Schutzmaßnahmen

Technisches Schutzkonzept gegen Produktpiraterie

Technisches Schutzkonzept gegen Produktpiraterie

Erhöhte Sicherheit durch Nutzung inhärenter Komponenten als Schutz gegen Produktpiraterie
Eberhard Abele, Eugenia Gossen, Leonardo Gerardi, Christian Kägeler
Das Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung birgt einerseits enorme Potenziale, Wissen zu teilen und gezielt zu nutzen, bringt andererseits jedoch die Herausforderung mit sich, diese Datenmengen auch zu beherrschen und zu schützen [1]. Um die volle Innovationsrente auszuschöpfen, müssen Originalhersteller ihr Wissen und ihre Produkte sichern und können das Risiko der Produktpiraterie nicht länger ignorieren. Heutzutage reicht es nicht mehr, nur die Innovationszyklen stärker zu verkürzen. Vielmehr müssen internationale Unternehmen in den Schutz ihres Know-hows investieren, um den eigenen Wettbewerbsvorteil lokal, regional und international zu sichern. Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Effizienz technischer Schutzkonzepte und die Entwicklung eines solchen sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Anti-Counterfeiting als Prozess Bekämpfung von Piraterie durch systematisches und prozessorientiertes Management

Anti-Counterfeiting als Prozess Bekämpfung von Piraterie durch systematisches und prozessorientiertes Management

Hans Joachim Fuchs, Zhuomin Wu
Bei der Bekämpfung der Produkt- und Markenpiraterie führen viele Unternehmen noch immer einzelne Schlachten, ohne jemals den Krieg gewinnen zu können. Sie reagieren nur auf Einzelfälle, ohne das Problem systematisch anzugehen. Dabei kommen meist nur rechtliche Mittel zur Anwendung. Der rein juristische Ansatz greift aber viel zu kurz. So errichten angemeldete Schutzrechte alleine keine wirkliche Barriere gegen das Counterfeiting, weil sie von Produkt- und Markenpiraten schlicht verletzt werden. Einmalige bekämpfende Rechtsschritte, die ein Zeichen setzen sollen, verpuffen in ihrer Wirkung, wenn ihnen keine weiteren Aktivitäten folgen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 19-22