Unternehmenswertsteigerung

Shareholder Value in der Fertigung

Shareholder Value in der Fertigung

Thorsten Steinhardt
Rückläufige Wachstumsraten auf den Wettbewerbsmärkten zwingen das Management und insbesondere das moderne Controlling zu einer Neuausrichtung bestehender Steuerungssysteme. Bis Ende der siebziger Jahre konzentrierten sich Unternehmensstrategien in erster Linie auf die Steigerung der Umsatzrentabilität durch Umsatzzuwachs. Aktuelle Strategien berücksichtigen hingegen zusätzlich noch die maximale Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Hieraus erwächst die Anforderung einen Handlungsrahmen zu schaffen, indem Aufgaben zur operativen und strategischen Steuerung in der Produktion gleicher-maßen und dauerhaft umgesetzt werden können [1]. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Fragestellung welche konkreten Aktivitäten und Maßnahmen aus dem Blickwinkel einer Produktionseinheit erforderlich sind, um im Sinne des Shareholder Value Ansatzes die Steigerung des Unternehmenswerts als Managerleistung dauerhaft zu unterstützen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Fragestellungen zum  Produktionsanlauf

Fragestellungen zum Produktionsanlauf

Georg Urban, Mischa Seiter
Die betriebswirtschaftliche Steuerung von Produktionsanläufen verfügt über ein etabliertes Instrumentarium, wie z. B. Meilensteinpläne. Für die Planung, Steuerung und Kontrolle der Faktoren Zeit, Kosten und Qualität bestehen verschiedene Ansätze. Allerdings reichen diese nicht aus, um einen Produktionsanlauf optimal zu gestalten. Aus diesem Grund stellen die Autoren in diesem Beitrag drei ungelöste Fragestellungen vor. Diese sind die Aggregation der Anlaufziele im Rahmen eines übergreifenden Controllings, die Klärung des Beitrags zum Unternehmenswert sowie die Koordination der beteiligten Unternehmen in Anlaufnetzen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 57-59