Technologie: Analytics

Webgestützte Produktivitätsanalyse

Webgestützte Produktivitätsanalyse

Ein datenbasierter Ansatz zur zielgerichteten Gestaltung von Produktionssystemen
Constantin Grabner, Robert Glöckner, Hermann Lödding ORCID Icon, Nils Barck
Industrie 4.0 ist gegenwärtig das Schlagwort für die fortschreitende digitale Transformation im Produktionsumfeld. Die zunehmende Vernetzung, die wachsende Verfügbarkeit mobiler Endgeräte und neue Technologien, wie z. B. Augmented Reality, ermöglichen es, bestehende Prozesse grundlegend neu zu gestalten [1]. Bislang bleibt dieses Potenzial für Produktivitätsanalysen jedoch weitgehend ungenutzt. Derzeit können meist nur Spezialisten Produktivitätsanalysen durchführen. Dadurch sind sie aufwändig und teuer und kommen nur selten zum Einsatz. In der Praxis sind Verbesserungsmaßnahmen, wie z. B. die Digitalisierung von Prozessen, daher häufig nicht das Ergebnis einer systematischen Analyse. Der Beitrag stellt eine Produktivitätsanalyse vor, die sich an den Gestaltungsfeldern von Produktionssystemen orientiert, von den Produktionsmitarbeitern selbst durchgeführt werden kann und durch eine web-basierte Applikation unterstützt wird.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
MES-Betriebsmittelintegration aus Anwendersicht

MES-Betriebsmittelintegration aus Anwendersicht

Eine praxisbezogene Analyse in produzierenden Unternehmen am Beispiel eines Laser-Assistenzsystems
Ralf Müller-Polyzou, Lucas Meyer, Anthimos Georgiadis
Das Zusammenwirken von Manufacturing Execution Systemen (MES) und Betriebsmitteln gilt im Sinne der Flexibilität und Wandlungsfähigkeit der Produktion als Voraussetzung für die Smart Factory der Industrie 4.0. Der Beitrag beschreibt die praxisbezogene Analyse einer MES-Betriebsmittelintegration am Beispiel eines industriellen Laser-Assistenzsystems zur Werkerführung. Die Situation und Anforderungen aus Anwendersicht werden unter Berücksichtigung der eingesetzten Systeme, Schnittstellen, Protokolle sowie von Plug & Produce untersucht. Die Ausarbeitung basiert auf einer qualitativen Analyse mit Meinungsbildnern und einer quantitativen Analyse mit führenden Unternehmen unter anderem der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die Studie leistet damit eine Hilfestellung für MES-Investitionen in der Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 31-34 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S31-34
Potenziale und Hürden von Data Analytics in der Serienfertigung

Potenziale und Hürden von Data Analytics in der Serienfertigung

Studienergebnisse aus dem Bereich der Antriebsfertigung von Elektromobilkomponenten
Heiner Heimes, Achim Kampker, Ulrich Bührer, Stefan Krotil
In der Großserienfertigung von elektrifizierten Fahrzeugen stellt die zunehmende Komplexität eine große Herausforderung dar. Der hohe Prüfaufwand zur Sicherstellung der Qualität des elektrifizierten Antriebsstrangs muss reduziert werden, um auch künftig konkurrenzfähig zu sein. Ein beschleunigter Wissensaufbau bezüglich Fertigungstechnologien und Prozesse kann durch Industrie 4.0-Ansätze, insbesondere Data Analytics, unterstützt werden. Derzeit kann der gewünschte Nutzen von Data Analytics in der Großserienfertigung nicht erzielt werden. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Expertenstudie vorgestellt, die sich mit den Potenzialen und Hürden von Data Analytics in der Großserienfertigung, insbesondere bei der Antriebsfertigung für elektrifizierte Fahrzeuge, befasst.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S57-60
Ökologische Aspekte des Vendor Managed Inventory

Ökologische Aspekte des Vendor Managed Inventory

Gökhan Cenk ORCID Icon, Emre Kayadelen, Philipp Kürner, Marius Schultenkämper, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Moderne Logistikkonzepte spielen angesichts der weltweit zunehmenden Transportleistung aus ökonomischer Sicht bei Unternehmen eine essenzielle Rolle. Hohe Zeitersparnis, schnellere Lieferfähigkeit und reduzierte Bestände bewirken eine schlankere Supply Chain, wodurch hohe Kosteneinsparungen mit einhergehen [1]. Die daraus resultierenden Umweltauswirkungen (z. B. im Hinblick auf die Anzahl der Transporte, Energiebedarf - und Flächenverbrauch durch Logistikflächen) werden bisher wenig betrachtet und werfen die Frage auf, inwiefern Unternehmen Vendor Managed Inventory (VMI) auch aus ökologischer Sicht betrachten. Die vorliegende Studie untersucht das dort in Unternehmen vorhandene ökologische Bewusstsein zum Einsatz von VMI. Basierend auf einer Umfrage in der Logistikbranche in Deutschland wurden die Ergebnisse analysiert, zusammengefasst und als Handlungsempfehlungen herausgegeben.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 56-60 | DOI 10.30844/I40M_18-6_56-60
Futter fürs Hirn

Futter fürs Hirn

Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Severin Weiss
Das Ziel, Industrie 4.0 als digitale Agenda in sämtlichen produzierenden Betrieben zu implementieren und so die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, gilt selbstverständlich auch für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Verändertes Konsumentenverhalten, gesetzliche Vorgaben sowie die wachsende Spezialisierung stellen die Branche dabei vor immer neue Herausforderungen. Auch wenn die Automatisierung von Anlagen schon oft umgesetzt ist, fehlt es aber in vielen Fällen noch an der strukturierten Integration in ein gesamtheitliches Datenkonzept. Durch die digitale Vernetzung aller Prozesse bieten sich hier innovative Lösungen. Was Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bedeutet, wo die Chancen liegen und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung es gibt, ist Thema dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M18-5_55-58
Wissensmanagement mithilfe von IIoT-Plattformen in der Produktionslogistik

Wissensmanagement mithilfe von IIoT-Plattformen in der Produktionslogistik

Susanne Altendorfer-Kaiser, Benjamin Kormann
Ein Kernelement von Industrie 4.0 und IoT ist die Möglichkeit zur Sammlung von extrem hohen Datenvolumina in Echtzeit [1]. Um damit Geschäftsprozessoptimierungen zu erreichen, ist es notwendig, Wissen aus diesen Daten zu generieren. Hierzu müssen Voraussetzungen bezüglich Infrastruktur und Organisation geschaffen werden. Dieser Beitrag beschreibt, wie mittels eines Knowledge-Discovery-Prozessmodells in der Produktionslogistik in Kombination mit dem Acatech-I-4.0 Referenzmodell ein Vorgehen abgeleitet werden kann, das mittels Data Analytics Vorteile von Industrie 4.0 systematisch in Geschäftsprozessen nutzbar macht.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 38-42
Big Data und Einkauf 4.0 Analyse und Konzeption

Big Data und Einkauf 4.0 Analyse und Konzeption

Florian C. Kleemann, Andreas H. Glas ORCID Icon
Digitale Technologien, die u. a. Warenströme in Echtzeit lenken und vorausschauend disponieren, werden den Einkauf grundlegend verändern. Die digitale Transformation der Beschaffung wird häufig mit dem Begriff „Einkauf 4.0“ in Verbindung gebracht. Big Data und künstliche Intelligenz führen dabei dazu, dass viele operative Tätigkeiten zukünftig automatisiert durchgeführt werden. Die Fähigkeit, Bedarfe und Märkte analysieren zu können, ist daher eine künftige Kernkompetenz des Einkaufs - und nicht mehr der „Maschinenraum“ für die Prozessabwicklung von Bedarfsforderungen zu sein. Dieser Beitrag hebt die Relevanz digitaler Technologie für vernetzte Wertschöpfungsketten hervor, diskutiert ein Reifegradmodell für den Einkauf 4.0 und entwickelt eine Konzeption zur Nutzung der vielfältigen Potenziale von Big Data in Beschaffungsaktivitäten.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Ein digitales Universalwerkzeug für die Produktionsanalyse

Ein digitales Universalwerkzeug für die Produktionsanalyse

Entwicklung einer Web-App zur methodenübergreifenden Analyse von Produktionsprozessen
Constantin Grabner, Thomas Schoop, Hermann Lödding ORCID Icon
Eine gründliche Analyse ist die Grundlage für eine zielgerichtete Verbesserung von Produktionsprozessen. Insbesondere im Umfeld von Lean Production sind zahlreiche Analysemethoden und -werkzeuge entstanden, die es erfordern, umfangreiche Informationen über Produktionssysteme zu erfassen. Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, den Aufwand für die Erfassung und Auswertung deutlich zu reduzieren. Das Institut für Produktionsmanagement und -technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg hat in Zusammenarbeit mit dem Medizintechnikunternehmen Dräger eine geräteunabhängige Web-App zur Analyse von Produktionsprozessen entwickelt. Dieser Beitrag beschreibt, welche Datenstrukturen und Technologien es ermöglichen, gängige Analysemethoden zu nutzen und sie an unternehmensspezifische Problemstellungen anzupassen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 7-10
Enterprise Operational Intelligence

Enterprise Operational Intelligence

Ein neues Instrument zur Strategieumsetzung
Victor Lemmens
Angesichts der steigenden Marktdynamik wird die strategische Prozesssteuerung für Industrieunternehmen immer wichtiger. Da es hierfür bislang an einer einheitlichen und integrierten Plattform mangelte, ist mit Enterprise Opera-tional Intelligence eine neuartige Kategorie von Softwaresystemen entstanden. Sie richten die Big Data von Industrieunternehmen auf ihre Strategie und die strategiegerechte Wertschöpfungskette aus und können dazu auch unstrukturierte Produktionsdaten bis hin zu IoT-Daten in Echtzeit verarbeiten. Damit schaffen sie einen „Geschäftstomografen“, mit dem die Führungskräfte die Prozesse kontinuierlich auf Basis der Unternehmensstrategie steuern können. Sie erhalten die Möglichkeit, das operative Geschäft schnell auf neue Gegebenheiten anzupassen und im Bedarfsfall unmittelbar in das betriebliche Geschehen einzugreifen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
„Internet+“: Digitalisierungstrends in Chinas Industrien

„Internet+“: Digitalisierungstrends in Chinas Industrien

Christoph Mingtao Shi, Sigrun Abels
Erfolgsfaktoren, die Chinas Wirtschaftsboom lange beflügelt hatten, haben zunehmend ihre Antriebskraft verloren. In den letzten zwei Dekaden hat die Heranreifung wettbewerbsstarker indigener Technologieunternehmen in den IT-, Telekommunikation- und Softwarebranchen Chinas Plan industrieller Digitalisierung begünstigt, die das Land dringend benötigt, um ökonomisch zukünftig mehr auf Technologie und Innovation basierend und damit nachhaltiger weiter zu wachsen. Internet+ repräsentiert das derzeitig in der Wirtschaft, Politik und Medieninformation eifrig debattierte Konzept, das für die Digitalisierung in Chinas Industrien richtungsweisend sein soll. Dabei wird die Integration der Informationstechnologie mit anderen produzierenden Industriezweigen besonders hervorgehoben. Der Beitrag erläutert den Hintergrund, den Begriff und wirft einen Blick auf das Marktmodell sowie einige technische Aspekte von Internet+. Eine Fallstudie begleitet den „Ausflug“ nach China und gibt einen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
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