Autor: Helmut Jansen

Verteilte Design Reviews mit immersiven VR-Techniken

Verteilte Design Reviews mit immersiven VR-Techniken

Frank-Lothar Krause, Hendrik Gärtner, Helmut Jansen, Dirk Langenberg, Ralph Schultz
Hersteller komplexer Investitionsgüter konzentrieren sich immer mehr auf ihre Kerngeschäfte und beziehen zusätzliche Dienstleistungen von externen Zulieferern. Ein Produkt wird demzufolge von global verteilten Firmen gemeinsam entwickelt und produziert. Für die Koordination dieser Entwicklungskooperationen sind viele Design Reviews notwendig, die mit hohen Personal- und Reisekosten verbunden sind. In dem Forschungsprojekt “Digitale Produktentstehung durch virtuell kooperierende Teams in optischen Netzen” (ProViT) wird ein neues Konferenzsystem realisiert, das Technologien der Virtuellen Realität (VR) nutzt. Der Beitrag beschreibt, welche Anforderungen an das Konferenzsystem gestellt werden, wie in der Zukunft Design Reviews verteilt ablaufen können und wie der im ProViT-Projekt prototypisch realisierte Lösungsansatz aufgebaut ist.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Innovationspotentiale in der Produktentstehung Durchgängig digitale Prozesse mittels integrierter Virtueller Produktentstehung (iViP)

Innovationspotentiale in der Produktentstehung Durchgängig digitale Prozesse mittels integrierter Virtueller Produktentstehung (iViP)

Frank-Lothar Krause, Richard Baumann, Helmut Jansen, Uwe Kaufmann
Das gegenwärtige Marktgeschehen macht deutlich, daß langfristig nur solche Unternehmen mit den harten Wettbewerbsanforderungen Schritt halten werden, die auf hohem Qualitätsniveau schnell und preisgünstig innovative Produkte anbieten können. Als wesentlichste Voraussetzung hierfür kann eine durchgängig digitale Produktentstehung angesehen werden. Sie bietet das Potential zur Steigerung der Innovationskraft und zur schnellstmöglichen Umsetzung neuer Produktideen in marktfähige Produkte. Einen Ansatz dazu liefert das vom BMBF geförderte Leitprojekt iViP („integrierte Virtuelle Produktentstehung”). iViP verfolgt das Ziel, aufbauend auf international standardisierten oder sich in Entwicklung befindenden Schnittstellen, eine IT-Plattform für die Integration heterogener Produktentstehungswerkzeuge zu schaffen. Damit soll die Interoperabilität innovativer Technologien gesichert werden. Das Projekt soll zu weltmarkfähigen Softwarelösungen führen, die insbesondere KMU den ...
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 3 | Seite 14-19