Prozessmanagement

Prozessmodellierung

Prozessmodellierung

Praxisnah und methodisch fundiert
Jörg Becker ORCID Icon, Florian Schmolke ORCID Icon
Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld erzeugen immer wieder neue Herausforderungen für Unternehmen. So sind eine regelmäßige Prüfung der Positionierung gegenüber Wettbewerbern, eine Adaption aufkommender Innovationen und die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen unabdingbar. Zur Berücksichtigung solcher Veränderungen ist ein vollumfängliches Wissen über die eigenen Prozesse und eine damit einhergehende hohe Transparenz der Ablauforganisation des Unternehmens notwendig. Der Prozess, dargestellt in einer auf Modellen basierenden Dokumentation, nimmt dabei als Abbildung der Tätigkeiten einen bedeutenden Stellenwert ein. Die Anwendung einer Modellierungssprache aus dem Bereich der semantischen Standardisierung verhilft den modellierten Prozessen zu einer hohen Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 48-52 | DOI 10.30844/IM_23-5_48-52
Strategisch statt punktuell Prozesse automatisieren

Strategisch statt punktuell Prozesse automatisieren

Ein Center of Automation zündet den Digitalisierungsbooster – nicht nur in affinen Fachbereichen
Steffen Weiers
Viele Fachabteilungen haben die enorme Effizienzsteigerung und personelle Entlastung von Routinetätigkeiten durch Prozessautomatisierung bereits erkannt. Diese digitalen Vordenker haben damit begonnen, Büroprozesse durch neue Technologien wie Robotic Process Automation (RPA), Low Code in der Microsoft Power Platform oder in SAP zu automatisieren. Die positiven Erfahrungen verbleiben jedoch oftmals in einzelnen Abteilungen. Aufgrund des fehlenden strategischen Überbaus gelingt es Unternehmen als Ganzes noch nicht, die Mehrwerte systematisch auf alle Bereiche zu übertragen. Die organisatorische Lösung hierfür nennt sich „Center of Automation“. Manchmal reicht es aus, wenn das Team aus zwei Mitgliedern besteht, um eine übergreifende, digitale Prozessdenke in ein Unternehmen hineinzubringen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 58-62
Datenaustausch zwischen Industrieunternehmen

Datenaustausch zwischen Industrieunternehmen

Cloudbasiertes Common Data Environment als zentraler Informationshub in der Smart Factory
Andreas Dangl
Kaum ein Thema prägt den Maschinen- und Anlagenbau derzeit so sehr wie „Smart Factory“. In einer Branchenumfrage aus dem Jahr 2019 [1] gaben 68 Prozent der Befragten an, dass sie bereits erste Smart-Factory-Initiativen gestartet hätten. Der Capgemini-Studie „Smart Factories @ Scale“ [2] zufolge wurde bis Ende 2019 bereits ein Drittel der Fabriken in intelligente Anlagen umgewandelt. Die Mehrzahl der Investitionen zielt jedoch auf die Produktion ab und vernachlässigt interne Prozesse wie den Datenfluss zwischen den Stakeholdern der Supply Chain, so die Ergebnisse der IG Metall-Studie „Digitale Transformation im Maschinen- und Anlagenbau“ [3]. Dieser Beitrag gibt einen Einblick, wie sich der Informationsfluss in einem Netzwerk von Smart Factories durch den Einsatz cloudbasierter Lösungen steuern lässt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 63-66
Zielführende Prozessoptimierung mit dem QuickCheck

Zielführende Prozessoptimierung mit dem QuickCheck

Der QuickCheck als effiziente Methode bei Prozessverbesserungsprojekten
Andre Döring, Christoph Laroque ORCID Icon
Der hier vorgestellte QuickCheck ermöglicht es durch eine für das bei Abschluss erreichte Detailniveau kurze und effiziente Analyse einerseits die aktuellen Geschäftsprozesse von mittelständischen Unternehmen detailliert zu verstehen und zu modellieren. Andererseits werden bei der Prozessanalyse identifizierte Optimierungspotenziale analysiert, Problemursachen identifiziert und nach Wirkungsgrad/Nutzen bezogen auf Kosten/Aufwand etwaig einzuleitender Maßnahmen bewertet. Ziel ist es, die wirksamsten Maßnahmen zur Hebung der Potenziale effizient zu projektieren und so Mitarbeiterressourcen effektiv einzusetzen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 62-66
Kollaborative Netzwerke in der Cloud

Kollaborative Netzwerke in der Cloud

Prozessmanagement für glokale Fertigungsverbünde kleiner und mittlerer Unternehmen
Spiros Alexakis, Markus Bauer, Johannes Britsch
Das Projekt GloNet - Glocal Enterprise Network Focusing on Customer-Centric Collaboration zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen bei ihrer Zusammenarbeit in kollaborativen Netzwerken zu unterstützen. Hierfür wird eine neuartige Cloud-Plattform entwickelt, über die Geschäftsprozesse effizienter organisiert und Kunden in den Gestaltungsprozess der Produkte involviert werden können. Die Lösung soll es dem Mittelstand damit erleichtern, komplexe, hochindividualisierte Güter anzubieten. Der vorliegende Beitrag stellt einen Anwendungsfall aus der Solarbranche vor, fasst die Prozessanforderungen kollaborativer Netzwerke zusammen und fokussiert auf die Architektur und wesentlichen Merkmale der GloNet- Plattform.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Sichere Produktentwicklung mit PLM Product Lifecycle Management in der Medizintechnik

Sichere Produktentwicklung mit PLM Product Lifecycle Management in der Medizintechnik

Christian Kind, Dirk Langenberg
Die Entwicklung medizintechnischer Hightech-Produkte unterliegt engen rechtlichen Vorschriften und Zulassungsverfahren und ist daher mit einem hohen Aufwand für Dokumentation sowie Risiko- und Qualitätsmanagement verbunden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, lohnt sich gerade in der Medizintechnikbranche der Einsatz neuer Methoden und informationstechnischer Werkzeuge. Der in anderen Industriezweigen entwickelte Ansatz des Produktlebenszyklusmanagements (PLM) bietet daher MedTech-Unternehmen vielversprechende Vorteile, um im globalen Wettbewerb mit innovativen Produkten nachhaltig zu bestehen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 23-26
Strategische Planung von Prozessvarianten mittels Prozess-Roadmapping

Strategische Planung von Prozessvarianten mittels Prozess-Roadmapping

Christian Mieke
In Unternehmen setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine originäre Fokussierung auf Produktinnovationen nicht hinreichend für langfristigen ökonomischen Erfolg sein wird. Prozesse und die dazugehörigen Prozesstechnologien versprechen oftmals nachhaltigere Wettbewerbsvorteile [1]. Deshalb fordern betriebliche Planer vermehrt handhabbare Instrumente für ein methodisch geleitetes Prozessinnovationsmanagement. Sie sollen die systematische, weit vorausschauende Planung von Prozessen und auch die methodische Ableitung und Bewertung von Prozessvarianten unterstützen. Das im Folgenden vorgestellte Instrument des Prozess-Roadmapping bildet ein Werkzeug für die strategische Planung von Prozessen in Unternehmen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 47-50
Struktur vs. Kreativität in Wikis

Struktur vs. Kreativität in Wikis

Wissensarbeit im Spannungsfeld von Kreativität und Prozessgrenzen durch strukturierte Wikis ermöglichen
Stefan Voigt
Strukturierte Wikis kombinieren die Vorteile der Web 2.0-Welt - Flexibilität, Nutzung der kollektiven Intelligenz, Selbstorganisation und Partizipation - mit der prozessorientierten Wissensarbeit. Dabei können diese Wikis Prozessstrukturen abbilden und komplexe Prozesse unterstützen. Mit Wikis als integrative Plattformen lässt sich also die Wissensarbeit in wissensintensiven, komplexen Prozessen unterstützen. Dabei müssen nicht korsettartige, enge Prozessgrenzen eingehalten werden, sondern es können kreative Spielräume, die die Technologie von „Hause aus“ mitbringt, Nutzen stiftend eingebracht werden. Dieser Beitrag zeigt die Unterschiede zwischen traditionellen und strukturierten Wikis am Beispiel des ICKEwiki auf.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 70-74
Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Ein integrativer Ansatz des Qualitätscontrollings
Horst Wildemann
Vor dem Hintergrund komplexer und volatiler Wertschöpfungsketten gewinnt der Erfolgsfaktor Qualität zunehmend an Bedeutung. Die Qualität von Produkten und Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung bilden heute eine der essentiellen Grundlagen des Unternehmenserfolgs. Dadurch erhält das Qualitätscontrolling eine zentrale Funktion bei der Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Gefragt sind neue Instrumente zur Erfüllung der Qualitätsansprüche über die Unternehmensgrenzen hinweg sowie eine durchgängige und integrative Verknüpfung des Qualitätsmanagement-Systems mit dem Qualitätscontrolling. Durch einen bereichs- und unternehmensübergreifenden Einsatz von Quality Gates kann dieser Forderung entsprochen werden.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 33-35
Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Ein neuer Ansatz für das Informationsmanagement am Beispiel der Automobillogistik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Carmen Ruthenbeck, Florian Harjes, Christian Meinecke
Eingebettet in zentrale Planungs- und Steuerungsstrukturen wird der Informationsfluss in der Logistik größtenteils in separaten Prozessen oder Teilprozessen realisiert. Dies führt zu vermehrtem Aufwand und Verzögerungen bei der Abwicklung der logistischen Kernprozesse. Besonders trifft dies auf mobile Arbeitsprozesse, beispielsweise in der Automobillogistik, zu. Hier bieten Wearable Computing Systeme die Möglichkeit, durch Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien die Informationsgenerierung, -verteilung und -nutzung direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dadurch wird eine Entlastung des Anwenders ermöglicht, sodass sich dieser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
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