Autor: Jürgen Fritz

Kompetenzentwicklung für die Zukunft

Kompetenzentwicklung für die Zukunft

Trendiation als strategischer Ansatz für die Qualifizierung und Weiterbildung
Jürgen Fritz, Sebastian Busse, Ingo Dieckmann, Torsten Laub
Da Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz die Fähigkeiten von Organisationen neu gestalten, müssen traditionelle Schulungssysteme an die sich wandelnden Qualifikationsanforderungen angepasst werden. In diesem Beitrag wird Trendiation vorgestellt – eine strukturierte Methodik zur Umsetzung neuer Trends in umsetzbare Strategien – als systematischer Ansatz für diese Herausforderung. Anhand einer workshopbasierten Anwendung, die sich mit Edutainment, Human-Centered Design und Workforce Transformation befasst, zeigen wir, wie Organisationen von der abstrakten Trendidentifizierung zu konkreten Qualifikationsanforderungen und priorisierten Schulungsinitiativen gelangen können. Die Methode erzeugt eine nachvollziehbare Ergebniskette, die Trenddefinition, Bewertung von Kompetenzlücken und Implementierungspläne umfasst. Aus Sicht der Teilnehmer zeichnet sich der Ansatz durch hohe Klarheit und praktischen Nutzen aus. Durch die Verbindung von prospektivischer Trendanalyse und ...
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 2 | Seite 22-29 | DOI 10.30844/I4SD.26.2.22
Methodik zur Erzeugung simulationsbasierter Kennfelder

Methodik zur Erzeugung simulationsbasierter Kennfelder

Jürgen Fritz, Matthias Grauer
Die Materialflusssimulation ist ein etabliertes Werkzeug zur Modellierung, Analyse, Bewertung und Optimierung von Fertigungssystemen. Der Nutzen der Simulation ist in vielen Fällen erheblich und zeigt die Notwendigkeit, diese vermehrt in der Planung einzusetzen. Dem hohen Nutzen steht allerdings ein ebenfalls sehr hoher Aufwand entgegen, welcher deren konsequenten Einsatz bislang verhindert. Durch Simulationsstudien gewonnene Erkenntnisse können in Form simulationsbasierter Kennfelder festgehalten werden. Damit lassen sich insbesondere der Aufwand der Modellerstellung und Experimentdurchführung reduzieren. Mit simulationsbasierten Kennfeldern können häufig wiederkehrende Fragestellungen schnell und aufwandsarm beantwortet werden. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, die den Entwicklungsaufwand für simulationsbasierte Kennfelder reduziert. Diese Methodik wird anhand eines Beispiels validiert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Ein Abgleich zwischen Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl
Matthias Grauer, Ingo Nowitzky, Jürgen Fritz
Die Globalisierung zwingt weltweit agierende Unternehmen, die Produktionsstrukturen neu auszurichten. Eine wirtschaftliche Fertigung ist insbesondere dann gewährleistet, wenn es gelingt, die individuellen Stärken und Schwächen von Standorten geschickt in eine globale Produktionsstrategie zu integrieren [1]. Technologisch wenig anspruchsvolle Produktionsschritte werden bevorzugt an kostengünstige Standorte vergeben, wohingegen Schlüsselprozesse an den etablierten Produktionsstätten verbleiben. Dabei gilt es zu beachten, wie eng verwoben Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl sind. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche diese drei sich gegenseitig beeinflussenden Determinanten eines globalen Produktionsverbunds optimal aufeinander abstimmt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 56-59