Prozessportale bilden die Grundlage für die Umsetzung Serviceorientierter Architekturen. Sie sind im Gefüge moderner IS-/IT-Architekturen die zentrale Schnittstelle aller Applikationen zum Benutzer hin (Mensch-Maschine Integration). Der Mehrwert von Prozessportalen ist die rollenbasierte Personalisierung entlang von Benutzerprozessen mit der Integration der hierfür erforderlichen Leistungen (Maschine-Maschine Integration) bzw., in der Terminologie Service-orientierter Architekturen (SOA), auch Services genannt. SOA basieren auf dem gleichen Grundgedanken, dem einer prozess- und leistungsorientierten Sichtweise des Unternehmens und der damit verbundenen Komponentisierung und Flexibilisierung der IS-/IT-Architektur. Gegenüber bisher bekannten Architekturansätzen, wie z.B. der Client/Server-Architetur, verfügt dieses Architekturmodell mit dem Prozessportal (Mensch-Maschine Integration) und einer Integrationsinfrastruktur (Maschine-Maschine-Integration) über zwei zusätzliche Bausteine. Dieser Beitrag beschreibt die Konstruktionsprinzipien von SOA auf der Basis von Prozessportalen und stellt eine Methode zur Umsetzung dieses Architekturansatzes im inner- wie überbetrieblichen Kontext vor (inner- und überbetriebliche Integration).
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