstützen allerdings wenig bei der praktischen Implementierung von digitalen Zwillingen, da sich die Definitionen zum Teil stark unterscheiden. Als Alternative zu einer klassischen Definition wird daher ein Theoriemodell vorgeschlagen, das Annahmen über den digitalen Zwilling enthält. Dieser neuartige Denkansatz soll helfen, das Management von digitalen Zwillingen in der Praxis zu verbessern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 27-30 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S27-30
I4M 1/2019: Intelligente vernetzte Systeme

I4M 1/2019: Intelligente vernetzte Systeme

Technologische Grundlagen der Industrie 4.0
In diesem Heft finden Sie die neuesten Erkenntnisse zu intelligenten Systemen und ihrer vielfältigen Potenziale für die Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung. Gleichzeitig erfahren Sie, weshalb diese zu den technologischen Voraussetzungen der Industrie 4.0 gehören: Entwicklungen im Bereich der intelligenten Systeme, von der Modellierung und Simulation bis zu Anwendungen wie Cobots, Digitale Zwillinge oder Biointelligenz.
Lean-Management und Industrie 4.0

Lean-Management und Industrie 4.0

Warum Lean-Management eine solide Grundlage für die vierte industrielle Revolution darstellt
Tobias Fischer, Jürgen Köbler
Einerseits ist die vierte industrielle Revolution derzeit das Thema der Industrie, andererseits stellen renommierte Gesellschaften und Unternehmensberatungen einen nicht zufriedenstellenden Implementierungsgrad der gängigen Lean-Methoden fest. Es stellt sich die Frage, inwieweit eine Umsetzung dieser Lean-Methoden sinnvoll für den Einzug der Industrie 4.0 ist oder ob diese Methoden sogar als Voraussetzung angesehen werden können. Hierzu wurden alle gängigen Prinzipien und Methoden des Lean-Managements mit den Prinzipien und Technologien der Industrie 4.0 gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass LeanManagement eine solide Basis für die erfolgreiche Implementierung der vierten industriellen Revolution für die Produktion der Zukunft ist. Lean-Management kann bzw. muss sogar letztlich als eine essenzielle Voraussetzung gesehen werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 53-55 | DOI 10.30844/I40M_18-6_53-55
Ökologische Aspekte des Vendor Managed Inventory

Ökologische Aspekte des Vendor Managed Inventory

Gökhan Cenk ORCID Icon, Emre Kayadelen, Philipp Kürner, Marius Schultenkämper, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Moderne Logistikkonzepte spielen angesichts der weltweit zunehmenden Transportleistung aus ökonomischer Sicht bei Unternehmen eine essenzielle Rolle. Hohe Zeitersparnis, schnellere Lieferfähigkeit und reduzierte Bestände bewirken eine schlankere Supply Chain, wodurch hohe Kosteneinsparungen mit einhergehen [1]. Die daraus resultierenden Umweltauswirkungen (z. B. im Hinblick auf die Anzahl der Transporte, Energiebedarf - und Flächenverbrauch durch Logistikflächen) werden bisher wenig betrachtet und werfen die Frage auf, inwiefern Unternehmen Vendor Managed Inventory (VMI) auch aus ökologischer Sicht betrachten. Die vorliegende Studie untersucht das dort in Unternehmen vorhandene ökologische Bewusstsein zum Einsatz von VMI. Basierend auf einer Umfrage in der Logistikbranche in Deutschland wurden die Ergebnisse analysiert, zusammengefasst und als Handlungsempfehlungen herausgegeben.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 56-60 | DOI 10.30844/I40M_18-6_56-60
Autonome Systeme in der Produktion

Autonome Systeme in der Produktion

Planungssystematik für die Entwicklung autonomer Systeme
Roman Dumitrescu ORCID Icon, Thorsten Westermann, Tommy Falkowski
Autonome Systeme werden perspektivisch alle Lebensbereiche durchdringen und haben das Potenzial, einen gesellschaftlichen Wandel auszulösen. Die Konzipierung dieser hochkomplexen Systeme erfordert leistungsfähige Entwicklungsansätze und -methoden, die disziplinübergreifend angewendet werden. Stellvertretend für die vielschichtigen Anwendungsbereiche von autonomen Systemen steht die industrielle Produktion, in der im Kontext von Industrie 4.0 bereits eine technologieinduzierte Transformation eingeleitet wurde.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 17-20 | DOI 10.30844/I40M_18-6_17-20
Der angemessene Grad von Autonomie in Cyber-Physischen Produktionssystemen

Der angemessene Grad von Autonomie in Cyber-Physischen Produktionssystemen

Norbert Gronau ORCID Icon
Existierende Fabriken weisen häufig hierarchische Strukturen bei Entscheidungsfindung und Steuerung auf. Cyber-Physische Systeme ermöglichen es prinzipiell, den Grad an Autonomie bei Entscheidungsfindung und Steuerung zu erhöhen. Unklar ist allerdings bisher weitgehend, bis zu welchem Grad Autonomie tatsächlich nützlich ist. Dieser Beitrag differenziert unterschiedliche Definitionen von Autonomie und Ansätze, diese zu erreichen. Erste experimentelle Erkenntnisse in einer Laborumgebung helfen, die aufgestellten Fragen zu beantworten.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 7-12 | DOI 10.30844/I40M_18-6_7-12
Künstliche Intelligenz verleiht Cyber-Physical Systems Flügel

Künstliche Intelligenz verleiht Cyber-Physical Systems Flügel

Volker Gruhn
Cyber-Physical Systems (CPS) sind ein Beispiel für die immer engere Verbindung von digitaler und realer Welt. Denn in CPS werden Abläufe und physische Gegenstände unmittelbar in digitale Prozesse integriert. Für IT-Experten bedeutet das mehr Komplexität in der Entwicklung von IT-Systemen. Denn die bisherige Modellbildung, mit der sie gearbeitet haben, stößt angesichts der Unordnung in der realen Welt an ihre Grenzen. Künstliche Intelligenz (KI) hilft dabei, diese Komplexität zu beherrschen und so den Einsatz von CPS zu erleichtern beziehungsweise zu ermöglichen. Die Stärke von CPS liegt insbesondere im Finden von Optimierungspotenzialen, im Erkennen von Mustern und in der engen Zusammenarbeit mit Menschen. Verfahren wie Machine Learning, das die Grundlage für beispielsweise Bilderkennung oder Spracherkennung liefert, erlauben einerseits engere Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mensch und CPS. Andererseits erhöhen diese Techniken den Autonomiegrad, mit dem CPS arbeiten ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 45-48 | DOI 10.30844/I40M_18-6_45-48
I4M 6/2018: Autonomie

I4M 6/2018: Autonomie

Von Autonomen Systemen bis zur dezentralen Produktionssteuerung
Diese Ausgabe untersucht die Auswirkungen autonomer Technologien auf Seehäfen und dezentralisierte Produktionssteuerungen in Smart Factories. Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz und Cyber-Physische Systeme in der Industrie 4.0? Ein Fokus liegt auf der Automatisierung von Hafeninfrastrukturen und der Implementierung von Lean-Management als Basis für digitale Transformation – praxisnah und forschungsstark.
Auslastungsmessung in LKW-Laderäumen

Auslastungsmessung in LKW-Laderäumen

Vorhandene Technologien und ein Praxistest mit Ultraschallsensorik in der Automobillogistik
Till Becker ORCID Icon, Thorben Funke, Joshua Coordes
Cyber-Physische Systeme ermöglichen Unternehmen die virtuelle Abbildung von realen Prozessen, wodurch Produktions- und Logistiksysteme effizienter überwacht und gesteuert werden können. Diese Steigerung der Prozesstransparenz wird durch immer günstigere Sensoren und Aktoren ermöglicht.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M18-5_29-32
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