Thema: Internet of Things

Blockchain-Technologie und das Internet of Things

Blockchain-Technologie und das Internet of Things

Kurzfristiger Hype oder eine Symbiose für neue IoT-Geschäftsmodelle?
Andranik Tumasjan
Die Blockchain-Technologie - ein verteiltes Datenregister („ledger“), in welchem Transaktionen von Werten aller Art sicher, transparent und konsensuell ohne das Vertrauen in eine zentrale Instanz durchgeführt werden können - ist eine sozio-technische Innovation, die das Potenzial hat, neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen und bisherige Geschäftsmodelle obsolet zu machen. Während die meisten Anwendungen heute im Finanzsektor existieren (z. B. Zahlungsabwicklung), bietet sich die Technologie für unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten insbesondere in der Industrie an. Vor allem bei der Anwendung im Bereich Internet of Things (IoT) ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Der vorliegende Beitrag beleuchtet anhand von drei Thesen und konkreten Beispielen die Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie für neue IoT-Geschäftsmodelle.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Sicherheit im Internet der Dinge leicht gemacht

Sicherheit im Internet der Dinge leicht gemacht

Gerhard Wunder, Andreas Müller, Christof Paar, Hans D. Schotten, Thomas Wollinger, Escrypt, Eduard Jorswieck, Aydin Sezgin
Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist - wie alle IT-Systeme - durch Angriffe verwundbar [1]. Dies ist durch zahlreiche aufsehenerregende Vorfälle aus jüngster Zeit belegt, bspw. das „Hacken“ in fahrende Autos bei hoher Geschwindigkeit oder sogar Eingriffe in lebenserhaltende medizinische Implantate. Bei der Absicherung des IoT müssen allerdings spezifische Herausforderungen bewältigt werden, die bis heute nur unvollständig gelöst sind. Dazu gehören z. B. die oftmals sehr beschränkten Rechen-, Speicher- und Energieressourcen der häufig drahtlos vernetzten IoT-Geräte, die hohen Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit sowie nicht zuletzt auch der hohe Kostendruck. Vor diesem Hintergrund wurde im vom BMBF geförderten Forschungsprojekt PROPHYLAXE („Providing Physical Layer Security for the Internet of Things“) ein neuartiger Ansatz verfolgt, bei dem physikalische Eigenschaften der drahtlosen Übertragungsstrecke zwischen zwei Geräten zur Absicherung ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 6-10
Enterprise Operational Intelligence

Enterprise Operational Intelligence

Ein neues Instrument zur Strategieumsetzung
Victor Lemmens
Angesichts der steigenden Marktdynamik wird die strategische Prozesssteuerung für Industrieunternehmen immer wichtiger. Da es hierfür bislang an einer einheitlichen und integrierten Plattform mangelte, ist mit Enterprise Opera-tional Intelligence eine neuartige Kategorie von Softwaresystemen entstanden. Sie richten die Big Data von Industrieunternehmen auf ihre Strategie und die strategiegerechte Wertschöpfungskette aus und können dazu auch unstrukturierte Produktionsdaten bis hin zu IoT-Daten in Echtzeit verarbeiten. Damit schaffen sie einen „Geschäftstomografen“, mit dem die Führungskräfte die Prozesse kontinuierlich auf Basis der Unternehmensstrategie steuern können. Sie erhalten die Möglichkeit, das operative Geschäft schnell auf neue Gegebenheiten anzupassen und im Bedarfsfall unmittelbar in das betriebliche Geschehen einzugreifen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Sicherheit in der Industrie 4.0

Sicherheit in der Industrie 4.0

Realitätscheck und Ausblick
Timon Kritenbrink
Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung von Systemen greift mittlerweile in vielen Feldern um sich. Auf Unternehmerseite hat sich vor allem um die Industrie 4.0 eine Vielzahl von Konzepten, Ideen, Erwartungen und Ängsten gebildet. Ein Blick in die Medien heute reicht aus, um zu begreifen, dass die umfassende Vernetzung kritischer Strukturen auch Gefahren birgt. Neben einer grundlegenden Beschäftigung mit der Absicherung von Informationsnetzwerken, sollte verstärkt berücksichtigt werden, wie die Masse an Daten und Informationen gezielt eingesetzt werden kann, um Systeme zu schützen. Das Auswerten von Big Data bzw. die Umwandlung in Smart Data mithilfe Künstlicher Intelligenz und ihre Nutzung als Sicherheitsfaktor wird in der Zukunft unverzichtbar sein.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Schlanke Informationslogistik

Schlanke Informationslogistik

Konzept für ein nachfragegesteuertes Informationslogistiksystem
Silke Hartleif, Thomas Bauernhansl, Klaus Erlach
Aufgrund der schnellen Entwicklungen im Bereich der Informationstechnik wächst sowohl die Informationsmenge, mit denen Produktionsmitarbeiter umgehen müssen, als auch der Anspruch an die Dynamik von Steuerungssystemen. Dies führt zu einer stetig wachsenden Komplexität im Umgang mit Informationen. Durch die konsequente Vermeidung überflüssiger informationslogistischer Prozesse soll diese Komplexität gesenkt und das Informationsmanagement erleichtert werden.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Ist prädiktive Instandhaltung die Killer-App für das Industrial Internet of Things?

Ist prädiktive Instandhaltung die Killer-App für das Industrial Internet of Things?

Christoph Papenfuss
Vorausschauende (prädiktive) oder zustandsorientierte Instandhaltung ist für Industriekunden und die Industrie 4.0-Initiative ein erstrebenswertes Ziel. Eine ineffiziente, regelmäßig nach Plan erfolgende Wartung durch entsprechende Software zu ergänzen oder gar zu ersetzen, verspricht, Geräteausfälle und ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren, die Sicherheit zu verbessern und letztlich in einer Zeit unstabiler Preise und Budgets ein besseres Unternehmensergebnis zu erreichen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 57-60
Wie IoT-Produkte Unternehmen verändern

Wie IoT-Produkte Unternehmen verändern

Mit der Transformation zu intelligenten, vernetzten Strukturen werden die meisten Unternehmensprozesse neu aufgestellt
Eduard Rüsing
Derzeit entwickeln sich auf Basis intelligenter, vernetzter Produkte (smart connected products) besonders auch im Fertigungssektor grundlegend neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Die erweiterten Fähigkeiten der neuen über Internet vernetzten Produkte (Internet of Things - IoT) werden dabei nicht nur tiefgreifende Auswirkungen auf Marktstrategien und Branchenstrukturen haben. Auch im Fertigungsunternehmen wird praktisch jede der Kernfunktionen, wie z. B. Produktentwicklung, IT, Fertigung, Marketing oder Vertrieb/Service, neu definiert. Zusätzlich werden völlig neue Funktionsbereiche entstehen. Diese Veränderungen bei Produkten und Organisationsstrukturen sind nicht einfach und bergen Unwägbarkeiten. Aber Unternehmen, denen die Umstellung gelingt, werden langfristig stark davon profitieren.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 53-57
TECO – Lehrstuhl für Pervasive Computing Systems

TECO - Lehrstuhl für Pervasive Computing Systems

Karlsruher Institut für Technologie
Till Riedel
Die TECO Forschungsgruppe am KIT beschäftigt sich mit Technologien, die zur digitalen Transformation der Industrie beitragen, und deren Auswirkung auf den Nutzer. Das TECO forscht an wissenschaftlichen Kernfragen, transferiert in Entwicklungs- und Beratungsprojekten seine Technologie in die Industrie und engagiert sich in Gremien bzw. Zentren. Das TECO koordiniert das Smart Data Innovation Lab (SDIL) und leitet das Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW). Unsere Leistungen umfassen Beratung, Vorprojekte, Adaption und Integration von Technologien des Internet der Dinge, Studien sowie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 42-43
Cyber Security Trends 2016

Cyber Security Trends 2016

Mehr Angriffe, neue Ziele: Industrial Control System (ICS) Security wichtiger denn je
Olaf Siemens
Wie werden neue Technologien und die sich verschärfende Cyber-Bedrohung Wirtschaft und Industrie 2016 beeinflussen? Welche Konsequenzen resultieren daraus für IT-Security-Entscheider, insbesondere mit Blick auf Industrie 4.0 und das Internet der Dinge? Wie müssen sich vor diesem Hintergrund Cyber Security und Risikomanagement wandeln? Damit haben sich führende Security Analysten und Consultants von TÜV Rheinland in Deutschland sowie in Großbritannien und den USA befasst.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 59-61
Von Menschen und Dingen und Daten

Von Menschen und Dingen und Daten

Das Zusammenspiel der digitalen Transformation
Volker Gruhn
Die Digitale Transformation ist aktuell eines der bestimmenden Themen in der öffentlichen Diskussion. Neue technische Entwicklungen ermöglichen neue Services und neue Geschäftsmodelle, sie bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Um die Chancen der Digitalen Transformation zu erkennen und zu nutzen, ist es für die Entscheider in den Unternehmen zunächst notwendig, die grundlegenden Zusammenhänge von Technologien, Daten und Kunden zu verstehen. Erst dann können Experten auf dieser Basis neue Angebote und Dienstleistungen entwickeln. Dabei ist nicht nur IT-Know-how gefragt. Für den Projekterfolg ist es entscheidend, das IT- und Fachabteilungen gemeinsam an dieser Entwicklung arbeiten. Damit die Zusammenarbeit trotz aller Unterschiede zwischen den Aufgabengebieten gelingt, sollten die Verantwortlichen für ein Projektumfeld sorgen, in dem sich alle Beteiligten auf gleicher Augenhöhe begegnen können und einander verstehen. Der Interaction Room ist dafür ein geeignetes ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 62-65
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