Thema: Industrie 4.0

Big Data und Einkauf 4.0 Analyse und Konzeption

Big Data und Einkauf 4.0 Analyse und Konzeption

Florian C. Kleemann, Andreas H. Glas ORCID Icon
Digitale Technologien, die u. a. Warenströme in Echtzeit lenken und vorausschauend disponieren, werden den Einkauf grundlegend verändern. Die digitale Transformation der Beschaffung wird häufig mit dem Begriff „Einkauf 4.0“ in Verbindung gebracht. Big Data und künstliche Intelligenz führen dabei dazu, dass viele operative Tätigkeiten zukünftig automatisiert durchgeführt werden. Die Fähigkeit, Bedarfe und Märkte analysieren zu können, ist daher eine künftige Kernkompetenz des Einkaufs - und nicht mehr der „Maschinenraum“ für die Prozessabwicklung von Bedarfsforderungen zu sein. Dieser Beitrag hebt die Relevanz digitaler Technologie für vernetzte Wertschöpfungsketten hervor, diskutiert ein Reifegradmodell für den Einkauf 4.0 und entwickelt eine Konzeption zur Nutzung der vielfältigen Potenziale von Big Data in Beschaffungsaktivitäten.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Digitalisierung deutscher KMU im Branchenvergleich

Digitalisierung deutscher KMU im Branchenvergleich

Warum Unternehmen genau auf ihre Kompetenzen schauen sollten
Henning Schöpper ORCID Icon, Sebastian Lodemann, Florian Dörries, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Digitalisierung hat deutlichen Einfluss auf Unternehmen und deren Geschäftsumfeld. Große Konzerne zeigen mit umfangreichen digitalen Pilotprojekten bzw. großen Digitalisierungsprogrammen, dass sie die Notwendigkeit einer digitalen Transformation zunehmend verinnerlichen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hingegen besteht vielfach Aufholbedarf. Neben den technischen Aspekten der digitalen Transformation nimmt auch der Faktor Mensch eine zunehmend wichtige Rolle ein. Mithilfe einer Querschnittsanalyse deutscher KMU wurden Erkenntnisse zur Digitalisierungskompetenz abgeleitet und nach Wirtschaftszweigen aufgeschlüsselt analysiert. Dabei wurde das Thema Arbeit in die Dimensionen Qualifikation, Organisation und Führung unterteilt und diese als beeinflussende Faktoren berücksichtigt. In einzelnen Wirtschaftszweigen sind deutliche Defizite im Bereich der Digitalisierungskompetenz erkennbar. Es zeigt sich, dass diese Kompetenzen maßgeblich von den Dimensionen der Arbeit ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 38-42 | DOI 10.30844/I40M18-2_38-42
Ganzheitliche Nutzung der Digitalisierung für Arbeitsprozesse

Ganzheitliche Nutzung der Digitalisierung für Arbeitsprozesse

Ein Ordnungsrahmen für die Reifegradanalyse von Prozessen
Sebastian Terstegen, Marc-André Weber, Frank Lennings, David Kese
Seit der Hannover Messe 2011 wächst in der Produktion die Bedeutung der Nutzung der Digitalisierung (auch als Industrie 4.0 bezeichnet) und die Präsenz des Themas in der allgemeinen Wahrnehmung steigt stetig. Täglich werden die Unternehmen daran erinnert, wie schnell und weitreichend der Wandel ist, wie viele Chancen er birgt und wie bedrohlich die Folgen eines verspäteten oder gar „verpassten“ Einstiegs wären. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen müssen beim „Wandel zur Industrie 4.0“ und bei der entsprechenden Implementierung und Anwendung digitaler Technologien unterstützt werden. Viele Unternehmen werden nicht sofort in der Lage sein, eine komplett neue Smart Factory zu erschaffen, aber dennoch gilt es, gezielte Investitionen zu tätigen, um sich Schritt für Schritt der Industrie 4.0 anzunähern. Dafür hilft es den Unternehmen, die Potenziale zur Verbesserung, die sie unter Berücksichtigung ihrer aktuellen Situation durch Nutzung der Digitalisierung für ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 12-16
Industrie 4.0 ist kein digitaler Wandel, sondern eine Revolution

Industrie 4.0 ist kein digitaler Wandel, sondern eine Revolution

Thomas Steckenreiter, Thorsten Pötter, Claus Riehle
Die ganze Tragweite dessen, was sich hinter dem Begriff „Industrie 4.0“ verbirgt, ist nach der Erfahrung der Autoren noch viel zu wenig in der Breite angekommen, insbesondere im Management des Mittelstands. Aus diesem Grund werden im folgenden Beitrag neben den wesentlichen Voraussetzungen für Industrie 4.0 auch die Merkmale für den revolutionären Charakter der „Digitalisierung“ wiedergegeben. Das „Durchdigitalisieren“ der Organisation nimmt uns Menschen ebenso Entscheidungsarbeit ab wie teilautonome, vernetzte Künstliche Intelligenz (KI). Das erleichtert und irritiert Mitwirkende gleichermaßen. Die digitale Transformation wird daher Folgen haben für Produktion und Organisation, d. h. auf Technik und auf Unternehmenskultur einwirken.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 43-47 | DOI 10.30844/I40M18-2_43-47
Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Aus der Digitalisierung eröffnen sich faszinierende Chancen. Allerdings müssen wir erkennen, dass wir mehr als die Technologieführerschaft benötigen, um zu reüssieren. Es muss uns gelingen, die Technologieführerschaft, die wir u. a. auf dem Gebiet Industrie 4.0 haben, in Wertschöpfung, Unternehmenserfolg und Beschäftigung zu transformieren. Die wesentlichen Hebel dafür sind datenbasierte Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Positionierung in der Plattformökonomie, Unternehmensgründungen, die Gestaltung der Arbeitswelt und last, but not least Systems Engineering. In jedem Fall wird es mehr denn je auf strategisches Agieren und systemisches Denken und Handeln ankommen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 7-11
RMI 4.0: Ein Reifegradmodell für den Mittelstand

RMI 4.0: Ein Reifegradmodell für den Mittelstand

Alexandra Fiedler, Christoph Krieger, Dirk Sackmann, Heiko Wenzel-Schinzer
Die Möglichkeiten der Digitalisierung scheinen grenzenlos, jedoch birgt sie auch viele unternehmerische Risiken von Datensicherheitsaspekten bis zu Fehl-investitionen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben oft Probleme damit, den rasanten Entwicklungen im digitalen Umfeld zu folgen und digitale Technologien sinnvoll zu integrieren. Helfen kann dabei eine Einordnung, wie stark das eigene Unternehmen auf dem Weg der Digitalisierung bereits fortgeschritten ist. Dazu ist allerdings ein Modell nötig, das speziell auf die spezifischen Anforderungen von KMU zugeschnitten ist. In diesem Beitrag wird zunächst die Notwendigkeit eines solchen Modells herausgestellt, ehe aufbauend auf einer umfassenden Literaturrecherche ein neues Modell skizziert wird.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 48-52
I4M 2/2018: Cross Industry 4.0

I4M 2/2018: Cross Industry 4.0

Mit Industrie 4.0 Maßstäbe setzen und zum Branchenführer werden
Wie hängt die Digitale Transformation mit den Themen Einkauf, Logistik und Produktion zusammen? Diese Ausgabe bietet Antworten, mit Beiträgen über die Automatisierung durch Big Data und KI, Blockchain-Anwendungen im IoT und die richtige Umsetzung von Industrie 4.0. Zudem werden Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für KMU diskutiert, inklusive praktischer Beispiele und strategischer Empfehlungen.
Bereit für Industrie 4.0?

Bereit für Industrie 4.0?

Standortbestimmung mit dem Maturity Index
Bertolt Gärtner
Unternehmen tun sich häufig schwer, einzuschätzen, wo sie auf dem Weg zur digitalen Transformation stehen und welche Maßnahmen nötig sind, um ans Ziel zu kommen. Eine Einordnung erlaubt der Industrie 4.0 Maturity Index. Er bietet eine Hilfestellung, um bei der Digitalisierung nicht den internationalen Anschluss zu verlieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Anhand des multidimensionalen Reifegradmodells ist es möglich, den Status quo zu erfassen und eine Roadmap zu einer höheren Industrie-4.0-Reife zu entwickeln. Das Beispiel eines Zulieferers für Energie- und Signaltechnik zeigt, wie sich damit Kosten sparen und Produktivität steigern lassen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 59-62
Herausforderung Industrie 4.0 meistern

Herausforderung Industrie 4.0 meistern

Ein praxisorientierter Ansatz zur Transformation von Geschäftsmodellen
Dominik Augenstein
Getrieben von Industrie 4.0 stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle wettbewerbsfähig zu gestalten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und neuen Kundenansprüchen gerecht zu werden. Stichworte wie „individuelle Produktion“ und „Losgröße 1“ setzen Unternehmen dabei zunehmend unter Druck, ihre bisherige Produktion zu verändern. Tatsächlich klingt dies auch oftmals nach einer 180 Grad Wendung, vor allem für Unternehmen, die bisher mit Massenprodukten ihr Geld verdient haben und deren Geschäftsmodell nun gefährdet ist. Zudem besteht bei Industrie 4.0 die Herausforderung, dass oftmals keine Best Practices existieren und somit eine Adaption solcher Best Practices nicht möglich ist. Eine strukturierte Transformation des eigenen Geschäftsmodells hin zu Industrie 4.0 ist dennoch möglich.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Industriekomponenten (un-)freiwillig im Internet

Industriekomponenten (un-)freiwillig im Internet

Ob bewusst oder unbewusst, die Anbindung und die damit verbundenen Gefahren sind gleich
David Kotarski
Die stetig voranschreitende Digitalisierung hat schon seit Jahren ihre Spuren in der industriellen Produktion hinterlassen. Auch Trends wie Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge führen zu einer verstärkten Vernetzung und Integration verschiedenster Daten in die Produktion. Genau diese Vernetzung und Integration kann jedoch bei schlechter Implementierung den erwarteten Nutzen ins Negative schlagen lassen. So sind beispielsweise Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) diverser Hersteller frei im Internet zu finden. Teils beabsichtigt, aber auch versehentlich entwickelt sich so ein zusätzliches Risiko für die Produktion. Auch unzureichend gesicherte Wartungszugänge sind in der Praxis auffindbar. Gründe hierfür sind die komfortable Wartung von Anlagen sowie externe Hilfestellungen bei komplexen Problemen und die Ressourcenteilung innerhalb des Produktionsbetriebs.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 47-50
1 25 26 27 47