Produktionsplanung

Ableitung von MTM-HWD®-Analysen aus Humansimulationen

Ableitung von MTM-HWD®-Analysen aus Humansimulationen

Ein Ansatz zur Bewertung digitaler menschlicher Bewegungsdaten
Peter Kuhlang ORCID Icon, Martin Benter ORCID Icon
Produktiv und ergonomisch gestaltete Arbeit spielt eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit industrieller Unternehmen. Mit MTM-HWD® existiert eine Methode, die eine integrierte Analyse produktiver und ergonomischer Gesichtspunkte erlaubt. Obwohl sie beide Aspekte in einem Schritt betrachtet, erfordert die Methode dennoch einen nicht unerheblichen Aufwand [1]. Eine Möglichkeit zur Aufwandsreduktion ist die Auswertung digitalisierter menschlicher Bewegungsdaten aus Humansimulationen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 25-29
Iterative optimierungsbasierte Simulation

Iterative optimierungsbasierte Simulation

Entscheidungsunterstützung in der Planung komplexer Produktions- und Logistiksysteme
Patrick Oetjegerdes ORCID Icon, Christian Weckenborg ORCID Icon, Thomas S. Spengler
Werden Anpassungen von Produktionssystemen geplant, beispielsweise der Bau einer neuen Anlage, werden häufig Simulationen für die Prognose der damit verbundenen Auswirkungen genutzt. So wird die Basis für eine betriebswirtschaftliche Bewertung geschaffen. Für die Erstellung der Modelle werden Entscheidungsprozesse der Produktionsplanung und -steuerung in der Simulation dargestellt, beispielsweise die Reihenfolgenplanung einer Anlage. Diese Übertragung der Entscheidungsprozesse in die Simulation führt zu einem hohen Aufwand für die Erstellung von Simulationsmodellen. Dieser Aufwand kann durch die Nutzung iterativer optimierungsbasierter Simulationen verringert werden, da hier auf bereits existierende Prozesse zurückgegriffen wird. Statt Entscheidungsprozesse in der Simulation neu zu modellieren und lösen, wird die Simulation mit Optimierungsverfahren gekoppelt, die auch im realen System zur Entscheidungsfindung genutzt werden. Dieses Konzept wird bei einem Stahlhersteller ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 63-66 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S63-66
Auswahl von MES/Advanced Planning and Scheduling Systems

Auswahl von MES/Advanced Planning and Scheduling Systems

Teil 2: Grundlagen einer Systemauswahl – vom Anforderungskatalog zur Feinauswahl
Ronny-Alexander Koch, Thomas Rücker, Herfried M. Schneider, Sören Stodt
Spezielle Softwaresysteme zur Produktions-Feinplanung - Manufacturing Execution Systems oder Advanced Planning & Scheduling Systems - unterstützen die operative Produktionsplanung und -steuerung in Industriebetrieben. Die Vielzahl der am Markt angebotenen Systeme macht einen fundierten Auswahlprozess von der Anforderungserhebung bis zur Endauswahl notwendig. Ein umfassendes Modell, das diesen Prozess systematisch unterstützt und vereinfacht, ist Gegenstand des folgenden Beitrags. Die Methodik geht über eine fragebogenbasierte Abfrage hinaus und überprüft die Systemfähigkeiten mithilfe von strukturierten Fallstudien. Im ersten Teil des Beitrags [1] wurden die Prozessschritte von der Erhebung der Anforderungen an das System bis zu deren Strukturierung in einem Anforderungskatalog beschrieben. Der nachfolgende zweite Teil umreißt die Prozessschritte von der System-Grobauswahl bis hin zur System-Feinauswahl.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 57-61 | DOI 10.30844/I40M_18-4_57-61
Manufacturing Execution Systems/Advanced Planning andScheduling Systems

Manufacturing Execution Systems/Advanced Planning andScheduling Systems

Teil 1: Grundlagen einer Systemauswahl
Ronny-Alexander Koch, Thomas Rücker, Herfried M. Schneider, Sören Stodt
Spezielle Softwaresysteme zur Produktionsfeinplanung - Manufacturing Execution Systems oder Advanced Planning & Scheduling Systems - unterstützen die operative Produktionsplanung und -steuerung in Industriebetrieben. Die Vielzahl der am Markt angebotenen Systeme macht einen fundierten Auswahlprozess von der Anforderungserhebung bis zur Endauswahl notwendig. Ein umfassendes Modell, das diesen Prozess systematisch unterstützt und vereinfacht, ist Gegenstand des folgenden Beitrags. Die Methodik geht über eine fragebogenbasierte Abfrage hinaus und überprüft die Systemfähigkeiten mithilfe von strukturierten Fallstudien. Der erste Teil des Beitrags beschreibt die Prozessschritte von der Erhebung der Anforderungen an das System bis zu deren Strukturierung in einem Anforderungskatalog.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 55-58
Produktion und Standortwahl mathematisch optimieren

Produktion und Standortwahl mathematisch optimieren

Mithilfe algorithmischer Berechnungen können produzierende Unternehmen Anwendungen zur Entscheidungsunterstützung entwickeln
Wolfgang Schmidt, Maximilian Lorse
In der Industrial 4.0-Ära werden viel mehr Daten als bisher in die Produktionsplanung und die Auswahl geeigneter Fertigungs- und Lagerorte eingegeben. An welchem Standort welches Produkt wann produziert werden sollte, lässt sich angesichts der Vielzahl an entscheidungsrelevanten Daten am besten mithilfe mathematischer Methoden errechnen. Hier ist vor allem die Lineare Programmierung zu nennen, deren Einsatz anhand von Praxisbeispielen in diesem Beitrag beschrieben wird. Technische Plattform ist das IBM Decision Optimization Center, auf dem Softwarepartner unter Einbeziehung des gesamten Produktions- und Logistiknetzwerks Anwendungen für bessere Entscheidungen in allen Bereichen der Produktions- und Standortoptimierung erstellen können.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 63-66
Energieeffiziente Produktionsplanung und -steuerung

Energieeffiziente Produktionsplanung und -steuerung

Optimierung der Produktionsplanung und -steuerung nach Liefertermin und Energieverbrauch
Agnes Pechmann
Die Verfügbarkeit und der bestmögliche Einsatz von Personal und Betriebsmitteln zur Herstellung von Erzeugnissen gehen einher mit der softwarebasierten Produktionsplanung und -steuerung (PPS) der Arbeitsabläufe. Die Zuordnung der benötigten Arbeitsgänge zur Abarbeitung von Fertigungsaufträgen muss in der richtigen Reihenfolge und auf geeigneten Maschinen mit ausreichend Materialien und Werkzeugen unter Aufsicht von qualifiziertem Personal erfolgen. Die klassischen kundenbezogenen Ziele wie Termintreue und Durchlaufzeitenreduzierung konkurrieren dabei mit Zielen, die u. a. der Kostenreduzierung dienen, z. B. Lagerbestandminimierung und Auslastungsmaximierung von Maschinen und Anlagen. Bei den Zielen zur Kostenreduktion rückt in der PPS unter dem Thema Ressourceneffizienz auch die Energieeffizienz und damit die Energiekostenreduktion in den Fokus.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 43-46
Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Fallstudie zu einem innovativen Lean-Management-Konzept bei einem Chemiehersteller
Carsten Feldmann, Patrick Lückmann, Alexander Giering
Auslastungsschwankungen führen zu temporären Über- und Unterlastungen in der Fertigung sowie zu Beständen. Nivellierung (jap. Heijunka) als Methode des Lean Managements entkoppelt Fertigungssysteme von der volatilen Kundennachfrage, um die vorgenannten unwirtschaftlichen Zustände zu vermeiden. Das Produktionsprogramm (Mengen, Varianten) wird möglichst gleichmäßig auf der Zeitachse verteilt: Idealerweise werden alle Varianten z. B. jeden Tag hergestellt (Every Part Every Intervall, EPEI), statt eine Variante möglichst lange und ohne Umrüsten zu produzieren (Kampagnenfertigung). Diese Glättung erzielt eine gleichmäßig hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten bei kurzen Durchlaufzeiten und niedrigen Umlaufbeständen. Während für die Fertigungsindustrie verschiedene empirisch bewährte Nivellierungsmethoden zur Verfügung stehen, besteht in Bezug auf die Prozessindustrie eine Forschungslücke. Dieser Beitrag beschreibt ein innovatives Nivellierungsmodell für die ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 35-38
Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext  von Industrie 4.0

Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext von Industrie 4.0

Thorben Kuprat, Jonas Mayer, Peter Nyhuis ORCID Icon
In heutigen Produktionssystemen leisten die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) einen erheblichen Beitrag zur effizienten Durchführung von Produktionsprozessen. Die entscheidende Schnittstelle zwischen der prognosebasierten Planung und ihrer produktionsnahen Umsetzung bildet der Austausch von Plan- und Rückmeldedaten. Es ist zu erwarten, dass sich Entwicklungen im Zuge der Industrie 4.0 in einer Steigerung der Datenqualität und -aktualität widerspiegeln werden und so zu verbesserten Ergebnissen im Rahmen der Produktionsplanung führen. In dem vorliegenden Beitrag werden die Aufgaben der Produktionsplanung hinsichtlich ihrer Entwicklungspotenziale im Kontext der Industrie 4.0 beleuchtet.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
IM 2/2012: Russland 

IM 2/2012: Russland 

Indikatoren richtig lesen, Potenziale erkennen und weitsichtig investieren
Diese Ausgabe bietet fundierte Analysen zu aktuellen Herausforderungen und Lösungen in der Wirtschaft und Logistik. Themen umfassen automatisierte Prognosen in der Produktionsplanung, die Rolle der Agilität in der Fertigung, innovative Konzepte für den innerstädtischen Güterverkehr, und aktuelle Entwicklungen im russischen Markt. Außerdem werden neue Technologien wie Mixed Reality und ihre Anwendung behandelt.
Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bei Montagelinien

Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bei Montagelinien

Optimale Nutzung von Personalressourcen bei Montagelinien in der variantenreichen Serienfertigung
Stefan Auer, Wilfried Sihn
Die Produkte der europäischen Automobilindustrie zeichnen sich durch eine hohe Variantenvielfalt und Komplexität aus. Die Planung hat dadurch die Aufgabe eine Produktionsreihenfolge zu finden, bei der die Mitarbeiter trotz schwankender Arbeitsinhalte gleichmäßig ausgelastet werden können. Herkömmliche Werkzeuge berücksichtigen dabei das Personal nur bedingt. An Montagebändern in der Automobilindustrie ist das Personal aber eine der wichtigsten Ressourcen. Darum wird zum Abdecken von Spitzen oft ein zu hoher Personalstand vorgehalten. Der vorliegende Beitrag zeigt einen Ansatz zur Integration von Personaleinsatz- und Produktionsprogrammplanung in der variantenreichen Fließfertigung, um einen flexiblen und wandlungsfähigen Personaleinsatz zu ermöglichen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 35-38
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