Supply Chain Management (SCM)

Erfolgreich in Wertschöpfungsnetzwerken kooperieren

Erfolgreich in Wertschöpfungsnetzwerken kooperieren

Umfrageergebnisse zum Stand und zu den Trends, Chancen und Gefahren von Kooperationen
Matthias Schnetzler, Anna Nölle, Paul Schönsleben
Im Zuge abnehmender Wertschöpfungstiefe kooperieren Unternehmen immer häufiger mit Kunden und Lieferanten. Sie erhoffen sich davon vor allem tiefere Kosten, höhere Flexibilität, verbesserte Qualität und Zeitvorteile. Eine Umfrage untersuchte folgende Fragen: Welche Bedeutung haben Kooperationen in Wertschöpfungsnetzwerken? Wie wichtig ist dabei die Kooperationsdauer? Mit welchen Partnern und in welchen Bereichen wird kooperiert? Welcher Trend besteht bei Kooperationen mit osteuropäischen und asiatischen Partnern? Welches sind die Erfolgsfaktoren und Gefahren von Kooperationen? Die Chancen ergeben sich aus langfristiger und intensiver Zusammenarbeit. Weiter müssen Global Sourcing und Local Sourcing genutzt und aufeinander abgestimmt, die Kooperationsfähigkeit gefördert und Vertrauen geschaffen werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 69-72
Kollaboratives Anlaufmanagement

Kollaboratives Anlaufmanagement

Zielgerichteter IT-Einsatz
Jörg Hinrichs, Jens Rittscher, Bernd Hellingrath
Kollaboratives Anlaufmanagement schafft für das Änderungs- und Störungsmanagement im Zuliefernetzwerk die notwendige Transparenz und definierte Strukturen in der Anlaufplanung und -steuerung. Der Serienanlauf mit Zulieferern im Netzwerk kann dadurch operativ vereinfacht werden. Die Nutzung des am Fraunhofer IML entwickelten Anlaufdemonstrators, einem Zusammenspiel der Simulation des Auftragsabwicklungsprozesses im Wertschöpfungsnetzwerk (Order-to-Delivery - OTD) und Workflowmanagementkonzepten mit Fokus auf dem Anlaufnetzwerk, macht die Komplexität im Serienanlauf plan- und steuerbar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 33-37
Durchgängige Betrachtung der Lieferkette durch MES

Durchgängige Betrachtung der Lieferkette durch MES

Werner Huttner
Der Markt für Fertigungsunternehmen hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt, und ein Ende der Veränderungen ist nicht in Sicht. Schnelle Kommunikation, hoher Preisdruck, globale Märkte, immer kurzfristigere Anforderungen und Schwankungen der Liefermengen und -termine erfordern eine Planung über die gesamte Lieferkette. Mit neuen Konzepten wie Supply Chain Management (SCM) wird versucht, den strukturellen Veränderungen im Markt und den permanent notwendigen Anpassungen im Planungsprozess gerecht zu werden. Unabhängig davon, wie weit diese Konzepte heute schon realisierbar sind, wächst der Druck auf die Fertigungsunternehmen, sich mit den Anforderungen des Marktes auseinander zu setzen und die innerbetriebliche Planung und Organisation zu überdenken. Dabei wird gerade der Kernbereich der industriellen Wertschöpfung - die Fertigung - noch vielfach IT-technisch vernachlässigt oder als Insellösung realisiert. Ein integriertes Manufacturing Execution System (MES) kann ...
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 2 | Seite 56-59