Innovationspotentiale in der Produktentstehung Durchgängig digitale Prozesse mittels integrierter Virtueller Produktentstehung (iViP)

ZeitschriftIndustrie Management
Ausgabe17. Jahrgang, 2001, Ausgabe 3, Seite 14-19
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Abstract

Das gegenwärtige Marktgeschehen macht deutlich, daß langfristig nur solche Unternehmen mit den harten Wettbewerbsanforderungen Schritt halten werden, die auf hohem Qualitätsniveau schnell und preisgünstig innovative Produkte anbieten können. Als wesentlichste Voraussetzung hierfür kann eine durchgängig digitale Produktentstehung angesehen werden. Sie bietet das Potential zur Steigerung der Innovationskraft und zur schnellstmöglichen Umsetzung neuer Produktideen in marktfähige Produkte. Einen Ansatz dazu liefert das vom BMBF geförderte Leitprojekt iViP („integrierte Virtuelle Produktentstehung”). iViP verfolgt das Ziel, aufbauend auf international standardisierten oder sich in Entwicklung befindenden Schnittstellen, eine IT-Plattform für die Integration heterogener Produktentstehungswerkzeuge zu schaffen. Damit soll die Interoperabilität innovativer Technologien gesichert werden. Das Projekt soll zu weltmarkfähigen Softwarelösungen führen, die insbesondere KMU den Zugang zu Hochtechnologien verschaffen und d amit beispielsweise Vorteile in der Zulieferbeziehung zu Endproduktherstellern bringen. Der Beitrag soll die grundlegenden Philosophien und methodischen Ansatzpunkte für eine integrierende IT-Infrastruktur vermitteln. Zentraler Fokus liegt hier auf der CORBA-basierten Integrationsplattform und zugehörigen Basisdiensten. Exemplarisch wird anhand einzelner Anwendungen der Integrationscharakter dieser Infrastruktur sowie ihr Nutzenpotential für die anwendende Industrie aufgezeigt. In diesem Beitrag wird ein genereller Überblick über iViP gegeben. In drei weiteren Beiträgen werden Teilprojekte aus iViP behandelt.

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Lösungen: Produktentwicklung
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