Autor: Ingo J. Timm

Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen

Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen

Tjorben Bogon, Andreas D. Lattner, René Schumann, Ingo J. Timm
Die Zusammenarbeit zwischen Menschen und autonomen Maschinen (z.B. Flurförderfahrzeuge) ist solange sicher, wie sich die Menschen an die Verhaltensweisen der Maschinen halten. Bereits leichte Abweichungen können eine Gefahrensituation auslösen. Aus diesem Grund werden die Maschinen zur Sicherheit bei mehrdeutigen Situationen gestoppt, was zu einem Produktivitätsverlust führt. In diesem Beitrag wird ein Ansatz beschrieben, mit dem es möglich ist, Gefahrensituationen anhand einer Situationsanalyse zu erkennen und eine Vorhersage über die Intentionen der Beteiligten zu treffen. Anhand dieser Gefahreneinordnung kann die Maschine entscheiden, ob eine Anpassung der eigenen Intention die Gefahrensituation umgeht und ob die Gefahrensituation so schwerwiegend ist, dass ein Systemstopp zwingend notwendig ist.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Akzeptanz von Agententechnologie in der Industrie

Akzeptanz von Agententechnologie in der Industrie

Fortschritt durch Transparenz und Standardisierung?
Ingo J. Timm, Otthein Herzog, Hans Kurt Tönshoff, Peer-Oliver Woelk
Die fehlende Akzeptanz für die Anwendung der Agententechnologie im industriellen Einsatz wird im Besonderen in den komplexen und wenig transparenten Modellierungs- und Designschritten gesehen. Mit der hier vorgestellten „Enterprise Agents”-Architektur soll diesen Problemen begegnet werden. Neben domänen- bzw. betriebsspezifischen Verhaltenssteuerungen, Vokabular und Business Rules werden nur standardisierte Elemente verwendet, sodass eine hohe Transparenz erreicht wird.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 13-18