Thema: Industrie 4.0

I4S 1/2024: Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung

I4S 1/2024: Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung

Alles über Energieoptimierung, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz
Neben Themen wie Kreislaufwirtschaft oder Energieeffizienz hat auch die softwaregestützte Prozessverbesserung enormes Potenzial beim Entwickeln schlanker, effizienter Abläufe. Welche Ansätze besonders vielversprechend sind, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Industry 4.0 Science –ob digitale Entscheidungshilfe, die Definition eines Unternehmenszwecks, intelligentes Recycling oder innovative Ressourceneffizienz dank 3D-Druck-Verfahrens.
Kosteneffiziente Digitalisierungslösung im Kühlgeräterecycling

Kosteneffiziente Digitalisierungslösung im Kühlgeräterecycling

Der Weg zu einer nachhaltigen Zukunft mit Digitalen Zwillingen
Georgii Emelianov ORCID Icon, Mikhail Polikarpov ORCID Icon, Jochen Deuse ORCID Icon, Christian Thiehoff, Jochen Schiemann
Das fachgerechte Recycling von ausgedienten Kühlgeräten spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der Umwelt und des Klimas. Recyclinganlagen unterliegen regelmäßigen Audits, um die Einhaltung strenger Umweltvorschriften zu gewährleisten. Die Erhebung von prüfungsrelevanten Daten stellt jedoch eine anspruchsvolle und zeitaufwändige Aufgabe dar, da sie überwiegend manuell erfolgt und fehleranfällig ist. Ein Lösungsansatz für eine nachhaltigere und effizientere Überwachung ist die automatisierte digitale Datenerfassung mithilfe von Sensoren und Künstlicher Intelligenz. Dies ermöglicht eine direkte Schätzung vom erwarteten Umfang der enthaltenen Schadstoffe. Damit ebnet sie den Weg für eine kontinuierliche Leistungsüberwachung und ein effizientes Management von Kühlgeräte-Recyclinganlagen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 76-82
I4M 6/2023: Open Innovation

I4M 6/2023: Open Innovation

Mehr Innovation wagen dank effizienter Wissenstransfers und kreativer Lösungen
Gibt es Faktoren, die das Entstehen von Innovationen wahrscheinlicher machen? Damit Innovationen entstehen können, braucht es Ressourcen, Motivation und Mut. Agile Prozesse und störungsarme Wissenstransfers sind darüber hinaus nur zwei von einer Vielzahl an Techniken, mit denen gerade kleine und mittlere Unternehmen die Potenziale digitaler Technologien besser ausschöpfen können.
Digitale Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen

Digitale Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen

Hindernisse bei der Etablierung und wie sie überwunden werden
Ove Friedrichsen, Michael Heins
Die digitale Transformation ist einer der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen. Dieser Artikel beleuchtet Hindernisse und ihre Wechselwirkungen bei der Etablierung digitaler Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen sowie Ansätze zur Überwindung der Hindernisse.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 12-16 | DOI 10.30844/IM_23-6_12-16
Individuelle Patientenversorgung durch moderne CAE-Methoden und Fertigungsverfahren am Beispiel einer Handorthese

Individuelle Patientenversorgung durch moderne CAE-Methoden und Fertigungsverfahren am Beispiel einer Handorthese

Raimund Kreis ORCID Icon, Norbert Babel, Helmut Ersch
Die Patientenversorgung nach Fingerbrüchen erfolgt häufig noch durch Fixierung mittels Gipsbandagen. Um eine Versteifung der Fingergelenke zu verhindern, ist jedoch eine gewisse Beweglichkeit förderlich. Weitere Nachteile einer Gipsbandage sind: geringe Atmungsaktivität und Wasserunbeständigkeit, hohes Gewicht sowie die Abformung am Patienten. Nachfolgend wird gezeigt, wie mithilfe von Scannern und Computerprogrammen individuell an Patienten angepasste Handorthesen modelliert werden können, die diese Nachteile nicht aufweisen. Durch additive Fertigungsverfahren können überdies komplex geformte und leichte Strukturen realisiert werden. Im Gegensatz zur rein handwerklichen Tätigkeit des Eingipsens erfordern individuelle Orthesen Kompetenzen in der Datenverarbeitung und der additiven Fertigung. Dies übersteigt zwar häufig die Möglichkeiten medizinischer Einrichtungen, eröffnet dadurch aber Tätigkeitsfelder für spezialisierte Dienstleister.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 37-41
Innovationslabor Digitalisierung

Innovationslabor Digitalisierung

Produktentwicklung mittels Design Thinking im Makerspace
Michael Mattern, Sebastian Bast ORCID Icon, Kai Scherer ORCID Icon, Klaus-Uwe Gollmer ORCID Icon, Michael Wahl
Makerspaces fördern Kreativität, kollaboratives Arbeiten und handwerkliches Können. Interessierte können dort Werkzeuge, Maschinen und Technologien nutzen, um eigene Projekte zu realisieren und dabei ihre technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Zudem bieten sie eine inspirierende Umgebung, in der Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Fachkenntnissen zusammenkommen, um zu lernen, zu experimentieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Im folgenden Artikel wird auf die Bedeutung, die Eigenschaften und die Ausstattung von Makerspaces eingegangen, insbesondere dem Innovationslabor Digitalisierung, welches an der Hochschule Trier interdisziplinäres Arbeiten fördert und als Schnittstelle zu den Fachlaboren dient. Zudem wird der Prozess des Prototypenbaus anhand mehrerer Anwendungsbeispiele beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 61-65 | DOI 10.30844/IM_23-6_61-65
Innovative Beschaffung 2030 – Delphi-Studie zur Zukunft des Einkaufs

Innovative Beschaffung 2030 - Delphi-Studie zur Zukunft des Einkaufs

Florian C. Kleemann, Ramona Niederschweiberer
Die Beschaffung hat im industriellen Management in den letzten drei Jahrzehnten kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Aktuelle Krisen wie die globale Corona-Pandemie und der Russland-Ukraine-Krieg haben diesen Effekt noch verstärkt. Dies macht eine stärkere strategische Ausrichtung notwendig, um der gestiegenen Relevanz der Beschaffung für den Unternehmenserfolg gerecht zu werden. Zukunftsorientierung ist dabei zentral, um verstärkt Innovationen aus den Beschaffungsmärkten beizusteuern. Dafür müssen Zukunftsthemen identifiziert, Herausforderungen auf dem Weg dorthin antizipiert und Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Auf Basis einer umfassenden Delphi-Studie mit Einkaufsverantwortlichen hat dieser Beitrag zum Ziel, hierfür das Zukunftsbild einer „Innovativen Beschaffung 2030“ zu entwickeln und entsprechende Gestaltungsimpulse zu geben.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 32-36
I4M 5/2023: Modellierung und Simulation

I4M 5/2023: Modellierung und Simulation

Von Virtual und Augmented Reality zu IoT und Digitalen Zwillingen
Modellierung und Simulation bieten zahlreiche Vorteile, insbesondere in der Produkt- und Prozessentwicklung. Grafische Modelle etwa erleichtern die Darstellung von Sachverhalten und verdeutlichen Schwachstellen oder Potenziale. Erklärungsmodelle wiederum schaffen Klarheit über bestimmte Ereignisse. Insbesondere Digitale Zwillinge, IoT und Big Data als Konzepte und Technologien haben sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt.
Aufwand und Nutzen von IIoT-Plattformen

Aufwand und Nutzen von IIoT-Plattformen

Case Study und systematischer Ansatz zur Ermittlung bei der Implementierung gängiger Anwendungsfälle in KMU
Rainer Eber, Steffen Schwarzer ORCID Icon, Yannik Müller, Dennis Kollmann
Industrie 4.0 und die zugehörigen Technologien werden für Unternehmen immer wichtiger - nicht nur, um Produktivitäts- und Umsatzwachstum realisieren zu können [1]. Eine der Schlüsseltechnologien, die Industrie 4.0 vorantreiben, ist das Industrial Internet of Things (IIoT) [1-3]. Die zugehörigen Software-Plattformen und -lösungen sind von entscheidender Bedeutung, um physische Anlagen miteinander zu vernetzen und Daten zu übermitteln, zu überwachen, zu kombinieren und zu verarbeiten [2, 4]. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind zunehmend auf solche Softwarelösungen angewiesen; ihnen mangelt es aber häufig an Fähigkeiten, Wissen und anderen Ressourcen [5]. Um eine effiziente Aufwands-Nutzenabschätzung treffen zu können, werden in diesem Beitrag gängige IIoT-Anwendungen unter diesem Gesichtspunkt in einer praxisnahen Forschungsumgebung analysiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 22-26
The Power of People in Pandemic Times

The Power of People in Pandemic Times

Driving Supply Chain Resilience through Corporate Culture
Nils-Ole Hohenstein
Fast alle Unternehmen erkennen ihre Mitarbeitenden als entscheidende, identitätsbildende Ressource an. Unternehmenskulturen, die Risikobewusstsein und das Lernen aus Erfahrungen in den Vordergrund stellen, haben nicht umsonst eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten gespielt - gerade inmitten der durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Wettbewerbsdynamik. Kommunikation und Zusammenarbeit als Dimensionen des Supply-Chain-Risikobewusstseins bestimmen die Effektivität von Firmenkulturen bei der robusten, agilen Störungsbewältigung. Darüber hinaus hatte die COVID-19-Krise einen positiven Einfluss auf den Lernprozess der Unternehmen. Die digitale Transformation der Supply Chain zur Verbesserung der SCRES unter Pandemiebedingungen hat die Notwendigkeit einer dynamischen Anpassung der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterfähigkeiten durch digitale Fortbildung weiter verstärkt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 25-30 | DOI 10.30844/IM_23-4_25-30
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