Unternehmensnetzwerk

Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Netzwerken sichern
Heiko Duin, Jens Eschenbächer, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Der Wandel von Produzenten- zu Käufermärkten hat den Wettbewerb für Produktionsunternehmen nachhaltig verschärft. Als strategische Antwort auf diese Entwicklung sind seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts vernetzte Organisationsstrukturen betrachtet worden. Diese wurden unter Begriffen wie z.B. „Unternehmung ohne Grenzen“, Virtuelles Unternehmen bzw. Virtuelle Organisation, oder Virtuelle Fabrik analysiert. Seitdem wurden zahlreiche Konzepte und Modelle zur Unterstützung des Lebenszyklus Virtueller Organisationen - bestehend aus Initiierungs-, Operations- und Auflösungsphase - entwickelt. Ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung der Initiierungsphase Virtueller Organisationen ist die Strategische Planung. Diese Phase wird wesentlich durch langfristig konzipierte Netzwerke (z.B. Industrielle Cluster, Regionale Netzwerke) geprägt, die das schnelle Entstehen Virtueller Organisationen aus einem Pool von Partner-Unternehmen unterstützt. Gerade hier ist die ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Identifikation von Kooperationspotenzialen in bestehenden Netzwerken

Identifikation von Kooperationspotenzialen in bestehenden Netzwerken

Stephan Killich, Christopher M. Schlick
Für bereits kooperierende Unternehmen stellt sich häufig die Frage, welche potenziellen Kooperationsaktivitäten unter den gegebenen Rahmenbedingungen erschlossen werden können und wie diese zu bewerten sind. Für die Identifikation und Bewertung bestehender Kooperationspotenziale gibt es nach Kenntnis der Autoren keine strukturierte und validierte Vorgehensweise. Dies erfolgt in der Regel durch eine subjektive Einschätzung von Kooperationsexperten, die in hohem Maß von den Erfahrungen der beteiligten Personen abhängt. Im vorliegenden Beitrag wird daher eine Methode vorgestellt, die eine strukturierte und valide Identifikation von Kooperationspotenziale in bereits bestehenden zwischenbetrieblichen Beziehungen ermöglicht.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 15-18