Risiko

Bewertung und Steuerung von Beschaffungsrisiken

Bewertung und Steuerung von Beschaffungsrisiken

Effekt durch Nutzung additiver Fertigung
Matthias M. Meyer, Andreas H. Glas ORCID Icon, Michael Eßig ORCID Icon
Beschaffung hat grundsätzlich die Aufgabe, einer Organisation ihre benötigten, aber nicht selbst hergestellte Güter zur Verfügung zu stellen. Durch den Zusammenbruch globaler Lieferketten im Zuge der SARS-COV2-Pandemie wurde die Beschaffung bei der Bewältigung dieser Aufgabe vor große Herausforderungen gestellt. Eigentlich gut verfügbare Güter wurden zu versorgungskritischen Engpässen. Dabei zeigte sich, dass additive Fertigung diese Engpässe abmildern kann. So wurden u. a. medizinische Ersatzteile mittels additiver Fertigung produziert. Dieser Beitrag untersucht, wie additive Fertigung das Beschaffungsrisiko von Sachgütern verändert bzw. verändern kann. Anhand einer Befragung wird ein Vergleich zwischen traditionellem und additivem Bezug vorgenommen. Das Ergebnis ist eine kombinierte Beschaffungsstrategie, welche das Verfügbarkeitsrisiko kritischer Güter optimiert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 61-65
Der Industrie 4.0-Lebenszyklus

Der Industrie 4.0-Lebenszyklus

Identifikation und Bewertung digitalisierungsinduzierter Risiken
Jan Niklas Dörseln, Timo Klünder, Marion Steven
Die Digitalisierung ist für deutsche Unternehmen nicht nur die Basis neuer Geschäftsmodelle, smarter Produkte und innovativer Dienstleistungen, sondern auch eine Quelle der Unsicherheit. So stellt die Unsicherheit über den wirtschaftlichen Nutzen von Industrie 4.0 für 46 % der deutschen Industrieunternehmen eine zentrale Umsetzungsbarriere dar [1, 2]. Um den Produktionsstandort Deutschland bis 2025 tatsächlich digitalisieren zu können, ist ein Abbau dieser Unsicherheit zwingend erforderlich [3]. Es wird gezeigt, wie eine am digitalisierten Lebenszyklus von Industrie 4.0 orientierte Aufbereitung bekannter und neuartiger Risiken zum Abbau dieses zentralen Umsetzungshemmnisses beiträgt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 68-72
Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Carolin Singer
ie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können. Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 61-64