Prozessvisualisierung

Modellierung von Einflüssen auf das Wire Arc Additive Manufacturing

Modellierung von Einflüssen auf das Wire Arc Additive Manufacturing

Tim Sebastian Fischer, Lennart Grüger ORCID Icon, Ralf Woll
Das Wire Arc Additive Manufacturing, kurz WAAM, ist ein additives Fertigungsverfahren, welches metallische Bauteile auf Grundlage des Lichtbogenschweißens fertigt. Additive Fertigung ist laut DIN EN ISO/ASTM 52900 ein Prozess, welcher Bauteile aus 3D-Modelldaten schichtweise herstellt. Die grundlegenden Komponenten sind ein Schweißgerät, welches die benötigte Energie zum Schmelzen des Metalldrahts in den Prozess einbringt sowie eine Führungsmaschine, welche die vorgegebene Geometrie des Bauteils abfährt. Anwendungsbereiche sind Rapid Prototyping und Tooling, Direct Manufacturing und Additive Repair. Die größten Vorteile stellen die kostengünstige Anlagentechnik und die hohen Abscheidungsraten dar. Nachteilig am Verfahren sind die mangelnde Prozessstabilität und Wiederholgenauigkeit. Der Beitrag soll dazu dienen, den Fertigungsprozess des WAAM-Verfahrens übersichtlich darzustellen, und dabei auf die komplexen Wechselwirkungen eingehen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite | DOI 10.30844/IM_23-5_53-57
Prozessleitstände für verteilte und nichtplanbare Organisationsprozesse

Prozessleitstände für verteilte und nichtplanbare Organisationsprozesse

Ein Modell für globales Kollaborations- und Wissensmanagement
Eldar Sultanow, Edzard Weber
Während insbesondere in lokalen Prozessen die Informationsstreuung und -suche, das Erkennen von Experten, Ressourcen und deren Verfügbarkeit durch direkte soziale Interaktion nebenläufig stattfindet, müssen Mitarbeiter diese Informationen in verteilten Prozessen zeitversetzt oder dezentral verfügbar, formalisiert erfasst/aufbereitet und problemspezifisch abfragen können. Die angemessene Visualisierung und Navigation dieser Informationen ist eine Voraussetzung dafür, dass sich auch Prozessverantwortliche schnell orientieren können, um in einer veränderten Situation adäquat reagieren zu können. Dieser Beitrag entwickelt ein Modell für die Simulation und Visualisierung der Kollaboration in solchen Situationen mittels semantischer Netze und Web3D.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 41-44