Projektmanagement

Project Engineering Planung komplexer Entwicklungsprojekte mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden

Project Engineering Planung komplexer Entwicklungsprojekte mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden

Christopher M. Schlick, Bernhard Kausch, Sven Tackenberg ORCID Icon, Werner Fuhrmann, Michael Strack
Terminverzögerungen in Verbindung mit Budgetüberschreitungen sind bei Entwicklungsprojekten oft die Folge einer unrealistischen Zeitplanung vor Projektbeginn. Zur Lösung dieser Herausforderung wird in diesem Beitrag ein simulationsbasierter Ansatz zur Modellierung von Entwicklungsprojekten vorgestellt, der neben einer Darstellung der projektspezifischen Aufbau- und Ablauforganisation vor allem das typische nicht-deterministische Projektverhalten berücksichtigt. Mithilfe dieses Ansatzes ist eine realistische Zeitplanung und Ressourcen-Allokation für komplexe Entwicklungsprojekte möglich. Studien bei Industriepartnern in der verfahrenstechnischen Industrie belegen die Praxistauglichkeit des entwickelten Instr­umen­tariums.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 43-46
Workflow-unterstütztes Änderungsmanagement

Workflow-unterstütztes Änderungsmanagement

Christian Nedeß, Axel Friedewald, Niko Davids
Entgegen der verbreiteten Annahme können auch Produktentwicklungsprojekte durch Workflow-Management-Systeme in ihrer Effizienz gesteigert werden. Die Basis hierzu bildet ein Referenzmodell der workflow-unterstützten Produktentwicklung, welches für die verschiedenen Projektaufgaben die benötigten Workflow-Typen und die dazugehörige Tool-Unterstützung systematisiert. Für den besonders häufig auftretenden Fall eines Änderungsprozesses wird gezeigt, wie die vielfältigen Varianten der Änderungsfälle aus Workflow-Bausteinen flexibel konfiguriert werden können und welche Wechselwirkungen der Änderungsworkflow mit dem Projektmanagement-System aufweist.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 19-22
Projektmanagement im Feldanlaufprozess

Projektmanagement im Feldanlaufprozess

Ralf Reichwald, Andreas Tasch, Thomas Lieber
Das Anlaufmanagement bei Produktneueinführungen in der Automobilindustrie hat in den letzten Jahren durch die zunehmende Innovationsgeschwindigkeit, eine Verbreiterung des Angebots, verkürzte Produktlebenszyklen sowie die mit diesen Entwicklungen verbundenen kürzeren Amortisationszeiten von Investitionen an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen des Anlaufmanagements stellt der Feldanlauf eine wichtige Komponente dar. Der Feldanlaufprozess hat sicherzustellen, dass das Produkt, welches erstmalig an Kunden ausgeliefert wird, vom Marktstart an allen Qualitätskriterien genügt. Dabei ist nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Prozessqualität einer besonderen Betrachtung zu unterziehen. Der Beitrag beschreibt die Anforderungen an einen effizienten Feldanlauf und stellt dabei vor allem die Herausforderungen eines schnellen wie nachhaltigen Wissensmanagements in den Vordergrund.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Das Quality-Gate-Konzept

Das Quality-Gate-Konzept

Entwicklungsprojekte softwareintensiver Systeme verlässlich planen, synchronisieren und absichern
Tilo Pfeifer, Reinhard Schmidt
Software ist in technischen Systemen zunehmend zur treibenden Kraft für Produktinnovationen geworden und hat gerade im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau schnell an Bedeutung und Komplexität zugenommen. Die Problematik bei der Entwicklung softwareintensiver Sys-teme liegt in ihrer Einbindung in komplexe technische Umgebungen wie Kraftfahrzeuge oder Produktionsanlagen, die harte Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit stellen. Diesen Herausforderungen ist nur mit einem engen Zusammenwirken der Entwickler aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Software zu begegnen. Da insbesondere die Einbeziehung der Software eine Schwachstelle in vielen Unternehmen ist, stellt dieser Beitrag mit dem Quality-Gate-Konzept eine Vorgehensweise für das Projektmanagement für die Entwicklung von softwareintensiven Systemen vor, mit dem eine höhere Produktqualität und Einsparungen vor allem bei den Systemintegration realisiert werden können.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Optimierung des Wissenstransfers in Entwicklungsprojekten

Optimierung des Wissenstransfers in Entwicklungsprojekten

Peter Müller-Baum
Der Transfer von Wissen im Sinne der Bereitstellung, Nutzung und Vermehrung dieser Ressource innerhalb sowie zwischen Projekten ist entscheidend für den Erfolg von Entwicklungsprojekten. Konzepte und Instrumente zur Optimierung des Wissenstransfers existieren jedoch kaum - aufgrund der Merkmale von Entwicklungsprojekten wie Kreativität, Unsicherheit und einer geringen Strukturierung erscheint der Einsatz strukturierter Methoden nur schwer möglich. Im Beitrag wird ein Konzept vorgestellt, das Transparenz hinsichtlich des Wissenstransfers in Entwick-lungsprojekten ermöglicht und damit eine Grundlage schafft, Potenziale zur Steigerung des Erfolgs von Entwicklungsprojekten mittels Wissenstransfer durch den gezielten Einsatz von Wissensmanagementmethoden zu nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 54-57
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