Abnahmeregelungen in Form von flexibilitätsorientierten Rahmenverträgen sind in der industriellen Praxis ein gängiges Instrument zur Eindämmung von Bedarfs- und Bestandsrisiken bei gleichzeitig erzielbarer höherer Liefer- und Reaktionsfähigkeit. Mittlerweile haben auch Wissenschaftler mithilfe von Modellsimulationen die Vorteilhaftigkeit solcher Verträge nachgewiesen. Es fehlt bislang jedoch an greifbaren Methoden, um zum einen im Voraus für kooperative Vertragsverhandlungen eine Transparenz über die Kostensituation und zum anderen Hinweise für die operative Umsetzung zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden ein softwarebasiertes Werkzeug zur Vertragsgestaltung vorgestellt, das sowohl bisherige wissenschaftliche Lücken in der Modellformulierung schließt, als auch einen transparenten Kostenausweis und Hinweise zur Parametrisierung von ERP-Systemen gibt.