Servitization

I4M 5/2017: Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

I4M 5/2017: Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Grenzen überschreiten durch digitale Integration
Für ein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel müssen Produktentwicklung, Produktion und Service alle bereits verfügbaren Daten nutzen. Inkrementelle Prozessverbesserungen allein bringen aber noch keine neuen Geschäftsmodelle. Diese ergeben sich, wenn es gelingt, eine Win-Win-Win-Situation vom Hersteller über den Händler bis hin zum Endkunden zu schaffen, beispielsweise durch neue Leistungsbündel aus physischem Produkt und Dienstleistung.
Serviceinnovation im Maschinenbau Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Serviceinnovation im Maschinenbau Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Sven Pohland, Sebastian Hüttemann
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau gilt mit einem Umsatz von 218 Mrd. Euro als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Im Jahr 2015 arbeiteten über eine Million Menschen in 6.389 Unternehmen [1]. Bei der Neuausrichtung vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 spielen technische Dienstleistungen eine Schlüsselrolle [2, 3]. Dieser Beitrag fasst Kernergebnisse der Studie „Serviceinnovation im Maschinenbau“ zusammen. Im Rahmen dieser Multi Case Study wurden Interviews mit Serviceverantwortlichen mittelständischer Unternehmen geführt, um die Umsetzung innovativer Servicemodelle zu untersuchen. Die dabei identifizierten kritischen Handlungsfelder von Partnering bis zur Verwendung unterstützender IT-Plattformen bilden den Schwerpunkt dieses Beitrags. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen bereits daran arbeiten, ihre Geschäftsmodelle neu auszurichten. Innovative Geschäftsmodelle im Service werden jedoch überwiegend im Rahmen von Piloten erprobt und haben sich noch nicht ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Neue Produkt-Service-Kombinationen

Neue Produkt-Service-Kombinationen

Steigerung der Attraktivität von Elektroautomobilen
Ingo Westphal, Jasmin Nehls, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Erweiterung von Produktangeboten um ergänzende Services kann die Attraktivität dieser Angebote steigern und dazu beitragen, neue Kundengruppen zu erschließen. Die Herausforderung liegt insbesondere darin, Services zu entwickeln und anzubieten, die von den Kunden als Mehrwert wahrgenommen werden und so den Ausschlag für die Entscheidung zu Gunsten des Produkts liefern. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgeschlagen, mit der die Generierung geeigneter Ideen für neue Kombinationen von Produkten und Services unterstützt wird, indem systematisch nach möglichen Optionen für solche Ansätze gesucht wird. Ein vielversprechendes Anwendungsfeld hierfür sind im Rahmen der Elektromobilität insbesondere Elek-troautomobile, kurz E-Automobile, die mit den bisherigen Geschäftsmodellen noch nicht den Schritt aus dem Nischendasein geschafft haben. Anhand des Beispiels E-Auto wird das Grundkonzept der Methode beschrieben und deren Anwendung erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 19-24