Verlagerung

Supply-Chain-Strategien für den russischen Markt

Supply-Chain-Strategien für den russischen Markt

Stephan Verhasselt, Conrad Bielitz, Paul Schönsleben
Unter den BRIC-Staaten gilt die russische Wirtschaft als Nachzügler. Insbesondere im Vergleich mit der chinesischen Wirtschaft, die seit Jahren Wachstumsraten von bis zu elf Prozent aufweist, entwickelt sich die Wirtschaft in Russland mit rund vier Prozent jährlichem Wachstum nur langsam. Dennoch bietet Russland ausländischen Unternehmen gute Geschäftsmöglichkeiten. Insbesondere die in den nächsten Jahren anstehenden, staatlich geförderten Modernisierungsprojekte benötigen Technologie und entsprechendes Equipment aus dem Ausland. Mit einem steigenden Absatz in Russland wird dabei die Wahl einer geeigneten Supply-Chain-Strategie für ausländische Firmen zu einem immer wichtigeren Thema.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 23-28
Standortmanagement als neue Kernkompetenz globalisierter Unternehmen

Standortmanagement als neue Kernkompetenz globalisierter Unternehmen

Horst Wildemann, Gerhard Baumgärtner
Globalisierte Unternehmen benötigen valide Entscheidungsgrundlagen. Die Standortwahl ist in Unternehmen nach wie vor keine Routineentscheidung, sondern meist eine zwar zahlengetriebene, jedoch letztlich strategische Entscheidung auf oberster Ebene. Dabei liegt die Schwierigkeit darin, die einzelnen Abschätzungen von Kosten, qualitativen und quantitativen Chancen und Risiken realistisch zu einem Gesamtbild zu verknüpfen. Der zugrunde liegende Entscheidungsprozess der Standortplanung stellt in jedem Unternehmen eine wichtige strategische Aufgabe dar, deren Qualität durch den Einsatz geeigneter Planungsinstrumente erheblich verbessert werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 23-26
Unternehmensstandort Deutschland

Unternehmensstandort Deutschland

Auch in Deutschland lässt sich Geld verdienen!
Horst Wildemann
Während in den vergangenen fünf Jahren der Trend zur Verlagerung leicht abgenommen hat, planen heute wieder mehr Unternehmen Verlagerungsmaßnahmen. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen planen die Verlagerung von Wertschöpfungsstufen. Erst durch eine Kombination von Kostenoptimierung und einer Steigerung der Leistungsfähigkeit sind Standortnachteile Deutschlands wettzumachen. Eine systematische Vorgehensweise und Anwendung der entwickelten Bewertungssystematik unterstützt den Entscheidungsprozess im Unternehmen. Anhand von Unternehmenstypen lassen sich Leitlinien für eine wettbewerbsfähige Wertschöpfungsgestaltung entwickeln.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 15-18