Kollaborierende Roboter

Kollaborationsfähige Roboter: Hype oder Zukunftstechnologie?

Kollaborationsfähige Roboter: Hype oder Zukunftstechnologie?

Ergebnisse einer empirischen Marktanalyse
Tobias Kopp ORCID Icon, Isabel Hendig, Steffen Kinkel ORCID Icon
Kollaborationsfähige Roboter (sog. Cobots) gelten als Zukunftstechnologie für produzierende Unternehmen, die ein neues Maß an Mensch-Technik-Interaktion in der digitalisierten Arbeitswelt ermöglicht. Allerdings bleibt die Marktdurchdringung bisher hinter den Erwartungen zurück und wirft die Frage auf, ob es sich bei Cobots in Wirklichkeit um ein bloßes Hype-Thema handelt. Die geringe Markttransparenz erschwert die Beantwortung dieser Fragestellung. Um diese Erkenntnislücke zu schließen, analysieren wir auf Basis von Sekundärdaten und von elf Experteninterviews den Markt für Cobots und thematisieren aktuelle und prognostische Entwicklungstrends sowie gegenwärtige Barrieren.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 53-57
Kollaborierende oder kollaborationsfähige Roboter?

Kollaborierende oder kollaborationsfähige Roboter?

Welche Rolle spielt die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Praxis?
Tobias Kopp ORCID Icon, Arndt Schäfer, Steffen Kinkel ORCID Icon
Kollaborierende Roboter (sog. Cobots) gelten als Zukunftstechnologie für produzierende Unternehmen. Sie zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, eine sichere Hand-in-Hand-Zusammenarbeit mit Menschen ohne physische Trennung zu ermöglichen. In der Praxis finden sich zwar erste Anwendungsfälle, in denen Menschen mit Cobots interagieren, nur selten handelt es sich dabei allerdings um Kollaboration im engeren Sinne. Entsprechend stellt sich die Frage, welche Rolle die Kollaborationsfähigkeit von Cobots in der unternehmerischen Praxis spielt und wodurch der Mangel an kollaborierenden Anwendungsfällen begründet ist. Antworten darauf lieferten qualitative empirische Untersuchungen bei vier kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Rahmen des BMBF-Verbundprojekts ProBot.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 19-23 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S19-23