Konstruktion

Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters PaTRo
Dirk Werthmann, Tim Schmohl, Kolja Schmidt, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Steigerung der Prozesseffizienz in den Supply Chains und zum besseren Management von Holzflachpaletten wurde gemeinsam von der European Pallet Association (EPAL) und der Standardisierungsorganisation GS1 eine Spezifikation erarbeitet, wie RFID-Tags an Holzflachpaletten angebracht werden sollen. Die nachfolgend beschriebene patentbasierte Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters (PaTRo) griff diese Spezifikation auf und entwickelte einen mobilen Roboter zur automatischen Anbringung der RFID-Transponder (RFID-Tags). Das Besondere an PaTRo ist, dass er sich zum Anbringen der RFID-Tags am Palettenstapel empor bewegt und lediglich den Stapel zur Abstützung verwendet. Nachfolgend werden die Motivation zur Erfindung von PaTRo und die gemeinsam mit dem Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) durchgeführte Realisierung eines Funktionsdemonstrators beschrieben. Zudem werden der Wirkmechanismus und der Prozessablauf des Roboters erläutert. Abschließend wird ein Ausblick zur ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 19-24
Mikro-Urformen: Der Sonderforschungsbereich 499

Mikro-Urformen: Der Sonderforschungsbereich 499

Detlef Löhe, Tilmann Beck
Der Sonderforschungsbereich 499 „Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung urgeformter Mikrobauteile aus metallischen und keramischen Werkstoffen“ wird bezüglich seiner Struktur, Forschungsschwerpunkte und Perspektiven seiner weiteren Arbeit beschrieben. Die wichtigsten Forschungsergebnisse werden kurz dargelegt und mit zahlreichen weiterführenden Literaturangaben ergänzt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Sprache zur Modellierung wissensintensiver Geschäftsprozesse
Norbert Gronau ORCID Icon
Die Ressource “Wissen” als Bestandteil der unternehmerischen Wertschöpfung hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Besonders davon beeinflusst sind Branchen und Geschäftsmodelle, deren Wertschöpfung zu einem Großteil auf Erwerb, Erzeugung und Nutzung von Wissen basiert. Bekannte Werkzeuge für die Geschäftsprozessmodellierung berücksichtigen in der Regel nur explizites Wissen, welches in statischer Form abgebildet wird. Dabei gerät die Betrachtung von personenbezogenem Wissen, welches nicht unmittelbar zur Erzeugung von Informationen benötigt wird, aus dem Blickfeld. Die Beschreibungssprache KMDL ermöglicht eine Modellierung und Analyse wissensintensiver Geschäftsprozesse wie Softwareentwicklung, Konstruktion oder technischer Vertrieb und darauf aufbauend die Planung und Integration von Wissensmanagementsystemen innerhalb einer Organisation.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 9-13