Supply Chain Risikomanagement

Risikomanagement im Automobilsektor

Risikomanagement im Automobilsektor

Kontraktlogistikdienstleister im Nexus weltweiter Pandemien
Dirk H. Hartel, Pascal Haug
Bedingt durch COVID-19 standen im Frühjahr 2020 die Produktionsanlagen der Automobilhersteller in Deutschland durchschnittlich 30 Tage still [1]. Auch Abgas-Manipulationsvorwürfe, der geforderte Strukturwandel in Richtung Elektro-Mobilität sowie EU-weit strengere CO2-Vorgaben stehen lediglich stellvertretend für Risiken, die auf die automobile Wertschöpfungskette einwirken. Um derartigen Risikofeldern unternehmerisch zu begegnen, sind kooperative, integrative und analytische Fähigkeiten erforderlich, die in einem ausgereiften Risikomanagementmodell zusammengeführt werden. Während die Automobilhersteller und -zulieferer im wissenschaftlichen und öffentlichen Fokus solcher Risiken stehen [2], wird dem Risikomanagement unmittelbar betroffener Kontraktlogistikdienstleister dieser Branche weniger Beachtung geschenkt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 17-21
Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Anforderungen einer neuartigen Arbeits- und Betriebsorganisation
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Meike Schröder, Marius Indorf
Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ bezeichnet die Integration fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien in die produktive Umgebung von Industrieunternehmen. Die technischen Grundlagen stehen inzwischen hierfür bereit und eine umfassende Einbettung wird es ermöglichen, die Steuerung der Produktion zu dezentralisieren und folglich zu flexibilisieren. Entstehende Chancen und Risiken verändern die Risikolandschaft von Supply Chains nachhaltig. Einerseits gilt es, zahlreiche neue Risiken zu identifizieren, andererseits verringert die gesteigerte Flexibilität der Produktion partiell die Folgen bekannter Risiken. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf das Supply Chain Risikomanagement aufzuzeigen. Nach einer Diskussion der sich einstellenden Effekte schließt der Beitrag mit ersten Lösungsansätzen für die Praxis.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 36-40
Implementierung eines Supply Chain Risikomanagements

Implementierung eines Supply Chain Risikomanagements

Von der Überwindung anfänglicher Barrieren hin zur erfolgssichernden Selbstauditierung
Meike Schröder, Max Feser, Johannes Beck
Aufgrund der zunehmend komplexer werdenden Strukturen heutiger Supply Chains steigt die Verwundbarkeit gegenüber Risiken im Wertschöpfungsnetzwerk. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche Unternehmen bei der ressourcenschonenden Implementierung eines situationsadäquaten Supply Chain Risikomanagement Systems anleitet. Kern der Vorgehensweise ist ein auf das Unternehmen abgestimmter Katalog von Methoden, der die Umsetzung aller Prozessphasen eines Supply Chain Risikomanagements unterstützt. Zudem wird ein Forschungsprojekt zur Selbstauditierung des Systems aufgegriffen, welches die Wirksamkeit und somit den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichern soll.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 45-48