Thema: Industrie 4.0

Neue Datenökonomik für neue Datenökonomie?

Neue Datenökonomik für neue Datenökonomie?

Postcoronomics: was ist neu?
Thomas Straubhaar
Eine Zeitenwende spielt sich ab. Sie begann lange vor der Corona-Pandemie. Sicher aber wurde sie durch die Ereignisse der letzten Monate beschleunigt und verstärkt. Noch offensichtlicher als vorher wurde und wird, wie sehr Daten als Rohstoff des Digitalisierungszeitalters die Zukunft prägen werden. In diesem Beitrag wird analysiert, wie sich eine Datenwirtschaft von einer Warenwirtschaft unterscheidet (Abschnitt 1) und wie „Big Data“ eine Monopolisierungstendenz induziert und zu „Big Business“ oder „Big Brother“ führt (Abschnitt 2) und welche „Big Chances“ (Abschnitt 3) und „Big Risks“ (Abschnitt 4) sich dadurch ergeben.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 55-58
Digitalisierung nachhaltig gestalten

Digitalisierung nachhaltig gestalten

Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf Grundlage der Umweltpolitischen Digitalagenda
Florian Hammes, Carla Rebecca Lüps
Die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit dominieren in den letzten Jahren die Medien, allerdings werden sie selten zusammengedacht. Da die Digitalisierung durch ihren hohen Energie- und Ressourcenverbrauch erhebliche Risiken für die Klimaziele birgt, ist es notwendig, sie in Zukunft nachhaltig zu gestalten und ihre Potenziale, wie z. B. Effizienzsteigerungen, sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Umweltpolitische Digitalagenda vorgestellt, die 72 Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung enthält. In diesem Beitrag werden vier zentrale Maßnahmen beleuchtet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, die eine nachhaltige Umsetzung der Digitalisierung unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 48-50
Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Anforderungen und Status quo der Kompetenzen von Young Professionals in NRW
Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 in Deutschland ist „work in progress“. Digitale Technologien wie IoT, KI, Cloud oder Big Data Analytics werden in Unternehmen vermehrt eingeführt. Allerdings stellen Mensch und Organisation, neben der Technologie, die zentralen Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation dar. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, dass in vielen Industrieunternehmen Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens, agile Organisationsstrukturen und Unternehmenskultur an Bedeutung gewinnen. Studienergebnisse zu den Kompetenzanforderungen für die industrielle Arbeit 4.0 zeichnen ein Bild von erforderlichen Kompetenzen, die weit über die elementare Nutzung der Technik hinausgehen. Zusätzlich gefragt sind Eigenschaften wie Offenheit, Überblickswissen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Agilität. Bringen heutige Hochschulabsolventen als Fach- und Führungskräfte der Industrie 4.0 diese Kompetenzen mit? In diesem Beitrag werden Forschungsergebnisse zu Kompetenzanforderungen und dem ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Remote-Technologien in der industriellen Instandhaltung

Remote-Technologien in der industriellen Instandhaltung

Ein Einblick zum aktuellen Einsatz von Remote-Technologien in der Praxis
Katrin Wieczorek, Javad Ghofrani ORCID Icon, Laura Seiffert, Robert Pampuch, Dirk Reichelt
Die Vernetzung und Komplexität in der intelligenten Fertigung nehmen stetig zu. Dadurch steigen die Anforderungen an die Mitarbeiter, vor allem aufgrund der sich ändernden Arbeitsaufgaben. Der zusätzlich bestehende Fachkräftemangel führt dabei zu Engpässen. Der Einsatz von Remote-Technologien eröffnet insbesondere in der Instandhaltung neue Chancen der Zusammenarbeit. Inwiefern können Remote-Technologien eingesetzt werden, um die Herausforderungen der industriellen Instandhaltung effizient durchzuführen? Dieser Beitrag gibt einen Einblick zu den in der Praxis und Forschung aktuell angewandten und diskutierten Remote-Technologien. Zudem wird gezeigt, welche Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Anwendung der Technologien geschaffen werden müssen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 59-64
Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Leitlinien für die digitale Transformation
Mikko Börkircher, Veit Hartmann, Tim Jeske
Vielerorts herrscht noch Unklarheit über die „richtige“ Durchführung von Digitalisierungsprojekten. Deshalb werden im Beitrag Leitlinien zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten beschrieben. Sie sind aus den Erfahrungen verschiedener Praxisprojekte abgeleitet und umfassen Betrachtungen der Wirtschaftlichkeit ebenso wie der Belegschaft und der Ressourcen. Als „Zehn Gebote für Digitalisierungsprojekte“ strukturiert dienen sie dazu, Akteure in der betrieblichen Praxis zu unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Arbeiten im volatilen Umfeld

Arbeiten im volatilen Umfeld

Fähigkeiten und Arbeitsmodelle in der Digitalisierung
Dominik Augenstein, Eugen Wiebe
Disruptive Veränderungen haben in Zeiten der Globalisierung immense Auswirkungen und erfordern neue Arbeitsmodelle. Die Digitale Transformation scheint Unternehmen auf diese Herausforderungen eine Antwort zu geben, erfordert jedoch Anpassungen in immer kürzeren Zyklen. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Mensch, der in solch eine flexible Arbeitsumgebung eingebettet werden muss und dessen Kompetenzprofil sich stark wandelt. Zur Lösung dieser Herausforderungen wird im Folgenden ein Kompetenzprofil zur Arbeit im digitalen Wandel erstellt und gezeigt, wie ein Arbeitsmodell auf dieser Grundlage einem Unternehmen ermöglicht, schnell und flexibel auf Nachfrageänderungen reagieren zu können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Das Potenzial-Modell

Das Potenzial-Modell

Eine Methode zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Industrie 4.0-Lösungen
Patrick Schumacher, Christian Weckenborg ORCID Icon, Thomas S. Spengler, David Schneider, Tobias Huth, Thomas Vietor
Durch die zunehmende Digitalisierung der Wertschöpfungskette werden Unternehmen mit neuen Herausforderungen, wie etwa einer höheren Variantenvielfalt oder steigenden Individualisierungswünschen von Kunden, konfrontiert. Zur Bewältigung der wachsenden Herausforderungen bietet die Implementierung von Industrie 4.0-Lösungen großes Potenzial. Dennoch agieren gerade kleine und mittlere Unternehmen bei deren Einführung zurückhaltend. Dies ist vor allem auf den hohen finanziellen Aufwand für Industrie 4.0-Lösungen und eine unzureichende Abschätzbarkeit der Auswirkungen ihrer Einführung zurückzuführen. Im Rahmen des EFRE-Forschungsprojekts »Synus« wurden Methoden und Tools zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Bewertung und Auswahl von Industrie 4.0-Lösungen entwickelt. Inhalt dieses Beitrags ist die Präsentation des Potenzial-Modells, welches kleine und mittlere Unternehmen zur Auswahl geeigneter Industrie 4.0-Lösungen in Abhängigkeit der ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 25-29 | DOI 10.30844/I40M_20-6_S25-29
Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Realisierung von flexiblen Routen im Kontext Industrie 4.0
Jonas Rachner, Simon Hort, Robert Schmitt ORCID Icon
Bedingt durch erhöhte Produkt- und Variantenvielfalt wächst der Bedarf nach flexibel gestalteten Montagesystemen. Im Gegensatz zur klassischen Linienproduktion mit vorherrschend starrer Fördertechnik werden in einer frei verketteten Montage effiziente, individuelle Montagerouten mit taktunabhängigen Bearbeitungszeiten durch intelligente Steuerung und fahrerlose Transportsysteme (FTS) realisiert. Herausforderungen bei der Implementierung sind neben der Neuanordnung von Arbeitsstationen auf dem Shopfloor auch die Anpassung der bestehenden IT-Systeme und die Schaffung einer einheitlichen Datenlandschaft. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Faktoren zur IT-seitigen Umsetzung einer frei verketteten Montage dar und zeigt auf, welche bestehenden Standards aus dem Bereich Industrie 4.0 hierfür eingesetzt werden können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 43-47
IM 6/2020: Physical Internet

IM 6/2020: Physical Internet

Ein globales Transportsystem für den weltweiten Güteraustausch
Die europäische Alliance for Logistics Innovation through Cooperation in Europe (ALICE) hat das „Physical Internet“als Zielvorgabe einer effizienten und nachhaltigen Logistik bis zum Jahr 2050 festgelegt. Das Konzept umfasst ein standardisiertes, offenes, globales Transportsystem, in dem physische Güter nach dem Muster der Übertragung digitaler Daten ausgetauscht werden. Wird dieses Konzept aktuelle Logistikmodelle ersetzen?
IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

Die richtige Informationsarchitektur für die Digitale Fabrik schaffen
Vor 15 Jahren waren Manufacturing-Execution-Systeme etwas Revolutionäres, denn sie konnten ein neues Maß an Datenintegration auf dem benötigten Detailgrad liefern. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Digitalen Fabrik wird von der richtigen Architektur für die zahlreichen in der Fabrik eingesetzten Informationssysteme und von den Abläufen abhängen. Ebenfalls auf die Agenda müssen Partizipation und Weiterbildung der dort tätigen Menschen.
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