serviceorientierte Architektur

Prozessportale als Grundlage serviceorientierter Architekturen

Prozessportale als Grundlage serviceorientierter Architekturen

Thomas Puschmann
Prozessportale bilden die Grundlage für die Umsetzung Serviceorientierter Architekturen. Sie sind im Gefüge moderner IS-/IT-Architekturen die zentrale Schnittstelle aller Applikationen zum Benutzer hin (Mensch-Maschine Integration). Der Mehrwert von Prozessportalen ist die rollenbasierte Personalisierung entlang von Benutzerprozessen mit der Integration der hierfür erforderlichen Leistungen (Maschine-Maschine Integration) bzw., in der Terminologie Service-orientierter Architekturen (SOA), auch Services genannt. SOA basieren auf dem gleichen Grundgedanken, dem einer prozess- und leistungsorientierten Sichtweise des Unternehmens und der damit verbundenen Komponentisierung und Flexibilisierung der IS-/IT-Architektur. Gegenüber bisher bekannten Architekturansätzen, wie z.B. der Client/Server-Architetur, verfügt dieses Architekturmodell mit dem Prozessportal (Mensch-Maschine Integration) und einer Integrationsinfrastruktur (Maschine-Maschine-Integration) über zwei zusätzliche ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 58-60
Synchrone und asynchrone Kommunikation im Unternehmensportal

Synchrone und asynchrone Kommunikation im Unternehmensportal

Christine Thews
Eine Entwicklungsabteilung, die international über ein paar Standorte verteilt ist - das ist heute bei Global Playern aller Branchen keine Seltenheit. Doch eine solche Organisation kann nicht selten zu Verzögerungen führen, etwa wenn ad hoc Abstimmungen durchzuführen oder umgehend Entscheidungen zu treffen sind. Hier haben sich webbasierte Unternehmensportale mit synchronen und asynchronen Kommunikationsfunktionen bewährt. Im Rahmen einer serviceorientierten Architektur stellen sie übergreifende Geschäftsprozesse nicht nur nachvollziehbar dar. Sondern bieten mit so genannten „Collaboration Services“ darüber hinaus Teams und Mitarbeitern Tools an, die eine standortübergreifende Zusammenarbeit wesentlich erleichtern.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 55-58