Organisationale Veränderungsprozesse (jeglicher Art) werden in aller Regel unter rein sachorientierten Kriterien durchgeführt. Die selbstorganisationalen Anteile sowie die Emotionen und (Grund-) Bedürfnisse als Ordnungsparameter werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Anteile jedoch entscheiden letztlich über den Erfolg bzw. Misserfolg der Prozesse zur Innovation. Daher ist es von großer Bedeutung, organisationale Innovationsprozesse so zu gestalten, dass Selbstorganisation ermöglicht und gefördert wird. Ein Verfahren unter Verwendung angepasster relevanter Methoden des Industrial Engineering zur Ermittlung der Ordnungsparameter und zur Förderung der Selbstorganisations-Anteile wird vorgestellt und exemplarisch an einem Umsetzungsbeispiel erörtert.