Systemdynamik

Selbstorganisation und Industrial Engineering

Selbstorganisation und Industrial Engineering

Selbstorganisation bei organisationalen Veränderungsprozessen, ermöglicht durch Methoden des Industrial Engineering
Franz J. Heeg
Organisationale Veränderungsprozesse (jeglicher Art) werden in aller Regel unter rein sachorientierten Kriterien durchgeführt. Die selbstorganisationalen Anteile sowie die Emotionen und (Grund-) Bedürfnisse als Ordnungsparameter werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Anteile jedoch entscheiden letztlich über den Erfolg bzw. Misserfolg der Prozesse zur Innovation. Daher ist es von großer Bedeutung, organisationale Innovationsprozesse so zu gestalten, dass Selbstorganisation ermöglicht und gefördert wird. Ein Verfahren unter Verwendung angepasster relevanter Methoden des Industrial Engineering zur Ermittlung der Ordnungsparameter und zur Förderung der Selbstorganisations-Anteile wird vorgestellt und exemplarisch an einem Umsetzungsbeispiel erörtert.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 63-66
Beherrschung der Wirkzusammenhänge in der industriellen Unternehmenslogistik

Beherrschung der Wirkzusammenhänge in der industriellen Unternehmenslogistik

Gregor von Cieminski, Peter Nyhuis ORCID Icon
Aufgrund der Komplexität der Wirkzusammenhänge in der Unternehmenslogistik haben Produktionsunternehmen oft Schwierigkeiten, ihre logistischen Ziele zu erfüllen. Es fällt ihnen schwer, Maßnahmen zu ergreifen, die die logistische Leistung wirksam beeinflussen. Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) entwickelt anschauliche Modelle, die die logistischen Wirkzusammenhänge beschreiben und quantifizieren. Diese dienen als Grundlage für Strategien und Verfahren, mit denen Produktionsunternehmen die Wirkzusammenhänge beherrschen können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 41-44