Produktionsanlauf

Wie lassen sich „Kinderkrankheiten“ vermeiden?

Wie lassen sich „Kinderkrankheiten“ vermeiden?

Ein Ansatz zur Verbesserung der Qualität im Produktionsanlauf
Delia Schröder, Achim Maier
Qualität im Produktionsanlauf beeinflusst maßgeblich den Erfolg von Produkteinführungen. Gleichzeitig wächst die Zahl von Neuanläufen in produzierenden Unternehmen bei steigender Variantenvielfalt und geringerer Eigenfertigungstiefe. Die resultierende Komplexität ist nur noch schwer zu beherrschen. Oft sind Qualitätsmängel die Folge. Der vorliegende Beitrag setzt an dieser Problemstellung an, indem Qualitätsaspekte des Anlaufmanagements fokussiert werden. Geleitet von einem ganzheitlichen Qualitätsverständnis stellen die Autoren „PAM“, ein Produktionsanlaufmodell, vor. PAM strukturiert das hochkomplexe Themenfeld des Anlaufmanagements und stellt dabei alle relevanten Aspekte und Aktivitäten in ihrer gegenseitigen Vernetzung dar. Damit wird die Grundlage geschaffen, um Potenziale zur Qualitätssteigerung im Produktionsanlauf systematisch zu erschließen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Hochlauf globaler Produktionsstufen

Hochlauf globaler Produktionsstufen

Michael Heins, Patrick Großhennig, Peter Nyhuis ORCID Icon
Globalisierung ist heutzutage längst zur Normalität geworden. Kostenaspekte spielen hierbei immer noch eine große Rolle. Um jedoch auch langfristig erfolgreich agieren zu können, müssen Unternehmen neben Kostenaspekten auch ihre Kernkompetenzen im Fokus ihrer Strategie betrachten und optimieren. Neben der Globalisierung stellt die zunehmende Anzahl von Produktionsanläufen aufgrund stetig sinkender Produktlebenszyklen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Im Artikel soll daher dargestellt werden, wie der Zielkonflikt zwischen Kostenreduktion und Kernkompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenz Anlaufbeherrschung von Produktionssystemen gelöst werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 55-58
Anlaufmanagement – Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Anlaufmanagement - Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Eine komplexe Herausforderung zwischen Innovation und Marktanforderung
Ive-Marko Harjes, Birgitt Bade, Florian Harzer
Steigende Kundenanforderungen an eine Individualisierung der Fahrzeuge sowie eine abnehmende kundenspezifische Markenaffinität bei der Auswahl von Neufahrzeugen verursachen einen erhöhten Wettbewerbsdruck im automobilen Umfeld. Dabei müssen Produktinnovationen und technologische Fortschritte unter höchster Belastung der Projektorganisation in immer kürzerer Zeit in die Produkte integriert werden. Der Abstimmungs- und Koordinationsaufwand im zunehmend zergliederten Innovationsnetzwerk zwischen Hersteller und Entwicklungs-/Systempartnern steigt durch den Termindruck und die vertikale Verlagerung der Verantwortung dramatisch an und stellt das automobile Umfeld vor immer neue Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Kollaboratives Anlaufmanagement

Kollaboratives Anlaufmanagement

Zielgerichteter IT-Einsatz
Jörg Hinrichs, Jens Rittscher, Bernd Hellingrath
Kollaboratives Anlaufmanagement schafft für das Änderungs- und Störungsmanagement im Zuliefernetzwerk die notwendige Transparenz und definierte Strukturen in der Anlaufplanung und -steuerung. Der Serienanlauf mit Zulieferern im Netzwerk kann dadurch operativ vereinfacht werden. Die Nutzung des am Fraunhofer IML entwickelten Anlaufdemonstrators, einem Zusammenspiel der Simulation des Auftragsabwicklungsprozesses im Wertschöpfungsnetzwerk (Order-to-Delivery - OTD) und Workflowmanagementkonzepten mit Fokus auf dem Anlaufnetzwerk, macht die Komplexität im Serienanlauf plan- und steuerbar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 33-37
Proaktive Anlaufsteuerung von Produktionssystemen

Proaktive Anlaufsteuerung von Produktionssystemen

Ein Blick entlang der Wertschöpfungskette
Jürgen Fleischer, Marc Wawerla, Peter Nyhuis ORCID Icon, Helge Winkler, Volker Liestmann
Der Serienanlauf ist aufgrund der allgemein verkürzten Produktlebenszyklen und der stetigen Erweiterung der Produktpalette ein signifikantes Kriterium für die Innovationsdynamik der Unternehmen. Neben der zunehmenden technischen Komplexität ist eine steigende Anzahl an beteiligten Akteuren mit unterschiedlichen Zielen und Interessen zu beobachten. Daraus resultiert eine Vielzahl an möglichen Störeinflüssen. Um Produktionsanläufe besser zu beherrschen und zu verkürzen, müssen Methoden und Werkzeuge für einen ganzheitlichen und wertschöpfungskettenübergreifenden Ansatz entwickelt werden. Der Beitrag beschreibt dazu einen Ansatz, der die Grundlage eines vom BMBF geförderten Forschungsverbundprojektes darstellt und gibt somit einen Ausblick auf den Produktionsanlauf der Zukunft.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 29-32