Thema: Wandlungsfähigkeit

Nachhaltige Lebensmittellieferketten durch Künstliche Intelligenz

Nachhaltige Lebensmittellieferketten durch Künstliche Intelligenz

Konzeptionelle Visualisierung am Beispiel von Puten zur Förderung von Tierwohl und Lebensmittelqualität
Corinna Köters ORCID Icon, Maik Schürmeyer, Alexander Prange ORCID Icon
Das Konzept visualisiert eine nachhaltige Lebensmittellieferkette durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz am Beispiel von Puten zur Förderung von Tierwohl und Lebensmittelqualität. Als Treiber wird der „Technology Push“ durch Künstliche Intelligenz entlang der Lebensmittellieferkette identifiziert. Im „Market Pull“ wird deutlich, dass Stakeholder Transparenz und Vermeidung von Lebensmittelverschwendung fordern.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 70-75 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.70
Nachhaltige Materialien als Zukunftsstrategie

Nachhaltige Materialien als Zukunftsstrategie

Ansatzpunkte für ein unternehmerisches Materialmanagement
Dirk Scheer ORCID Icon, Janine Gondolf ORCID Icon, Olaf Toedter ORCID Icon
Materialien und Werkstoffe bilden die Grundlage unserer Produkte und Dienstleistungen sowie den dahinterstehenden Produktions- und Logistiksystemen. Daraus resultieren enorme Stoffströme entlang regionaler und globaler Wertschöpfungsketten – mit vielfältigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen. Kurz: das Nachhaltigkeitsprofil von Materialien und Werkstoffen ist – oder sollte- ein wichtiger Faktor der Unternehmenspolitik sein. Der Übergang von einer konventionellen zu einer nachhaltigen Materialwirtschaft ist jedoch mit großen Herausforderungen verbunden, da unterschiedliche Unternehmensbereiche betroffen sind. Im Folgenden führen wir zunächst in den Bereich der (unternehmerische) Nachhaltigkeit ein und zeigen dann aus unserer Sicht wichtige Bereiche und Aufgaben für ein nachhaltiges Materialmanagement auf.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 44-49
Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Wie sich KMU auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten können
Jonas Fuchs, Lasse Bo Ladewig, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Mehr als 99 % der deutschen Unternehmen zählen zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), welche somit einen wichtigen Teil industrieller Lieferketten darstellen. Unter anderem durch neue regulatorische Maßnahmen wird der Druck auf Unternehmen, Transparenz entlang der Lieferkette zu schaffen, zunehmend erhöht, so dass auch die Rolle von KMU mehr und mehr in den Fokus rückt. Diese sehen sich allerdings häufig mit knappen finanziellen und personellen Ressourcen konfrontiert. Gestützt auf eine quantitative Befragung sowie eine Literaturanalyse befasst sich dieser Beitrag mit der Frage, wie KMU-gerechte Lösungsansätze aussehen können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 57-62 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.57
Agilität im unternehmerischen Innovationsprozess fördern

Agilität im unternehmerischen Innovationsprozess fördern

Eine Kompetenzplattform für kleine und mittelständische Unternehmen
Justus von Geibler ORCID Icon, Julius Piwowar ORCID Icon, Patrik Fröhlich ORCID Icon, Filiz Meidrodt ORCID Icon, Dominik Lenz ORCID Icon
Fortschreitende Digitalisierung und zunehmende Internationalisierung von Märkten bergen Herausforderungen für Unternehmen mit traditionell geprägten Arbeits- und Fertigungsstrukturen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, sollten in diesen Unternehmen die digitale Arbeitsfähigkeit und Kompetenzen für Agilität ausgebaut werden. Dieser Beitrag beschreibt die Konzeption einer digitalen Plattform zur Steigerung derartiger Kompetenzen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Die digitale Kompetenzplattform soll insbesondere produzierenden KMU strukturschwacher Regionen helfen, ihre Agilität zu steigern und so zur Innovations- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens beitragen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 27-31 | DOI 10.30844/IM_23-6_27-31
Digitale Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen

Digitale Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen

Hindernisse bei der Etablierung und wie sie überwunden werden
Ove Friedrichsen, Michael Heins
Die digitale Transformation ist einer der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen. Dieser Artikel beleuchtet Hindernisse und ihre Wechselwirkungen bei der Etablierung digitaler Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen sowie Ansätze zur Überwindung der Hindernisse.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 12-16 | DOI 10.30844/IM_23-6_12-16
Dimensions of Industrial Openness

Dimensions of Industrial Openness

Understanding Openness and Its Implications for Sustainable Transformation
Nils Weiher ORCID Icon, Theresa Riedelsheimer ORCID Icon, Kai Lindow ORCID Icon
Das Thema Openness ist von wachsender Bedeutung für die Industrie, insbesondere in Europa. Der Begriff Openness wird jedoch sehr unterschiedlich verwendet. Openness beinhaltet mehrere Konzepte, darunter Open Source Hardware, Open Source Software, Open Data, Open Standards, Open Innovation, Open Science und Open Education. Die Konzepte richten sich an verschiedene Dimensionen von “open Businesses“, die allesamt auf einer Art Partizipation basieren und das Ziel haben, mehr Transparenz und Zugänglichkeit zu schaffen. In diesem Artikel werden die Konzepte definiert und ein Grundverständnis von deren Bedeutung für die Industrie und für mehr Nachhaltigkeit geschaffen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 42-45 | DOI 10.30844/IM_23-6_42-45
Innovationslabor Digitalisierung

Innovationslabor Digitalisierung

Produktentwicklung mittels Design Thinking im Makerspace
Michael Mattern, Sebastian Bast ORCID Icon, Kai Scherer ORCID Icon, Klaus-Uwe Gollmer ORCID Icon, Michael Wahl
Makerspaces fördern Kreativität, kollaboratives Arbeiten und handwerkliches Können. Interessierte können dort Werkzeuge, Maschinen und Technologien nutzen, um eigene Projekte zu realisieren und dabei ihre technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Zudem bieten sie eine inspirierende Umgebung, in der Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Fachkenntnissen zusammenkommen, um zu lernen, zu experimentieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Im folgenden Artikel wird auf die Bedeutung, die Eigenschaften und die Ausstattung von Makerspaces eingegangen, insbesondere dem Innovationslabor Digitalisierung, welches an der Hochschule Trier interdisziplinäres Arbeiten fördert und als Schnittstelle zu den Fachlaboren dient. Zudem wird der Prozess des Prototypenbaus anhand mehrerer Anwendungsbeispiele beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 61-65 | DOI 10.30844/IM_23-6_61-65
Innovative Beschaffung 2030 – Delphi-Studie zur Zukunft des Einkaufs

Innovative Beschaffung 2030 - Delphi-Studie zur Zukunft des Einkaufs

Florian C. Kleemann, Ramona Niederschweiberer
Die Beschaffung hat im industriellen Management in den letzten drei Jahrzehnten kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Aktuelle Krisen wie die globale Corona-Pandemie und der Russland-Ukraine-Krieg haben diesen Effekt noch verstärkt. Dies macht eine stärkere strategische Ausrichtung notwendig, um der gestiegenen Relevanz der Beschaffung für den Unternehmenserfolg gerecht zu werden. Zukunftsorientierung ist dabei zentral, um verstärkt Innovationen aus den Beschaffungsmärkten beizusteuern. Dafür müssen Zukunftsthemen identifiziert, Herausforderungen auf dem Weg dorthin antizipiert und Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Auf Basis einer umfassenden Delphi-Studie mit Einkaufsverantwortlichen hat dieser Beitrag zum Ziel, hierfür das Zukunftsbild einer „Innovativen Beschaffung 2030“ zu entwickeln und entsprechende Gestaltungsimpulse zu geben.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 32-36
Makigami im Produkt­entstehungsprozess

Makigami im Produkt­entstehungsprozess

Einsatz einer Lean-Methodik zur Integration eines nachhaltigen und zirkulären Produktdesigns
Annika Pruhs ORCID Icon, Anina Kusch ORCID Icon, Frank Bertagnolli ORCID Icon, Tobias Viere, Jörg Woidasky ORCID Icon
Um zukünftig Verbesserungen der zirkulären Produkteigenschaften wie Lebenszeitverlängerung, Weiternutzung oder hochwertiges Recycling zu realisieren, müssen industrielle Produktentwicklungs- und Designprozesse den gesamten ökologischen und ökonomischen Lebenszyklus von Produkten berücksichtigen. Dieser Artikel erläutert an einem Unternehmensbeispiel, wie solche Prozesse mithilfe der Makigami-Methode erfasst und analysiert werden können, um ein umfassendes „Design for Circularity“ zu unterstützen. Der gewählte Ansatz erleichtert die Identifikation der Anwendungszeitpunkte zirkulärer Designentscheidungen und die Implementierung validierter Kreislaufwirtschaftsprinzipien.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 55-60 | DOI 10.30844/IM_23-6_55-60
Open Innovation für KMU

Open Innovation für KMU

Wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Innovationskraft steigern können
Annette Henn ORCID Icon, Dirk Sackmann
Obwohl die Innovation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes von entscheidender Bedeutung ist, geben diese verglichen mit großen Unternehmen weniger als die Hälfte ihrer finanziellen Mittel für Forschung und Entwicklung aus. Die „offene Innovation“ soll vor allem KMU helfen, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Für Regionen, die von KMU dominiert werden, ist es wichtig, ein Ökosystem zu entwickeln, das offene Innovationsprozesse unterstützt. Universitäten können innerhalb dieses Ökosystems eine Schlüsselrolle spielen. Sie unterstützen KMU mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Wissenschaft und Technik sowie im Innovations- und Projektmanagement. Wir stellen eine Fallstudie vor, um die Rolle einer Fachhochschule in einem offenen Innovationsökosystem zu demonstrieren.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 17-21
1 2 3 4 24