system dynamics

Nachhaltige Logistik

Nachhaltige Logistik

Ex-ante-Bewertung der Öko-Effizienz von Supply-Chain-Management-Konzepten
Volker Stich, Jacob Andreae, Simone Runge
Unternehmen müssen bei der Auswahl und Implementierung von Logistikkonzepten für ihre Beschaffungs- und Distributionsnetze zunehmend auch nicht-ökonomische, insbesondere ökologische, Aspekte berücksichtigen. Deren Bewertung ist jedoch vor allem für KMU nicht trivial. Um Unternehmen bei Auswahlentscheidungen für Logistikkonzepte zu unterstützen, wurde im Rahmen des Forschungsprojekts Green-Net ein Zielsystem zur Bewertung der ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit des Einsatzes von Logistikkonzepten erarbeitet. Zudem wurde ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem Unternehmen die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen von Logistikkonzepten auf ihr Netzwerk bewerten können.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Kollaborativer Seetransport

Kollaborativer Seetransport

Beziehungspolitik der brasilianischen Exportkette für Fertigungsprodukte
Vanina Macowski Durski Silva, Sérgio Adriano Loureiro, Antonio G. Novaes, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Dieser Beitrag thematisiert die Herausforderungen des kollaborativen Seetransports in Brasilien. Hierbei schließen sich mehrere Produktionsunternehmen für die Verschiffung ihrer Waren zusammen. Um die Herausforderungen beschreibbar zu machen, wird ein mittels System Dynamics entwickeltes Modell dargestellt. Mit dieser Methode kann das Globalverhalten des Exportnetzwerkes analysiert werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
Simulation alternativer Personalkonzepte

Simulation alternativer Personalkonzepte

Zur Gestaltung dienstleistungsbasierter Geschäftsmodelle
Marcus Schröter, Christian Lerch
Kürzere Produktlebenszyklen und höhere Variantenzahlen führen bei Serienproduktherstellern vermehrt zu Kapazitätsbedarfsschwankungen und nicht optimal ausgelasteten Montagekapazitäten. Montagesystemhersteller können ihren Kunden für diese Herausforderung zeitlich befristet zusätzliche Montagekapazitäten anbieten. Übernimmt der Ausrüster dabei auch den Betrieb von Montageanlagen, ist darüber zu entscheiden, ob für die Erbringung dieser Dienstleistung ein eigener Personalstamm aufgebaut oder mit einem Personaldienstleister kooperiert werden soll. In diesem Beitrag wird ein System Dynamics Modell vorgestellt, das zur Bewertung derartiger alternativer Personalkonzepte eingesetzt werden kann.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 63-66
Supply Net Game

Supply Net Game

Ein Planspiel für die Ingenieurausbildung in verteilten Produktionssystemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum, Henning Rekersbrink
Der Beitrag beschreibt ein am Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme entwickeltes Planspiel, genannt Supply Net Game. Es bildet die Struktur eines Produktions- und Logistiknetzwerks ab und verwendet als Modell der Entscheider die so genannte „Verankerungs- und Anpassungsheuristik“, welche als erprobtes Modell für menschliche Prognosen über unsichere Situationen gilt. Das Spiel bildet vier Produktionslinien ab, welche gemeinsam Produkte herstellen. Vier Spieler steuern dabei je ein Unternehmen. Ziel für jeden Spieler ist die Minimierung der Gesamtkosten, welche durch Lagerhaltung und Fehlmengen entstehen. Anhand des Supply Net Game wird die Wichtigkeit von Planspielen sowohl für das Management als auch für die Ingenieurausbildung in Hochschulen und am Arbeitsplatz aufgezeigt. Insbesondere besteht hier ein Bedarf für das Erlernen impliziter Fähigkeiten in der Lagerhaltung komplexer verteilter Produktionssysteme, für welche das oben genannte System ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 15-18
Dynamische Aftersales-Steuerung

Dynamische Aftersales-Steuerung

Ein lebenszyklusbasierter Modellansatz
Jörn Ewaldt, Raul Sfat
Sinkende Innovationszyklen und die steigende Produktvielfalt stellen in technologieintensiven Branchen neue Herausforderungen an die Ersatzteilversorgung für hochwertige Primärprodukte. Die für die Gesamtrentabilität kritische Phase ist die Langzeitbevorratung nach Ablauf der Serienfertigung. Entweder wird die gewünschte Lieferbereitschaft mit Überbeständen und teuren Verschrottungsaktionen erkauft oder aber man zahlt mit Konventionalstrafen und lang wirkenden Imageschäden für nicht mehr korrigierbare Unterbevorratungen. Mithilfe einer dynamischen Simulation des gesamten Lebenszyklus lassen sich beide Strategien kombinieren und zu signifikanten Kostenreduktionen führen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 79-82