Prognosemodell

Ansatz zur Zustandsbeschreibung technischer Bauteile

Ansatz zur Zustandsbeschreibung technischer Bauteile

Prognose der Restnutzungsdauer basierend auf zeitdiskret erfassten Bauteilzuständen mithilfe mobiler Sensorik
Lukas Egbert ORCID Icon, Anton Zitnikov ORCID Icon, Thorsten Tietjen, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Dieser Beitrag beschreibt eine Herangehensweise für eine Predictive Maintenance-Lösung, bei der die Bauteilabnutzung technischer Systeme mithilfe eines Sensorik-Toolkits erfasst und mittels eines Prognosetools überwacht wird. Die Sensorik als auch das Prognosetool müssen flexibel ausgelegt sein, damit sie zielführend an unterschiedlichen technischen Systemen einsetzbar sind. Die Zustandsbestimmung der Bauteile erfolgt dabei nicht kontinuierlich, sondern basierend auf zeitdiskreten Messungen. Anhand der aufgenommenen Daten wird über ein Prognosemodell die wahrscheinliche Restnutzungsdauer der Bauteile prognostiziert. Für die Erstellung der Prognose dient ein Machine Learning Tool, welches mit historischen Abnutzungsverläufen trainiert wird. Die Trainingsdaten werden durch statistische Versuche erfasst, in denen die Einflussgrößen und charakteristische Verläufe verschiedener Abnutzungsarten identifiziert werden. Als Grundlage für diesen Beitrag dienen Untersuchungen an einem ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 35-38 | DOI 10.30844/I40M_21-2_S35-38
Sichere Prognose der Dauer logistischer Prozesse

Sichere Prognose der Dauer logistischer Prozesse

Einflüsse auf die Dauer von Logistikprozessen der Unikat- und Kleinserienfertigung
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Christoph Laroque ORCID Icon, Wibke Kusturica ORCID Icon
Unternehmenserfolg wird durch eine effiziente Ausgestaltung produktionsnaher Prozesse, ihre zuverlässige Terminierung und damit auch durch eine valide Planung logistischer Prozesse bestimmt [1, 2]. Der kundenindividuelle Anlagenbau, der in der Regel durch eine Unikat- oder Kleinserienfertigung umgesetzt wird [3], kann für die Planung von kundenauftrags- und bauteilspezifischen Projekten nur bedingt Prozesszeiten aus vorherigen Projekten ableiten und diese auf neue Projekte übertragen. Dies ist darin begründet, dass die Prozesszeiten von Einflussparametern abhängen, die im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Bauteil stehen. Für die Unikat- und Kleinserienfertiger werden im Rahmen eines Forschungsvorhabens diese Einflussparameter auf die Dauer logistischer Prozesse untersucht. In diesem Beitrag werden die Identifizierung der Einflussparameter unter Anwendung einer Delphi-Studie und deren Ergebnisse erläutert.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Vorhersage von Entwicklungszeiten

Vorhersage von Entwicklungszeiten

Horst Wildemann
Zusammen mit den Unternehmen Alcatel SEL, Knorr-Bremse, Rohde& Schwarz, Temic und Webasto wurde unter Leitung des Autors ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zur Prognose und Reduzierung von Entwicklungszeiten in der Elektronikindustrie durchgeführt. Die verlässliche Prognose von Aufwand und Dauer eines Entwicklungsprojekts ist die Zielsetzung, der sich die Projektpartner verschrieben haben. Derzeit fehlt eine systematische Vorgehensweise, mit deren Hilfe auch bei dynamischer Veränderung der Randbedingungen eine zuverlässige Vorhersage und Planung von Entwicklungszeiten erstellt werden kann. Im Folgenden wird das im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelte Vorhersagemodell für Entwicklungszeiten vorgestellt und die Wirkung am Beispiel zweier Fallstudien veranschaulicht.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 68-71