Selbststeuerung

Selbststeuerung in der Transportlogistik

Selbststeuerung in der Transportlogistik

Modellierung der mobilen Kommunikation
Markus Becker, Andreas Timm-Giel
Zentrale Planung und Steuerung werden durch die hohe dynamische und strukturelle Komplexität in heutigen logistischen Systemen erheblich erschwert. Um eine stärker dezentrale und autonome Steuerung zu ermöglichen, ist Kommunikation zwischen den Elementen eines logistischen Netzes zur Bereitstellung der Information zwingend erforderlich. In diesem Beitrag wird die Modellierung der Kommunikation zwischen den beteiligten Komponenten beschrieben. Die Modellierung beinhaltet sowohl Quelle und Ziel der Information, als auch Datenmenge, Häufigkeit, Dienstgüte und den möglichen Zeitpunkt der Übertragung für eine sinnvolle Nutzung der Information. Unter Berücksichtigung des Modells wird die technische Realisierbarkeit mit heutigen und zukünftigen Systemen zur Kommunikation untersucht.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 71-74
Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Felix Böse, Jakub Piotrowski, Katja Windt
Zur Planung und Steuerung logistischer Prozesse auf Automobil-Terminals werden heute in der Regel zentrale Logistiksysteme eingesetzt, welche den hohen Anforderungen an eine flexible Auftragsabwicklung aufgrund zunehmender Dynamik und Komplexität häufig nicht gerecht werden. So wird insbesondere der Fahrzeugdurchlauf auf einem Automobil-Terminal von der Anlieferung über die Einlagerung bis hin zur technischen Aufbereitung und Auslieferung zum Autohändler zentral geplant und gesteuert. Durch Einführung von Selbststeuerungsmechanismen sollen die Fahrzeuge in die Lage versetzt werden, ihren Weg durch das Logistiknetzwerk gemäß ihren eigenen Zielsetzungen selbst zu bestimmen. Im Rahmen dieses Beitrags sollen zunächst Ansätze zur Selbststeuerung dargelegt und darauf aufbauend Verbesserungspotenziale durch die Etablierung selbststeuernder logistischer Prozesse in der Automobillogistik am Beispiel der Firma E. H. Harms Auto-Terminal-Hamburg untersucht werden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 37-40
Selbststeuerung logistischer Prozesse

Selbststeuerung logistischer Prozesse

Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen Ein neuer Sonderforschungsbereich an der Universität Bremen
Michael Freitag ORCID Icon, Otthein Herzog, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
An der Universität Bremen startete am 1. Januar 2004 der neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereich „Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“. Ziel des neuen Sonderforschungsbereichs ist die systematische und breit angelegte Erforschung und Nutzbarmachung der Selbststeuerung als ein neues Paradigma für logistische Prozesse. Dafür werden in zwölf wissenschaftlichen Teilprojekten geeignete Konzepte und Modelle sowie Methoden und Werkzeuge erforscht und entwickelt, die in einer späteren Phase des Sonderforschungsbereichs in die logistische Anwendung überführt werden sollen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 23-27
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