Wertschöpfungsnetzwerk

Wettbewerbsfähig mit dem Digital Supply Chain Twin

Wettbewerbsfähig mit dem Digital Supply Chain Twin

Mehr Resilienz, Reaktionsfähigkeit und Transparenz im Supply Chain Management
Gökhan Cenk ORCID Icon, Jonas Andersson, Tobias Engel ORCID Icon
Firmen stehen vor der Herausforderung ihre globalen Supply Chain Netzwerke zu steuern, zu optimieren und agil sowie flexibel an sich verändernde Gegebenheiten anzupassen. Dies bedingt unter anderem die Einbindung der gesetzlichen Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG), der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) oder die Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Interessen zur Steigerung der Performance. Folglich muss die Transparenz gesteigert und die Versorgungssicherheit resilienter gestaltet werden. Ziel ist eine effizientere Steuerung und Gewährleistung der Materialversorgung sowie Optimierung und Simulation von Szenarien zur Kostenminimierung.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 52-60 | DOI 10.30844/I4SD.25.3.52
Digitale Zwillinge in der Logistik

Digitale Zwillinge in der Logistik

Chancen und Hürden bei der Implementierung
Benjamin Gorgas ORCID Icon, Jan Kliewer ORCID Icon, Tobias Marc Wringe ORCID Icon, Maximilian Bähring ORCID Icon, Frank Straube ORCID Icon, Rüdiger Zarnekow ORCID Icon
Digitale Zwillinge bieten großes Potenzial zur Effizienzsteigerung in der Logistik. Diese Digital Supply Chain Twins (DSCT) ermöglichen datengetriebene Entscheidungen und optimieren Prozesse auf Standort- und Netzwerkebene. Eine Untersuchung mittels Expertenworkshop zeigt, dass Unternehmen zwar Interesse an DSCT haben, aber Herausforderungen wie Datenqualität, akteursübergreifender Datenaustausch und Interoperabilität deren breite Implementierung hemmen. Während erste Pilotprojekte existieren, bleibt die Marktdurchdringung gering. Erfolgreiche Implementierung erfordert standardisierte Schnittstellen und vertragliche Rahmenbedingungen für den Datenaustausch. Im Ergebnis können DSCT langfristig Logistiknetzwerke resilienter und nachhaltiger gestalten.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 34-40 | DOI 10.30844/I4SD.25.3.34
Wertschöpfungsnetzwerke in der Gesundheitsindustrie

Wertschöpfungsnetzwerke in der Gesundheitsindustrie

Steigerung der Resilienz gegenüber krisenbedingten Störungen
Melanie Rieprich, Saskia Ramm
Jüngst zeigte die Corona-Pandemie zum Teil erhebliche Defizite in den Wertschöpfungsnetzwerken der Gesundheitsindustrie auf, da Bedarfe nicht schnell genug erfasst und Produktionssysteme sowie -prozesse nicht zeitnah adaptiert werden konnten. Märkte und Lieferketten brachen zusammen, sodass spontane Engpässe entstanden, die insbesondere im medizinischen Bereich fatale Auswirkungen hatten. Dem damit offengelegten Resilienzbedarf der Unternehmen muss adäquat begegnet werden, um diese auf weitere krisenbedingte Störungen vorzubereiten und deren Folgen abzumildern. Der Beitrag stellt daher ein Konzept vor, das auf die Steigerung der Resilienz von Unternehmen der Gesundheitsindustrie und deren Wertschöpfungsnetzwerk abzielt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 40-44 | DOI 10.30844/IM_23-4_40-44
Kapazitätsmarkt – Ressourcenhandel für die Produktion

Kapazitätsmarkt - Ressourcenhandel für die Produktion

Eine Cloud-basierte Plattform zum unternehmensübergreifenden Austausch von Produktionskapazitäten
Robert Schmitt ORCID Icon, Sean Humphrey, Max Ellerich, Sebastian Groggert
Die Erfüllung individueller Kundenwünsche erfordert von produzierenden Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität. Die Produktion heterogener Aufträge benötigt grundsätzlich eine Vielzahl unterschiedlicher Produktionsressourcen. Gleichzeitig schwanken die Kapazitätsbedarfe zwischen den Aufträgen teilweise stark. Die Kollaboration in Form von Wertschöpfungsnetzwerken bietet Unternehmen die Möglichkeit, Produktionsressourcen anzubieten und nachzufragen. So werden verfügbare Kapazitäten dynamisch an die aktuellen Aufträge angepasst. Eine Cloud-basierte Plattform ermöglicht einerseits eine unternehmensübergreifende, kollaborative Planung von Produktionskapazitäten und andererseits einen wirtschaftlichen Austausch von Produktionskapazitäten durch eine integrierte Logistikplanung. Dieser Beitrag stellt das zugrundeliegende Konzept sowie die damit verbundenen Potenziale und Herausforderungen vor.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 30-34
Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Kathrin Schneider, Helmut Krcmar
Die zunehmenden Externalisierungsbestrebungen stellt die Informationstechnologie (IT) vor neue Herausforderungen. Sie muss nicht nur binnen kurzer Zeit eine Vielzahl an heterogenen und komplexen Prozessen unterstützen, sondern auch auf neue Anforderungen aus dem Business flexibel reagieren. Die inhärente Dynamik von Wertschöpfungsnetzwerken lässt eine exakte Planung der IT hinsichtlich Implementierung, Einbindungszeitpunkt und Kostenfaktor als schwierig erscheinen. Daher stellt der vorliegende Beitrag basierend auf Erkenntnissen aus der unternehmerischen Praxis eine Methode vor, die eine systematische und strukturierte Planung und Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken ermöglicht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
IM 1/2012: Produktionsnahe Informationssysteme

IM 1/2012: Produktionsnahe Informationssysteme

Mehr Information in die Produktion – mit Cyber-Physischen Systemen und Cloud Computing
Diese Ausgabe der Industrie Management zeigt u. a., wie MES-Systeme die horizontale Integration in der Produktion verbessern. Methoden der nichtlinearen Dynamik zur präzisen Nachfrageprognose und die Rolle von Cloud Computing für hybride Leistungsbündel werden untersucht. RFID-Systeme optimieren die Automobilqualitätssicherung, und eine systematische IT-Planung gestaltet die Wertschöpfungskette effizienter.