Produktkonfiguration

Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt

Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt

Wie Durchlaufzeiten bei komplexen und variantenreichen Produkten reduziert werden können
Josef Wüpping, Natali Wiebe
Die steigende Produktvielfalt und damit einhergehende Komplexität ist ein Problem mit dem sich, mehr oder weniger ausgeprägt, fast jedes Unternehmen befasst. Die Ausbringungsmenge bleibt unter dem eigentlichen Niveau, der Aufwand in der Angebots- und Auftragsabwicklung ist höher als nötig und die Kundenzufriedenheit bzgl. Lieferzeit und Liefertreue könnte auch besser sein. Intuitiv wissen diese Unternehmen häufig, woran das liegt. Die Komplexität der Prozessabläufe und wechselnde Engpässe verstellen aber den Blick auf die Lösung. Die Hürde besteht darin, Kundenanforderungen zu erfüllen, ohne die internen Aufwände und damit Komplexität zu steigern sowie die Liefer- und damit Durchlaufzeit zu verringern.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Harmonisierung von Kunden- und Herstellersicht im Anlagenbau

Harmonisierung von Kunden- und Herstellersicht im Anlagenbau

Viktor Pana-Schubert, Sven Rogalski, Jivka Ovtcharova
Damit Anlagenbauer, angesichts der gestiegenen Kundenindividualisierung und der daraus resultierenden internen Komplexität zur rechtzeitigen und zielgenauen Bedienung des Markts, auch in Zukunft ihr Leistungsprogramm erfolgreich im Wettbewerb anbieten können, gilt es neue Methoden des Informations- und Wissensmanagements einzuführen, die eine schnelle und sichere Harmonisierung der Kunden- und Herstellersicht in der Vorvertragsphase ermöglichen. In diesem Beitrag wird auf einen darauf fokussierten Lösungsansatz zur wissensbasierten Produktkonfiguration, basierend auf einer kontinuierlichen Rückführung von Erfahrungswissen aus den Phasen der Inbetriebnahme und Produktnutzung, eingegangen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 29-32
Optimierung des Beschaffungsprozesses von Individualteilen

Optimierung des Beschaffungsprozesses von Individualteilen

Erik Oestreich, Tobias Teich
Die Prozesse zur Beschaffung individueller Komponenten weisen eine hohe Komplexität auf. Die Ursache dafür liegt oft darin, dass eine individuelle Komponente nicht direkt über eine Artikelnummer identifizierbar ist. Vielmehr wird eine zusätzliche detaillierte Beschreibung der herzustellenden Komponenten benötigt. Da diese in der Regel nicht direkt in einem ERP System erzeugt bzw. hinterlegt werden kann, entsteht ein zusätzlicher Aufwand zur Verteilung der Individualisierungsinformationen an alle am Herstellungsprozess beteiligten Lieferanten. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie die Verteilung dieser Informationen innerhalb eines Lieferantennetzwerks effektiv und transparent gestaltet werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Produktkonfigurationen

Produktkonfigurationen

Dynamische Dokumentstrukturen in Variantenstücklisten
Erik Oestreich, Tobias Teich
Individualisierte, genau dem Kundenwunsch entsprechende Produkte sind gefragter denn je. Eine Aussage, die auch auf den Automobilmarkt und vor allem auf Fahrzeuge der Oberklasse zutrifft. Durch ein großes Angebot individueller Pakete der Hersteller kann fast jeder Wunsch erfüllt werden. Betrachtet man diese Entwicklung aus Sicht der Disposition eines Unternehmens, stellt man fest, dass das größte Problem die Handhabung der teilweise nahezu ins Unendliche gehenden Variantenvielfalt darstellt. Ein Ansatz zur Verringerung bzw. zur vollständigen Vermeidung dieser Komplexität durch den Einsatz eines speziellen, vom eigentlichen Produktmodell weitestgehend entkoppelten Produktkonfigurators soll in diesem Beitrag aufgezeigt werden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit Produktkonfiguratoren

Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit Produktkonfiguratoren

Michael Hüllenkremer
Im Zeichen der Globalisierung steht der Vertrieb vor großen Herausforderungen. Eine führende Marktposition hat derjenige Anbieter, der die Wünsche der Kunden am besten erfüllt, in kürzester Zeit und zu einem günstigen Preis. Die Voraussetzung dafür schaffen intelligente Produktkonfigurationssysteme, die im Vertrieb die Aufgabe der Angebotserstellung übernehmen und dafür sorgen, dass die Variantenvielfalt in der gesamten Auftragsabwicklung bewältigt wird. Eingesetzt werden derartige Konfiguratoren insbesondere für komplexe Produkte.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Kundenkohärente und kundeninhärente Produktkonfiguration in der Mass Customization

Kundenkohärente und kundeninhärente Produktkonfiguration in der Mass Customization

Thorsten Blecker, Herwig Dullnig, Franz Malle
In vielen Branchen ist heute ein ständiger Wandel der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen festzustellen. Die meisten Kunden erwarten individuelle Erzeugnisse bei gleichzeitig geringen Kosten und Lieferzeiten. Ursachen für diesen Trend sind z.B. demografische Entwicklungen wie die steigende Zahl an Single-Haushalten, eine zunehmende Bedeutung des Designs, veränderte Wertvorstellungen und ein hohes Qualitäts- und Funktionalitätsbewusstsein der Abnehmer. Viele Unternehmen versuchen in diesem Umfeld die Mass Customization (MC) zu verfolgen und ihren Abnehmern individuelle Produkte zu niedrigen Preisen anzubieten. Die dadurch erforderliche variantenreiche Produktion stellt hohe Anforderungen an die Unternehmen. Dieser Beitrag zeigt daher eine Infrastruktur für die Überführung von Kundenspezifikationen in der Mass Customization auf.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Praxiserfahrungen Variantenmanagement und Produktkonfiguration

Praxiserfahrungen Variantenmanagement und Produktkonfiguration

Josef Wüpping
Erfolgreiche Unternehmen gehen zu niedrigen Preisen schneller als andere mit mehr Individualität auf die Wünsche der Kunden ein. Um diese Anforderungen zu erfüllen, muss das Spannungsfeld zwischen spezifischen Ausführungen und ausreichender Wiederholhäufigkeit der Wertschöpfungsprozesse beherrscht werden. Beschrieben wird eine Methode, mit der Hersteller kundenspezifischer Maschinen und Anlagen deutliche Rationalisierungseffekte dadurch erzielen können, dass sie sich - produkt- sowie prozessseitig - vom Einmalfertiger zum kundenindividuellen Serienfertiger entwickeln.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 49-52