Die Einführung von Technologien in Unternehmen und deren Arbeitsprozesse führt oft zu weitreichenden Konsequenzen. An vorderster Front sind Techniker inzwischen mit mobiler IuK-Technologie ausgestattet, um bspw. Wartungsprozesse schneller und effizienter zu gestalten. Auf diese mobilen Arbeitsplätze wurden allerdings meist bestehende IuK-Paradigmen eines Büroarbeitsplatzes angewendet, mit der Konsequenz, dass an dieser Stelle ein Bruch zwischen Benutzer und Benutzerschnittstelle entsteht. Unter den heute verfügbaren mobilen IuK-Technologien stellt das Wearable-Computing einen vielversprechenden Lösungsansatz zur Unterstützung mobiler Arbeitsprozesse im industriellen Kontext dar, von dem sich ein Einsatz ohne (Medien-) Brüche versprochen wird. Die Forschung zu diesem Thema hat sich indes einiger industrieller Bereiche angenommen, wie bspw. der Flugzeugwartung [1].