Selbstoptimierung

Selbstoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau

Selbstoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau

Durch Selbstoptimierung intelligente technische Systeme des Maschinen- und Anlagenbaus entwickeln
Jürgen Gausemeier, Peter Iwanek, Mareen Vaßholz, Felix Reinhart
Die Anforderungen an die Verlässlichkeit, Ressourceneffizienz und Benutzungsfreundlichkeit von technischen Systemen steigen stetig. Hohe Potenziale zur Realisierung derartiger Anforderungen liefern Lösungen aus dem Kontext der Selbstoptimierung. Diese ermöglichen die Integration von intelligentem Verhalten in mechatronische Systeme mit dem Ziel, Maschinen und Anlagen zu realisieren, die sich eigenständig an sich ändernde Betriebsbedingungen anpassen. Im Rahmen des Spitzenclusters „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL)“ werden Unternehmen befähigt, Potenziale der Selbstoptimierung zu erkennen und diese unter Anleitung von Experten umzusetzen. Im Rahmen dieses Beitrags wird die Leistungsfähigkeit der Lösungen am Beispiel der Lernverfahren sowie ein Vorgehen zur Potenzialanalyse vorgestellt.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Cognitive Production Metrology

Cognitive Production Metrology

Ein neues Konzept zur qualitativen Absicherung der Kleinserienproduktion
Robert Schmitt ORCID Icon, Tilo Pfeifer, Alberto Pavim
Der Trend zur Produktindividualisierung erfordert flexible Produktionsanlagen, die eine große Zahl an Produktvarianten bewältigen können. Die Flexibilisierung der Fertigungs- und Montageprozesse beeinflusst unmittelbar die Steuerungskomplexität der Fertigungsanlagen und führt zu großen Herausforderungen im Bereich des Qualitätsmanagements. Die Strategien des Qualitätsmanagements in der Produktion, welche heutzutage innerhalb der Massenfertigung eingesetzt werden, sind nicht in der Lage, den hohen Grad an Flexibilität der Kleinserien zu bewältigen. Die größte Herausforderung für Qualitätssysteme in der Kleinserie ist es, von Anfang an die Produktion komplett abzusichern (first time right on time). Das erfordert eine konstante Anpassung des Verhaltens des Qualitätssystems an die dynamischen Produktionsbedingungen. Diese Anpassungsfähigkeit wird erreicht, indem die Fähigkeiten zur Kognition und Autonomie des Systems erhöht werden. Das neue Konzept der kognitiven ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 13-18
Neue Perspektiven für den Maschinen- und Fahrzeugbau durch Selbstoptimierung

Neue Perspektiven für den Maschinen- und Fahrzeugbau durch Selbstoptimierung

Jürgen Gausemeier
Die Informations- und Kommunikationstechnik prägt den modernen Maschinen- und Fahrzeugbau. Der Begriff Mechatronik bringt dies zum Ausdruck. Aus der sich abzeichnenden Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik eröffnen sich weitere faszinierende Perspektiven, die über die Mechatronik hinaus gehen: mechatronische Systeme mit inhärenter Teilintelligenz. Der Begriff Selbstoptimierung charakterisiert diese Perspektive. Selbstoptimierende Systeme sind in der Lage, eigenständig auf veränderte Betriebsbedingungen zu reagieren und ihr Verhalten optimal anzupassen. Dieser Beitrag stellt das Paradigma der Selbstoptimierung vor. Die Nutzenpotentiale der Selbstoptimierung werden anhand zweier Anwendungsbeispiele erläutert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 33-36