Das gegenwärtige Marktgeschehen macht deutlich, daß langfristig nur solche Unternehmen mit den harten Wettbewerbsanforderungen Schritt halten werden, die auf hohem Qualitätsniveau schnell und preisgünstig innovative Produkte anbieten können. Als wesentlichste Voraussetzung hierfür kann eine durchgängig digitale Produktentstehung angesehen werden. Sie bietet das Potential zur Steigerung der Innovationskraft und zur schnellstmöglichen Umsetzung neuer Produktideen in marktfähige Produkte. Einen Ansatz dazu liefert das vom BMBF geförderte Leitprojekt iViP („integrierte Virtuelle Produktentstehung”). iViP verfolgt das Ziel, aufbauend auf international standardisierten oder sich in Entwicklung befindenden Schnittstellen, eine IT-Plattform für die Integration heterogener Produktentstehungswerkzeuge zu schaffen. Damit soll die Interoperabilität innovativer Technologien gesichert werden. Das Projekt soll zu weltmarkfähigen Softwarelösungen führen, die insbesondere KMU den ...
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 3 | Seite 14-19