Autor: Florian Risch

Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Konsequenzen der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge für automobile Wertschöpfungsketten
Florian Risch, Stefan Günther, Jörg Franke
Die Option der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge kann sich aufgrund ihrer charakteristischen Vorteile gegenüber konventionellen Ladetechnologien zum wesentlichen Markttreiber für Elektrofahrzeuge entwickeln. Neben den großen Potenzialen ergeben sich aber auch neue Anforderungen an die zugehörigen Produktionsnetzwerke in der Automobilindustrie, die frühzeitig zu adressieren sind. In diesem Beitrag werden die erforderlichen Wertschöpfungsprozesse für die neuen Komponenten von kontaktlos mit Energie versorgten Elek-trofahrzeugen bis hin zur Endmontage in Automobilwerken dargestellt. Die Möglichkeiten der Allokation der Fertigungsteilprozesse in der Wertschöpfungskette und die Gestaltung der Wertschöpfungsschnittstellen zwischen den Unternehmen werden diskutiert. Die Betrachtung der Logistikprozesse erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den erforderlichen Handhabungs- und Montagetechnologien.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Intelligente Steuerungskonzepte für wandlungsfähige Produktionssysteme

Intelligente Steuerungskonzepte für wandlungsfähige Produktionssysteme

Jörg Franke, Jochen Merhof, Christian Fischer, Florian Risch
Die zunehmende Globalisierung und der dadurch wachsende Wettbewerb haben weitreichende Folgen für die Standorte in Deutschland, denn insbesondere die Produktion von Gütern mit einem hohen manuellen Arbeitsanteil wird anhaltend in Billiglohnländer verlagert. Gerade die dynamischen weltweiten Absatzmärkte sowie der Einsatz neuer innovativer Technologien in immer kürzeren Zyklen erfordern von den in den Hochlohnländern angesiedelten Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Sie konkurrieren weltweit um hochqualifizierte Mitarbeiter, notwendiges Kapital und knappe Rohstoffe. Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist bei Fertigung und Montage eine intelligente Automatisierung erforderlich. Des Weiteren müssen sich die in den Hochlohnländern ansässigen Unternehmen auf innovative Herstellungsverfahren bei höchsten Qualitätsanforderungen an das Endprodukt fokussieren, da diese Kombination nur bedingt reproduziert werden kann. Eine solche Entwicklung führt zu ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 61-64