Autor: Klaus-Dieter Thoben

Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Pierre T. Kirisci, Jürgen Pannek, Zied Ghrairi, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Michael Lawo
Zukunftsweisende Arbeitsumgebungen sind durch vernetzte, kooperierende Objekte charakterisiert. Die Eigenschaften dieser sogenannten cyber-physischen Systeme (CPS) beinhalten die Erfassung, Speicherung, intelligente Verarbeitung und Kommunikation von Daten. Hieraus ergeben sich neue Interaktions- und Kollaborationsmöglichkeiten in der Mensch-Technik-Interaktion. Dieser Beitrag behandelt technische und organisatorische Herausforderungen eines robusten Schutz- und Sicherheitssystems für den Einsatz in einer Mensch-Roboter-Kollaboration. Bekannte Anforderungen für ein integriertes Sicherheitskonzept der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der funktionalen Sicherheit von Maschinen und elektronischen Systemen werden identifiziert und eine Referenzarchitektur am Beispiel halbautomatischer Montageprozesse entwickelt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 43-47
Neue Produkt-Service-Kombinationen

Neue Produkt-Service-Kombinationen

Steigerung der Attraktivität von Elektroautomobilen
Ingo Westphal, Jasmin Nehls, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Erweiterung von Produktangeboten um ergänzende Services kann die Attraktivität dieser Angebote steigern und dazu beitragen, neue Kundengruppen zu erschließen. Die Herausforderung liegt insbesondere darin, Services zu entwickeln und anzubieten, die von den Kunden als Mehrwert wahrgenommen werden und so den Ausschlag für die Entscheidung zu Gunsten des Produkts liefern. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgeschlagen, mit der die Generierung geeigneter Ideen für neue Kombinationen von Produkten und Services unterstützt wird, indem systematisch nach möglichen Optionen für solche Ansätze gesucht wird. Ein vielversprechendes Anwendungsfeld hierfür sind im Rahmen der Elektromobilität insbesondere Elek-troautomobile, kurz E-Automobile, die mit den bisherigen Geschäftsmodellen noch nicht den Schritt aus dem Nischendasein geschafft haben. Anhand des Beispiels E-Auto wird das Grundkonzept der Methode beschrieben und deren Anwendung erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 19-24
Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Ergebnisse aus dem Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC)
Jens Eschenbächer, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Elektromobilität ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Immer neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskonzepte werden von der Forschung entwickelt und in der Praxis erprobt. In diesem Zusammenhang wurde in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg das Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC) durchgeführt, auf dessen Ergebnissen das derzeitige Nachfolgeprojekt „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ aufbaut. Auf Grundlage einer Lebenszyklusbetrachtung wurden im Rahmen von PMC erste Ansätze für produktbegleitende Dienstleistungen in den verschiedenen Phasen der Elektromobilität erarbeitet. Die Analyse dieser „Extended Products“ hat gezeigt, dass für einen Paradigmenwechsel durch neue Mobilitätsangebote im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Ein geschäftsprozessorientierter Ansatz
Stefan Wiesner, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Verarbeitung kundenindividueller Auftragsspezifikationen, das Handling variantenreicher Produktpaletten sowie die Bedienung eines weltweiten Markts erfordern die Optimierung wissensintensiver betrieblicher Abläufe. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig über exzellente individuelle Fachkompetenzen. Ein systematisches Management des hiermit verbundenen Wissens findet hingegen kaum statt. Bestehende Lösungen zum Wissensmanagement für KMU sind funktional zu eingeschränkt, um im großen Maße zum Einsatz zu kommen. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Unterstützung wissensintensiver betrieblicher Abläufe, welcher sich an den Geschäftsprozessen von KMU orientiert. Durch Implementierung dieses Ansatzes kann gezielt zu einer Prozessoptimierung beigetragen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 31-34
Entwicklungsstand des „Internet der Dinge“ in der Praxis

Entwicklungsstand des „Internet der Dinge“ in der Praxis

Das Beispiel der Automobil- und Lebensmittellogistik
Karl Hribernik, Lars Windelband, Felix Hunecker, Carl Hans, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Vision des „Internet der Dinge“ umfasst vernetzte, interagierende Objekte, die selbstständig Entscheidungen treffen. Mögliche Potenziale dieser Vision für die Automobil- und Lebensmittellogistik reichen von der Verfolgung des Warenstroms über Qualitätssicherung und Rückverfolg-barkeit von Lieferungen bis hin zur Bereitstellung vollkommen neuer Dienstleistungen und somit neuer Wertschöpfungspotenziale. Wesent-liche Elemente des „Internet der Dinge“ wie etwa Auto-Identifikationstechnologien oder Sensorik stehen bereits heute für den Einsatz in der Logistik zur Verfügung. In diesem Beitrag werden anhand von Unternehmensfallstudien die aktuellen Ausprägungen dieser Technologien in der Industrie identifiziert und Zukunftspotenziale aufgezeigt. Zu diesem Zweck wird ein Instrument vorgestellt, mit der eine Verortung des Technologieniveaus im „Internet der Dinge“ ermöglicht wird.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Qualitätsmanagement in dynamischen Unternehmensnetzwerken

Qualitätsmanagement in dynamischen Unternehmensnetzwerken

Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme
Patrick Sitek, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Möglichkeit, weltweit neue Partnerschaften einzugehen und vernetzt zu operieren, bietet Unternehmen neue Chancen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die Vernetzung von Unternehmen in Unternehmensnetzwerken führt zu einer Arbeitsteilung, bei der einzelne Unternehmen nur noch einen Teilbeitrag zur gesamten Wertschöpfung leisten. Ein Unternehmensnetzwerk ist verpflichtet, die gleiche Qualität zu liefern wie ein Einzelunternehmen. Mit der Verteilung der Produktion wird aber die Verantwortung für das Qualitätsmanagement dezentralisiert. Mit heutigen firmenzentrierten Qualitätsinitiativen kann das Qualitätsmanagement in Unternehmensnetzwerken nur mit einem hohen Aufwand gewährleistet werden. Anforderungen an das Qualitätsmanagement in dynamischen Unternehmensnetzwerken sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Netzwerken sichern
Heiko Duin, Jens Eschenbächer, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Der Wandel von Produzenten- zu Käufermärkten hat den Wettbewerb für Produktionsunternehmen nachhaltig verschärft. Als strategische Antwort auf diese Entwicklung sind seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts vernetzte Organisationsstrukturen betrachtet worden. Diese wurden unter Begriffen wie z.B. „Unternehmung ohne Grenzen“, Virtuelles Unternehmen bzw. Virtuelle Organisation, oder Virtuelle Fabrik analysiert. Seitdem wurden zahlreiche Konzepte und Modelle zur Unterstützung des Lebenszyklus Virtueller Organisationen - bestehend aus Initiierungs-, Operations- und Auflösungsphase - entwickelt. Ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung der Initiierungsphase Virtueller Organisationen ist die Strategische Planung. Diese Phase wird wesentlich durch langfristig konzipierte Netzwerke (z.B. Industrielle Cluster, Regionale Netzwerke) geprägt, die das schnelle Entstehen Virtueller Organisationen aus einem Pool von Partner-Unternehmen unterstützt. Gerade hier ist die ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Die Erweiterung des Produktbegriffs

Die Erweiterung des Produktbegriffs

Konzept und Praxisbeispiele
Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Jens Eschenbächer
Eine Vielzahl von Produktionsunternehmen in Deutschland setzt auf die Herstellung von innovativen und kundenspezifischen Produkten. Die Rolle des Produzenten verändert sich zunehmend vom Hersteller und Verkäufer zum Bereitsteller von bedarfsgerechten Produktnutzungsrechten. Aufbauend auf dem Konzept des “Extended Product” (erweitertes Produkt) sollen in diesem Beitrag Ansätze zur Erweiterung des klassischen Produktbegriffs und daraus resultierende Anforderungen für die Herstellung von Gütern diskutiert werden. Ergänzend wird die Rolle von Kollaboration in Unternehmensnetzwerken bei der Erstellung von erweiterten Produkten diskutiert. Einige Praxisbeispiele schließen den Beitrag ab.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 48-51
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